Die Waldbühne wird zum Morgenland

von Magnus Ronge aus Neustadt am Rübenberge | am 08.03.2010 | 359 mal gelesen | 1 Kommentar | 0 Bildkommentare | 3 Bilder
Stella Meine, Torsten Casselt, Lydia Voogd

Dieses Jahr verwandelt sich die Waldbühne Otternhagen in das Morgenland aus "1001 Nacht". Herbert Stoepper, verantwortlich für die Inszenierung des Familienstücks, hat aus zwei der für Kinder beliebten Geschichten ein eigenes Theaterstück geschrieben. In "Scheherasade erzählt von Ali Baba und den 40 Räubern" wird die Geschichte des Mädchens Scheherasade erzählt, die durch Mut, persönliche Opferbereitschaft und Klugheit ihr Leben rettet und somit den wütenden König Schahriyar "zähmt".
Die Darsteller sind - wie in den Jahren zuvor - Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Otternhagen und Neustadt a. Rbge., insgesamt 39. Darunter sind 25 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren. Der Andrang in dieser Gruppe war so groß, dass einige Rollen doppelt besetzt werden mussten, andere – vornehmlich Erwachsene – mussten wiederum Doppelrollen übernehmen.
Die Rolle der Scheherasade wird im Wechsel von Melina Dietrich und Lina Törpe gespielt. Beide Mädchen haben im Stück des vergangenen Jahres bewiesen, dass sie so große Rollen mit Bravour meistern können. Die männliche Hauptrolle, König Schahriyar, hat Andreas Schröder übernommen, der sich in diesem Jahr erstmalig an eine so wichtige Rolle wagt. Den Part des Ali Baba spielt Torsten Casselt, die Rolle seiner Frau teilen sich Lydia Voogd und Jella Misera. Den bösen Räuberhauptmann Ibrahim gibt Uwe Münkel.
Der musikalische Part der Inszenierung wird wieder in Zusammenarbeit mit der Musikschule Neustadt entwickelt. Wie in den Vorjahren schreibt oder bearbeitet Christiane Oltmanns die Gesangsnummern und studiert sie in der Gruppe ein. Eine Reihe Kinder und Jugendliche, die derzeit mitmachen, haben die Grundlagen ihrer musikalischen Entwicklung an der Musikschule Neustadt bekommen.
Die Inszenierung wird durchzogen von orientalischem Tanz, mit dem nicht nur Übergänge gestaltet werden, sondern darüber hinaus die Handlung unterstützt und begleitet wird. Acht Mädchen haben sich zu einer kleinen Tanzgruppe zusammengefunden, für die Daya Dora Kriesel aus Neustadt die Choreographie entwickelt hat. Daya Dora Kriesel selbst erarbeitet mit den Mädchen zur Zeit die Tänze.

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Philip Schmidt aus Neustadt am Rübenberge am 08.03.2010 um 07:27 Uhr  
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