Die Tierrettungsgruppe Neustadt wurde zu einer im Abwasserkanal sitzenden Kater alarmiert. Man hörte den Kater im geöffneten Schacht miauen, aber keiner konnte genau lokalisieren in welcher Höhe er saß. Die Kameraden der Tierettungsgruppe ließen die Ortsfeuerwehr Mariensee nachalarmieren um weitere Schachtdeckel zu öffnen. Nach einer knappen Stunde entschied man sich den Abwasserschacht leicht mit Wasser zu fluten um an den Kater zu gelangen. Nach einer guten halben Stunde spülen und gutem zurufen der Besitzerin ließ sich der Kater in einem Schacht blicken und verschwand dann wieder. Nach etwas Druckerhöhung kam der Kater wieder aus dem Rohr gekrochen wo er auch hinein gekrabbelt sein muß. Der 6 jährige Kater Ricky verschwand in die Nachbargärten.
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Alles dreht sich nur um Kosten!
Die Feuerwehr hilft ja schließlich nicht nur Menschen in Notlagen,sondern auch Tiere!
Tiere sind ja genau solche Lebwesen wir wir auch..
Das ist nicht eine Frage der Bezahlung, wenn die Freiwillige Feuerwehren auch für solche Einsätze alarmiert werden. Es geht um ein Tier, welches der Besitzerin (61) sehr am Herzen liegt.
Warum fragt niemand, warum ein Tier in den Abwasserkanal gelangen konnte. Genau das sollte die Frage sein...
Wer bezahlt solche Einsätze?? Gute Frage aber in meinen Augen eine überflüssige Frage. Wie Thomas und Franz schon erwähnten, es ist ein LEBEWESEN wie wir auch und es liegt den besitzern am Herzen. Es fragt auch niemand wenn man Nachts aus´dem Schlaf gerufen wird weil jemand sein Essen auf dem herd vergessen hat oder weil sich jemand um einen Baum gewickelt hat. Man kann dazu sagen "SELBER SCHULD" wieso macht man sich noch was zu essen oder wieso ist man zu schnell gefahren. In meinen Augen ist die Tierrettungsgruppe eine sinnvolle erfindung, denn auch Haustiere oder nutztiere sind Lebewesen. Das diese Gruppe nicht zu einer Ameise raus fährt die husten hat ist ja wohl klar. Also liebe Leser NICHT immer nur an die Kosten denken. Wir machen so etwas gerne.
Genauso könnte ein Kind mal irgendwo Festsitzen aus selbstverschulden.
Der war bestimmt auf Rattenjagd! So ein schöner großer Kater hat da schon Chancen, aber er hat sich dann leider selbst "gefangen". Mein Kater war auch immer auf Rattenjagd und ist dann leider an Rattengift gestorben, da die Ratte an den Giftködern, die in den Kanal gehängt werden, anscheinend genascht hatte.
"...es ist ein LEBEWESEN ... Tierrettungsgruppe eine sinnvolle erfindung ...
Das diese Gruppe nicht zu einer Ameise raus fährt die husten hat ist ja wohl klar ... Genauso könnte ein Kind mal irgendwo Festsitzen..."
Naja, ein Kind ist kein Tier - und somit ist wohl auch nicht die Tierrettungsgruppe zuständig ;)
Und die "Ameise" (als Synonym für alle Tiere) ist auch ein Lebewesen - also gehts nicht um Lebenwesen an sich, weil ja nicht alle gerettet werden sollen, sondern nur auserwählte...
Kosten sind übrigens nicht unwichtig, da die Feuerwehren im Schnitt da eh schon schlecht behandelt werden ;)
Die Kameraden von der "Tierrettungsgruppe" fahren sehrwohl zu den sonstig, übrigen Einsätzen. Sprich, sie machen das obendrauf.
Und ob zu ner Katze oder zu nem Hund oder zu ner Ratte oder zu ner entwischten Schlange gefahren wird wird woanders entschieden.
Großes Danke an die Retter, die zwei Lebewesen in NOT - einer um sein Tier besorgten Besitzerin und dem jämmerlich festsitzenden Kater - geholfen haben!!!!!!
Nur, damit man mich nicht falsch versteht: Ich bin bisher immer davon ausgegangen bzw. habe ich es so aufgeschnappt, dass Feuerwehreinsätze bei Eigenverschulden vom Verursacher dann auch bezahlt werden müssen.
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