Wandergruppe des SVE erfreut sich an der Heideblüte

Wandertag auf der Reiterheide
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Der Tag begann für die Suttorfer Wandergruppe mit dem plattdeutschen Gottesdienst in Helstorf "Unter den Eichen".
Ein Gottesdienst in plattdeutscher Sprache, von Frau Pastorin Wendeborg gehalten, ist schon etwas Besonderes. Leider ist die plattdeutsche Sprache vom Aussterben bedroht und nur noch wenige Menschen können sie flüssig sprechen.
Nach dem Gottesdienst startete die Gruppe in das Gebiet der Helstorfer Heide, auch als Reiterheide bekannt.
Eiszeitliche Winde bliesen einst Flugsand aus den Sandflächen des Leinetals heraus und ließen kleine Dünen entstehen. Holzeinschlag, Brandrodung und Ackerbau auf den mageren Sandböden führten zur Verarmung der Böden. Nur die Besenheide konnte hier gedeihen.
Vom Anfang der 20er Jahre bis in 1995 wurden auf der Fläche Reitturniere und auch Pferderennen durchgeführt.
Wer im August über die Reiterheide wandert, entdeckt eine leuchtend purpur-violette Fläche mit Besenheide. Von mehreren Sandwegen gibt es immer neue Blicke zwischen den Kiefern und Birken auf die Heidefläche.
Auch die Wacholderbüsche mit dem großen Findling sind typisch für eine Heidelandschaft, wie einst Hermann Löns sie beschrieb.
Bratwurst und auch Kuchen an der Schmiede sorgten für einen guten Abschluss des schönen Wandertages.

Bürgerreporter:in:

Waltraud Scharnhorst aus Neustadt am Rübenberge

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