Siedlergemeinschaft Neustadt in Bremerhaven

Bremerhaven Ahoi - unter diesem Motto starteten 25 Mitglieder der Siedlergemeinschaft und Gäste zu einer Tagesfahrt nach Bremerhaven. Mit dem Zug ging es über Bremen nach Bremerhaven Hauptbahnhof und von dort mit dem Bus in den Bereich "Havenwelten", dem touristischen Zentrum der Seestadt.

Die Verbindungsbrücke vom Columbus Center zum Klimahaus bot den Besuchern den ersten Überblick über die in Sichtweite gelegenen Sehenswürdigkeiten. Vorstandsmitglied Hans-Dieter Feise, der die Reise organisiert hatte, wies die Besucher auf die einzelnen Ziele hin und erläuterte den weiteren Ablauf. Zunächst ging es jedoch zur Mittagspause in das Mediterraneo, einem in südländischen Stil errichteten Shopping- und Erlebniscenter. Die Besucher waren begeistert von der Atmosphäre und fühlten sich auf eine Piazza in einem italienischen Kurort versetzt. Nachdem man sich gestärkt hatte, begab sich die Gruppe zum Deutschen Auswanderer Haus. Hier war eine 1 1/2stündige Führung geplant, in der das Schicksal von mehr als 7 Millionen Auswanderern, die von Bremerhaven aus ihre Heimat verlassen und in der neuen Welt eine bessere Zukunft erhofft hatten, aufgezeigt wurde. Naturgetreue Nachbauten der Kabinen, in denen die Menschen untergebracht waren, und Filme und Bilder über das Leben an Bord wähend der Überfahrt und der Ankunft in einem unbekannten Land wurden gezeigt. In der Datenbank konnten die Besucher den Weg von Verwandten oder Bekannten nachvollziehen, die über Bremerhaven ausgewandert waren.

Nach dem Besuch im Auswanderer Haus konnten die Teilnehmer die Zeit bis zur Rückfahrt nach eigenen Wünschen gestalten. Dafür bot sich z.B. die Aussichts- plattform des Hotels SAIL City an, von der man in 86 m Höhe einen ausgezeichneten Überblick über die Stadt Bremerhaven, das Umland und den Unterlauf der Weser hatte. Unmittelbar in der Nähe waren der Fischereihafen, der Columbuskai, von dem die Kreuzfahrtschiffe starten, und die weitläufigen Anlagen des Kaiserhafens mit den Autoverladestationen zu erkennen. Einen Einblick in das Leben in einem U-Boot bekamen die Besucher an Bord des Technikmuseums "U-Boot Wilhelm Bauer". In den Jahren 1943/44 gebaut, ist es das weltweit einzige erhaltene Boot dieses Typs, es wurde jedoch nicht mehr eingesetzt. Weitere historische Schiffe sowie eine Vielzahl von Modellen konnten im Deutschen Schifffahrtsmuseum besichtigt werden. Ebenso lohnte sich der Besuch im Zoo am Meer mit dem im Jahre 2013 geborenen Eisbär, aber auch andere Sehenswürdigkeiten wie das Klimahaus, das Meerwasseraquarium, das Mueumsschiff "Gera" sowie eine Hafenrundfahrt waren interessante Angebote.

Die Zeit für den Aufenthalt war jedoch begrenzt. Nachdem man sich mit Marsch- verpflegung eingedeckt hatte, wurde die Rückfahrt mit dem Zug angetreten und man erreichte gegen 21.30 Uhr ohne Unterbrechung wieder die Heimat; voller neuer Eindrücke und begeistert von der interessanten Fahrt, die sicher im nächsten Jahr mit einem anderen Ziel wiederholt werden wird.
Hans-Dieter Feise
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Zeitung | Erschienen am 18.11.2014
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