Seit Mittwoch stehen jetzt an vielen Straßen in Neustadt blaue Tonen für Altpapier von dem Privatentsorger Remondis. Der Abfallwirtschaftsbetrieb (aha) ist da scheinbar ein bisschen schwerfällig was vielleicht auch Kunden kosten kann. So kann die aha nicht sofort alle 21 Kommune mit den Tonnen in der Region beliefern. Weitere Unterschied ist die Größe der Behälter und der Abholrhythmus. Bei der Firma Remondis haben die Behälter eine Größe von 120 Litern und werden alle zwei Wochen abgeholt. 240 Liter Inhalt und alle vier Wochen werden die Tonne von dem Abfallwirtschaftsbetrieb entleert.
Die ersten Tonnen von aha werden erst in der ersten Juniwoche von aha in Neustadt verteilt.
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Wozu brauchen wir als papiernormalverbraucher eigentlich papiertonnen ? Die in der abfallgebühr enthaltene abholung der wertstoffsäcke funktioniert einwandfrei !
Wenn jetzt private abholer die "abfallzuckerstückchen" - in diesem falle also das geld bringende altpapier - abzocken, was bleibt dann dem "pflichtabholer" ?
Richtig: Der dreck, der kein geld bringt.
Folge: Gebührenerhöhungen, die bisher mit dem verkauf "wertvollen" abfalls vermieden werden konnten.
Oder:
Einschränkungen der dienstleistungen wie zum beispiel die kostenlose abholung von sperrmüll oder die kostenlose nutzung der wertstoffhöfe.
Erstmal Danke für dein Kommentar. In dem meisten Punkten bin ich mit dir einer Meinung. Wenn Remondis die Sahnestücke abgrast muss Remondis auch mehr in die Pflicht genommen werden. Hier ist mal wieder die Politik gefragt. Aber vielleicht ist es auch so, dass die Konkurrenz das Geschäft belebt.
Auch bei uns in der Gemeinde Uetze sind in der vergangenen Woche die privaten Anbieter von Haus zu Haus gegangen, um die blaue Tonne an den Mann / die Frau zu bringen.
Wir haben uns - wie viele Menschen in der Ortschaft Eltze - für die "alte Sammelversion" entschieden, denn wir haben einen tollen Ortsbürgermeister, der einen großen Container für Papier auf seinem Grundstück stehen hat. Alle Eltzer können ihr Altpapier dort abliefern. Der Erlös geht dann an die Vereine unseres Ortes.
So haben unter den Strich alle Eltzer was davon !!!
Ich finde die Initative von dem Brgermeister eine tolle Idee. Wenn schon dann soll die "Sahne" auch wieder in form von Geld in die Gemeinde zurück. Ich will auf jeden fall keine Tonne bei mir im Garten haben die dort ne ganze weile auf ihre Abholung wartet. Entweder ich habe nicht viel dann geht es in den kostenlosen Gelben Sack, oder ich bringe es halt mal schnell zum Sammelplatz. Ihr könnt ja mal ausrechnen wieviel Quadratmeter Stellfläche im Dorf verloren gehen. Und hatten wir nicht schon mal Tonnenleerung? Da wahr ich aber noch recht jung. Ist schon ein seltsames Spiel mit dem Müllgeschäft und das sich da was verdienen lassen muss, das liegt ja wohl auf der Hand wenn der Müll aus Italien Urlaub in Deutschland macht.
Nicht einfach alles neue als gut hinnehmen ist eine Entscheidung die jeder für sich treffen sollte. Aber dafür muss er auch genügend Inoformationen an die Hand bekommen. Im Idealfall nicht nur von einer Seite.
Ich bin sehr für größere Abfalltonnen statt dieser kleinen Säcke, die man erst einmal selbst kaufen muss, deren Qualität nicht gerade überzeugt (bei mir sind die schön öfteres gerissen) und die man auch nicht unbedingt als nachhaltig (sicher, es wird recycelt, aber nicht wiederverwertbarer Abfall entsteht trotzdem) bezeichnen kann. Alledings halte ich da sehr zu aha, weil die bisher ihren Job eigentlich sehr gut gemacht haben und außerdem, weil wir ja noch die Müllgebürhen zahlen müssen. Selbst wenn Remondis oder sonstwer das Papier kostenlos abholt und die Tonne kostenlos stellt, muss man schließlich immer noch Gebühr für aha zahlen.
