Dirigent in Not

Große Aufregung beim Dirigenten Caravan! Er bekam die einmalige Gelegenheit, in der Hauptstadt für eine beträchtliche Gage ein Konzert zu geben – nur fehlte ihm ein Orchester. Die Suche danach erwies sich als schwierig, sodass letztendlich nur die Agentur für schwer vermittelbare Künstler eine Zusage machen konnte.
Wie erstaunt war Dirigent Caravan, als zunächst ein ausgewachsener Löwe mit seiner Kesselpauke erschien. Doch das sollte nicht der einzige ungewöhnliche Musiker bleiben. Fünfzehn verschiedene Tiere fanden sich nach und nach mit ihren Instrumenten ein. Wie der Dirigent es zum Schluss schaffte, diese Tiere zu einem Orchester zusammen zu fügen und die 9. Sinfonie von Beethoven wohlklingend vorzutragen, wurde den Kindern der Grundschule unterhaltsam vorgetragen.
In diesem Ein-Frau-Stück überzeugte die großartige Verwandlungsfähigkeit der Schauspielerin, die jedes Tier mit passender Mimik, Gestik und Sprache zum Leben erweckte. Dass so ganz nebenbei auch noch die Orchesterordnung gelernt und eine Instrumentenschau geboten wurde, war ein Gewinn nicht nur für den Musikunterricht. Das begeisterte Publikum aus Schulkindern und Lehrerinnen applaudierte noch lange nach der Vorstellung.
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