Hochkarätiges Ensemble und Unterstützung für die Aids-Hilfe
Neustadt am Rübenberge: Aula des Gymnasium Neustadt | Achim Wolff, Judy Winter, Rita Feldmeier und Walfriede Schmitt - das Ensemble der Kriminalkomödie “Fisch zu viert” liest sich wie ein Auszug aus dem “Who is who” der deutschen Theater- und Filmlandschaft. Der Theater- und Konzertkreis Neustadt lud am vergangenen Samstag in die Aula des Gymnasiums, und 420 Zuschauer folgten der Einladung. In der Inszenierung der Komödie am Kurfürstendamm erbittet der Diener Rudolf (Achim Wolff) die Auszahlung seiner Erbschaft, die ihm die drei Heckendorf-Schwestern für seine aufopfernde Tätigkeit außerhalb seiner dienstlichen Pflichten versprochen haben. Doch leider ist das Vermögen der Brauereibesitzerinnen in Aktien angelegt, über die Charlotte Heckendorf (Judy Winter) gebietet. Alle vier Charaktere versuchen fortan, eine “mörderische” Lösung für ihre Probleme zu finden. Regisseur Carl-Hermann Risse schafft es, die unterschiedlichen Charaktere glänzend zu inszenieren. Allen voran Achim Wolff als alter, kranker Diener, der sich nach dreißig Jahren Tätigkeit im Hause Heckendorf auf die Insel Hawaii zurückziehen will. Walfriede Schmitt spielt die mannstolle Naschkatze Cäcilie Heckendorf genauso überzeugend wie Rita Feldmeier die verspielt romantische Clementine. Nicht zu vergessen Judy Winter, der man die Spielfreude als resolute Brauerei-Chefin Charlotte Heckendorf zu jedem Zeitpunkt ansah. Als langjähriges Ehrenmitglied der Hannöverschen Aids-Hilfe rief Judy Winter nach der Vorstellung zu Spenden auf. Insgesamt konnten so für den gemeinnützigen Verein 660,94 Euro gesammelt werden.


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