Ich habe viele Jahre in Hannover gewohnt. Immer wenn die Preise für Altpapier stiegen, tauchten die "privaten Sammler" auf.
Alles klappte, aber nur bei gutem Papierpreis. Ging dieser allerdings zurück, konzentrierten sich die Privaten auf die lukrativen Strassenzüge, die Randgebiete mit den kleinen Wohneinheiten wurden gemieden - das Papier blieb liegen. Die Anwohner beschwerten sich! Wo, selbstverständlich bei der städtischen Müllabfuhr, die dann die Reste mühsam einsammeln durfte.
Ich brauche die Privaten nicht, eine Tonne stelle ich mir auch nicht aufs Grundstück. Mit der Sachabfuhr bin ich zufrieden, sie bereitet mir keine Mühe, die Säcke sind kostenlos, werden regelmässig abgeholt und der Altpapier-Erlös kommt letztlich uns Gebührenzahlern zugute.
Uta,
im Prinzip fällst Du mit der "Unser Altpapier für unsere Vereine"-Argumentation aber aha in den Rücken. Ob das stimmt, sei mal dahingestellt, die Mehrkosten der Kalten Rotte wollen ja auch bezahlt werden.
Schließlich schöpft Ihr die Sahne ab und dies führt bei allen anderen zu einer Gebührenerhöhung, wie uns aha weißmachen will.
Hier hat es sich bewährt, die Müllsäcke in einer Schubkarre an die Straße zu stellen. Die Mülleute müssen sich nicht so tief bücken und die Katzen kommen nicht dran.
Die Karten werden gerade aktuell neu gemischt, die Preise für Altpapier gehen wieder aufgrund der gesunkenen Nachfrage in den Keller, bin mal gespannt wie lange die Privaten noch durchhalten und ihr "tolles" Angebot bereitstellen !!??
Da hilft es doch nur, die "Privaten" links liegen zu lassen und stattdessen die Tonne von "aha" zu bestellen. Diese ist doch immerhin auch kostenlos bzw. in der normalen Entsorungsgebür enthalten. Wir unterstützen auf jeden Fall "aha" damit unsere Müllgebüren nicht noch weiter in den Himmel steigen! So schlimm kann es ja auch nicht sein, die Tonne an die Straße zu stellen. Liebe Leute denkt mal nach, das mit den Tonnen ist ja nun nichts neues. Es ist alles schon mal da gewesen nur, jeder der etwas zu sagen haben möchte, versucht das Rad neu zu erfinden und meint, Seine Lösung ist die beste und die anderen Vorlschläge lassen sich nicht rentabel verwirklichen. So wird es immer weiter gehen....mal Säcke....mal Tonnen...mal Säcke...mal Tonnen...so haben wir noch lange Gesprächsstoff!
In diesem Sinne...
Einen Guten Rutsch ins neue Jahr!!!
Ich verstehe aber auch nicht was die ganze Aufregung über die Tonnen soll. Realistisch gesehen lohnt sich das vielleicht für Wohnblöcke, aber "normale" Ein- oder Zwei-Familien-Häuser sollten auch mit den gelben Säcken sehr gut auskommen.
Gut, wenn es schon bereit gestellt wird kann man es natürlich auch nutzen. Aber ist das wirklich so wichtig dass man ein funktionierendes System beschädigen muss?
Ich sehe es übrigens anders der Jörg. Vielleicht sehe ich es damit auch falsch, aber meiner Meinung nach werden die gelben Säcke über die Steuern finanziert, also kosten sie dann doch etwas. Nur halt indirekt.
Bei uns gibt es eine Entsorgungsstation, wo der Bürger Grüngut und auch Glas, Pappe und Papier entsorgen kann. Dort bringe ich diese Sachen auch hin. Eine Mülltonne vor oder am Haus brauchen wir daher nicht. Ab in die Tonne mit den Tonnen! Die müssen übrigens auch bezahlt werden. Es sollte nicht alles privatisiert werden.
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