Guize und Ayose - ehemalige Könige von Fuerteventura

Die 4,5 mtr. hohen Bronzestatuen der ehemaligen Könige stehen auf der Passhöhe von Betancuria. Dort wo die ehemaligen Königreiche aufeinander stießen. Ayose herrschte über den südlichen Teil, Guize über den nördlichen Teil.
Weiterveröffentlichungen:
Sehen aus wie Nazi-Kunst: Kraft durch Freude!
@Karl-Heinz: Stimmt, man muss auch das Land erkunden. Wir sind hier nur durch Zufall lang gefahren. Wie ist das Motto der myheimatler: Immer schön die Augen offenhalten! ;O))
Der Erschaffer dieser Figuren war der Künstler Emiliano Hernandez.
Dieser Emiliano schein wohl eine gute Lobby zu den Inselkreistagen zu haben, denn überall sieht man seine "Kunstwerke" hier auf den Inseln.
Die Eroberer der Kanarischen Insel, die durch den Vorteil der Metallwaffen und der Pferde die Guanchen in Jahrzehnten ausrotteten und das wiederum
mit dem Segen der Kirche, wie fast überall, wo sie hinkamen, wurde hier
bisher hier nicht vermerkt. Auf manchen der eroberten Inseln gehören noch heute, riesige Ländereien den Nachfahren der damaligen Eroberer.
In Museen, kann man die Schädel der einst großen , oft blonden Ureinwohner,
in Stapeln bewundern. Gut aussehende Frauen hat man allerdings geschwängert
und als Landarbeiterinnen (Leibeigene) am leben gelassen. Einige blonde Kinder in manchen Dörfern , erinnern also nicht an die ersten Touristen.
Der Ursprung der Guanchen wurde nie genau festgestellt.
Waren hier etwa auch einmal Wickinger im Sturm gestrandet und haben sich mit anderen Überlebenden vermischt ?
Nein, Jürgen, inzwischen ist bewisen, dass es sich um zwei Berber-Stämme aus Nordafrika handelte, die im Zeichen des christlichen Missionseifers ausgerottet wurden. Unsere Landbevölkerung behauptet heute noch, dass sie von den Guanchen abstammen, aber es gab keine Guanchen, die Gonzalez, Suarez, Rodriguez oder Bethancourt hießen.
Danke für deine Ehrlichkeit und deinen Mut , die Wahrheit zu sagen.
Leider interessiert das nur wenige, die nur hierher kommen um sich einen Sonnenbrand zu holen. denn was die Kirche tut, geschah durch Gottes Wille.
heldenkult - doch neue, andere helden braucht die welt. keine krieger, sondern friedensstifter, oder?
Sehr richtig! "What the world needs now is love, sweet love"
(Burt Bacharach/Hal David 1963)

Schön die kleinen Städtchen abseits von den Touristenhochburgen.