Drei Grüne für mehr Klimaschutz, neue Parkplätze am Eilveser S-Bahnhof und besseren Ärztenotdienst

Der Schneerener Hausarzt Dr. Godehard Kass tritt für einen besseren Klimaschutz durch die Stadt Neustadt und ihre Betriebe ein und kandidiert erneut für Orts- und Stadtrat.
 
Mehr ambulant betreute Wohngemeinschaften und Tagespflegen sowie eine bessere Beratung von Angehörigen vor Ort fordert der Grünen-Kandidat für Schneerens Ortsrat und den Stadtrat, Uwe Lötzerich.
Neustadt am Rübenberge: Dorfgemeinschaftshaus Schneeren | Die drei grünen Kandidaten für die Ortsräte Schneeren und Eilvese sowie den Neustädter Stadtrat dringen auf einen besseren Klimaschutz durch die Stadt und ihre Betriebe, einen patientenfreundlicheren Ärztenotdienst und mehr Parkplätze für Radler und Autofahrer am S-Bahnhof Eilvese.

Das haben sie am Sonntag, 21. August, allen Interessierten beim musikalischen Bürger-Frühschoppen im Schneerener Dorfgemeinschaftshaus deutlich gemacht. Der Klimaschutz vor Ort ist dem Schneerener Hausarzt, Ortsrats- und Ratsherrn Dr. Godehard Kass ein besonderes Anliegen: „Die Stadt Neustadt und ihre Betriebe halten aktuell noch nicht einmal selbst die vom Rat gesteckten Ziele ein. Daher muss auch die Kommune alle Anstrengungen unternehmen, ihre Energieverbräuche und Schadstoffausstöße weiter abzusenken.“

Einig sind sich die Grünen auch darin, dass der neue zentrale Ärztenotdienst im Klinikum Neustadt baldmöglichst im Interesse von Patienten und Haus- und Fachärzten in Neustadt, Wunstorf, Garbsen und Seelze verbessert werden muss. Hausarzt Dr. Kass: „Durch die von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) verfügte Reform müssen bettlägerige Patienten in vielen Dörfern nachts viel länger auf uns Ärzte warten. Wir haben viel weitere Anfahrten als früher.“ Noch bis Ende Juni gab es in allen vier Städten funktionierende Ärztebereitschaften für Neustädter, Wunstorfer, Garbsener und Seelzer, die die KV einfach aufgelöst hat.

Neue ambulante Pflegeangebote schaffen

Der Redakteur und Pflegeexperte Uwe Lötzerich setzt sich auch für mehr ambulante Pflegeangebote in Neustadt und seinen vielen Dörfern ein. Der Grünen-Kandidat für den Schneerener Ortsrat und den Stadtrat: „Vor Ort fehlen hier noch ambulant betreute Wohngemeinschaften und Tagespflegen für Pflegebedürftige und Demenzkranke, die andernorts längst entstanden sind. Auch mehr gute Beratung brauchen Angehörige hier. Der eine auch für Neustadt zuständige Pflegestützpunkt in Wunstorf mit beschränkten Öffnungszeiten reicht da nicht aus.“

Übrigens fördert Niedersachsens Sozialministerium noch einige Jahre neue ambulante Pflege- und Beratungsangebote in ländlichen Regionen. "Davon könnten auch alle Akteure im Neustädter Stadtgebiet profitieren“, meint der Fachmann.

Die grüne Eilveser Ortsratsfrau Marion Pinne, die erneut für Orts- und Stadtrat kandidiert, setzt darauf, dass die Parksituation am S-Bahnhof Eilvese für Rad- und Autofahrer endlich verbessert wird. Pinne: „Seit Jahren hat sich viel da zu wenig getan. Pendler wissen nicht, wo sie ihre Räder oder Pkw abstellen sollen.“

Dorfmittelpunkte attraktiver machen

Gemeinsam tritt das Grünen-Trio für attraktivere Dorfmittelpunkte ein. Dafür müssten vor allem die Region und das Land viele ihrer Straßen sanieren. Bessere Radwege und bedarfsgerechtere Busverbindungen für Dorfbewohner insbesondere an Wochenenden und Feiertagen seien nötig. „Barrierefreie Bushaltestellen für Ältere und Menschen mit Behinderung sollten in allen 33 Neustädter Dörfern zum Standard werden", schlägt Marion Pinne dazu vor.


Fahrradnetze ausbauen - auch für Elektrobikes

Zum Ausbau der Fahrradnetze im gesamten Stadtgebiet zählt für die Grünen auch der Ausbau der Elektromobilität. Kandidat Lötzerich: "Betankt mit Strom aus erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind sind Elektroautos und -fahrräder wirklich umwelt- und klimafreundlich."

Im Interesse des Tourismus und der Bevölkerung vor Ort sollten im Neustädter und Mühlenfelder Land mehr Ladesäulen für Nutzer von Elektro-Fahrrädern und Ladesäulen entstehen“, fordert der Schneerener. - Auch neue Routen für E-Biker könnten zwischen Wunstorf, Neustadt und der Wedemark aus Mitteln des LEADER-Regionalprogramms Meer & Moor der drei Städte finanziert werden, für das insgesamt 2,4 Millionen Euro bis 2020 bereitstehen.


Weitere Forderungen der Kandidaten

Auch zur Weiterentwicklung ihrer Dörfer und der Stadt Neustadt hat das Kandidaten-Trio gute Vorschläge, für die sich politischen Mehrheiten gewinnen lassen:
• Neue Angebote für junge Leute, Familien und Ältere
• Bessere Mobilfunk- und Internetverbindungen in allen Dörfern und Neustadt
• Neue Sozialwohnungen im alten Neustädter Veranstaltungszentrum
• Kooperative Schule-Hort-Angebote an allen Schulstandorten
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.