Letzte Tour im Wanderjahr 2009
Die letzte Tour in diesem Wanderjahr führte traditionell in die nähere Umgebung von Hannover. Diesmal ging es mit der Bahn nach Bissendorf. Der Ort hat über 6000 Einwohner inklusive einiger prominenter Musiker. Aber die liessen sich nicht blicken.
Es ist trist am frühen Sonntagmorgen, auch wenn überall noch die bunten Blätter am Boden ein wenig Farbe in die Wanderung bringen. Nach einem kurzen Schauer bemerkt Petrus, dass mal wieder die Bordenauer unterwegs sind und stellt die Berieselung ein.
An der Jugendburg Eichenkreuz ein erster Stopp. Karl Bähre gibt einen kleinen Einblick in die langjährige Geschichte dieser Herbergsstätte, die heute u.a. für Jugendaktivitäten genutzt wird. Unterstützt von ein paar Windböen geht es in einem Bogen von Bissendorf vorbei an einem riesigem Golfplatz-Gelände, Reiche und Schöne können die Bordenauer nicht ausmachen. Aber ein paar Sportler schwingen tatsächlich schon ihre Schläger.
Gleich hinter dem Ortsausgang des kleinen Dorfes Hainhaus wurde die Vesper im Stehen eingenommen, da keine Bänke zur Verfügung standen. Frisch gestärkt ging es an den nächsten Teil der Wanderung, der auf Feldwegen bis zum Wietze-See und daran vorbei führte. Dann ging es ein Stück der Wietze entlang. Der kleine Fluss trennt die Gemeinden Langenhagen und Isernhagen. Genauso wie der „Wietze-Park“ ein großes Landschaftsschutzgebiet, angelegt zu Expo-Zeiten im Jahr 2000.
Viele Spaziergänger sind unterwegs und in den schöneren Jahreszeiten steppt hier sicherlich der Bär. Hinter dem Wietze-Park gelangte die Gruppe zur Pferderennbahn von Langenhagen. Der Weg führt entlang dieser Anlage und dann in einem Bogen zum Silbersee. Old Shatterhand und Winnetou tauchen nicht auf - aber Möwen, Schwäne und Enten stürzen sich sogleich auf die Wanderer, die sich auf den Bänken niederlassen haben. Beim Verköstigen der restlichen Brote fallen auch Krumel für die Schwäne ab.
Während der Pause kann man schon die nahe Autobahn hören und mit dem Überqueren der A2 kehrt die Gruppe in die Zivilisation zurück. Häuser rechts und links und gar nicht mehr weit die Straßenbahn-Haltestelle in Vahrenheide. Von dort farhen die Wanderer ins Zentrum von Hannover, in ein gemütliches Cafe, zur wohlverdienten Stärkung mit Kaffee und Kuchen.
Mit der Heimfahrt nach Bordenau endet auch das Wanderjahr 2009. Nun gilt es Pläne für das kommende Jahr zu machen, neue Wege zu suchen, interessante Ecken zu finden. All das liegt in den Händen von Wanderwart Karl Bähre, der auch 2010 wieder die eine oder andere überraschend-schöne Tour aus dem Hut zaubern wird.



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