Gehen Sie zur Kommunalwahl: Neustädter Grüne wählen, "Angst fördernde Dunkeldeutsche" verhindern

Kandidat Uwe Lötzerich (Schneeren): "Neustädter Grüne am 11. September wählen, Angst fördernde Dunkeldeutsche verhindern."
 
Der Neustädter Rats- und Schneerener Ortsratsherr Dr. Godehard Kass setzt sich für mehr Klimaschutz in der Stadt und ein bessere Ärztebereitschaft für Neustadt, Wunstorf, Garbsen und Seelze ein.
Neustadt am Rübenberge: Rathaus |

Neustädter Grünen-Kandidaten haben an alle Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt und ihren vielen Ortsteilen appelliert, am Sonntag, 11. September, zur Kommunalwahl zu gehen. „Für fünf Jahre bestimmen allein Sie über die Geschicke Ihrer Stadt und Ihrer vielen schönen Dörfer“, betont Uwe Lötzerich. Sein Tipp: „Vertrauen Sie denen, die sich aktiv in Ortsräten und im Stadtrat engagieren oder die Sie an Wahlkampfständen kennengelernt haben."

Misstrauen sei dagegen gegenüber gewissen Leuten angebracht, die sich auf Plakaten mit dunklen Brillen angeblich zum "Mut zur Wahrheit" bekennen, Ängste vor notleidenden Fremden schüren und keinerlei Ideen zur Zukunft der Stadt und ihrer Dörfer beisteuern. "Öffentlich sind diese Leute hier so gut wie nie in Erscheinung getreten und scheinen gern Stammtischparolen von anderen zu wiederholen". betont er. Mit "Angst fördernde Dunkeldeutsche" sei deren Parteikürzel wohl am treffendsten übersetzt.

Grüne wie der Schneerener Rats- und Ortsratsherr Dr. Godehard Kass, die Eilveser Ortsratsfrau Marion Pinne und der Gesundheits- und Pflegeexperte Uwe Lötzerich (Schneeren) stehen dagegen für Offenheit, Toleranz und Verlässlichkeit. Sie setzen sich weiterhin für einen besseren Klimaschutz durch die Stadt und ihre Betriebe, einen patientenfreundlicheren Ärztenotdienst und mehr Parkplätze für Radler und Autofahrer am S-Bahnhof Eilvese ein.

Neustädter brauchen bessere Ärztebereitschaft

Einig sind sich die Grünen auch darin, dass der neue zentrale Ärztenotdienst im Klinikum Neustadt baldmöglichst im Interesse von Patienten und Haus- und Fachärzten in Neustadt, Wunstorf, Garbsen und Seelze verbessert werden muss. Hausarzt Dr. Kass: „Durch die von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) verfügte Reform müssen bettlägerige Patienten in vielen Dörfern nachts viel länger auf uns Ärzte warten. Wir haben viel weitere Anfahrten als früher.“ Noch bis Ende Juni gab es in allen vier Städten funktionierende Ärztebereitschaften für Neustädter, Wunstorfer, Garbsener und Seelzer, die die KV einfach aufgelöst hat.

Neue ambulante Pflegeangebote schaffen

Fachredakteur Uwe Lötzerich fordert mehr ambulante Pflegeangebote im gesamten Stadtgebiet. Der Grünen-Kandidat für den Schneerener Ortsrat und den Stadtrat: „Vor Ort fehlen fehlen hier noch ambulant betreute Wohngemeinschaften und Tagespflegen für Pflegebedürftige und Demenzkranke, die in anderen Städten schon entstanden sind. Auch mehr gute Beratung brauchen Angehörige hier. Der für Neustadt zuständige Pflegestützpunkt Wunstorf mit seinen beschränkten Öffnungszeiten reicht da nicht aus.“

Gefördert werden Investoren, die neue ambulante Pflege- und Beratungsangebote in ländlichen Regionen schaffen wollen, übrigens seit 2015 durch das Programm "Wohnen und Pflege im Alter" des niedersächsischen Sozialministerium.

Die grüne Eilveser Ortsratsfrau Marion Pinne, die nun für Orts- und Stadtrat kandidiert, setzt darauf, dass die Parksituation am S-Bahnhof Eilvese für Rad- und Autofahrer endlich verbessert wird. Pinne: „Seit Jahren hat sich viel da zu wenig getan. Pendler wissen nicht, wo sie ihre Räder oder Pkw abstellen sollen.“

Dorfmittelpunkte attraktiver machen

Gemeinsam tritt das Grünen-Trio für attraktivere Dorfmittelpunkte ein. Dafür müssten vor allem die Region und das Land viele ihrer Straßen sanieren. Bessere Radwege und bedarfsgerechtere Busverbindungen für Dorfbewohner insbesondere an Wochenenden und Feiertagen seien nötig. Dazu Marion Pinne: „Barrierefreie Bushaltestellen für Ältere und Menschen mit Behinderung sollten in allen 33 Neustädter Dörfern zum Standard werden."

Fahrradnetze ausbauen - auch für Elektrobikes

Zum Ausbau der Fahrradnetze im gesamten Stadtgebiet zählt für die Grünen auch der Ausbau der Elektromobilität: "Betankt mit Strom aus erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind sind Elektroautos und -fahrräder wirklich umwelt- und klimafreundlich."

Im Interesse des Tourismus und der Bevölkerung vor Ort sollten im Neustädter und Mühlenfelder Land mehr Ladesäulen für Nutzer von Elektro-Fahrrädern und Ladesäulen entstehen“, fordert das Kandidaten-Trio. - Auch neue Routen für E-Biker könnten zwischen Wunstorf, Neustadt und der Wedemark aus Mitteln des LEADER-Programms Meer & Moor für die drei Städte finanziert werden, für das insgesamt 2,4 Millionen Euro bis 2020 bereitstehen.

Weitere Zukunftsziele für Neustadt

Auch zur Weiterentwicklung ihrer Dörfer und der Stadt Neustadt hat das Kandidaten-Trio gute Vorschläge, für die sich politischen Mehrheiten gewinnen lassen:
• Neue Angebote für junge Leute, Familien und Ältere
• Bessere Mobilfunkverbindungen in allen Dörfern und Neustadt und gute Internetverbindungen auch in Gebieten, die keine neuen Breitbandnetze erhalten sollen
• Neue Sozialwohnungen im alten Neustädter Veranstaltungszentrum
• Kooperative Schule-Hort-Angebote an allen Schulstandorten
2
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
5 Kommentare
54.340
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 10.09.2016 | 23:20  
8.036
Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 10.09.2016 | 23:52  
35.572
Thomas Jacobi aus Annaberg-Buchholz | 11.09.2016 | 09:16  
54.340
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 11.09.2016 | 22:44  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.