Schulstandortdebatte

Seit der gestrigen Schulausschussitzung ist jedem klar, wie schwierig es in den nächsten Monaten werden wird, ein gemeinsames, partnerschaftliches Miteinander der Schulstandorte Mandelsloh und Helstorf zu leben. Nach dem Beschluss, dass es in absehbarer Zeit nur noch einen Schulstandort geben soll, ist nicht zu erwarten, dass eine der beiden Ortschaften "freiwillig zurücktreten" wird. Warum auch? Bei konstanten Schülerzahlen von 60 soll ein Bestandschutz für Schulen bestehen. Warum gilt dies nicht für Mandelsloh und Helstorf, die weit über der geforderten Schülerzahl liegen? Warum muss einer der Standorte ausgebaut werden, um die zu erwartenden Schülerzahlen zu beschulen, während man ein Schulgebäude leer stehen lässt ? Das Thema Inklusion mal ganz außer acht gelassen. Die Wellen schlagen hoch, Bürger beziehen klare Stellung und organisieren sich, zahlreiche Aktionen werden geplant und durchgeführt, und auch die Bundeswehr positioniert sich, appeliert an die Politiker. Warum also das Drängen auf einen Standort ?Logisch erscheint mir das nicht. Ich glaube, es wird Zeit, sich auf die Suche nach den Antworten zu machen! Möglichst vor der Ratssitzung im November, wenn eine endgültige Entscheidung darüber getroffen wird, ob es wirklich auf ein entweder oder hinauslaufen muss.
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Jens IVI. aus Neustadt am Rübenberge | 19.10.2014 | 18:41  
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