Das Gift in aller Munde - Vortragsankündigung

Amalgam besteht aus 51uecksilber
 
Praxis Dr. Teuber & Bogenrieder

Das Gift in aller Munde

Das Schwermetall Quecksilber ist das giftigste nichtradioaktive Element, welches uns bekannt ist. Als Hauptbestandteil der Zahnfüllung Amalgam ist Quecksilber in (fast) aller Munde. Was eine Quecksilbervergiftung bewirken kann, ist seit langem bekannt. Doch gerade im Mund soll Quecksilber unbedenklich sein?! Genau dies soll uns eine neue, von einem Amalgam-Hersteller finanzierte Studie glauben machen.

In vielen Ländern der Erde bietet Amalgam schon längst keinen mehr Grund für Diskussionen – es ist als Füllmaterial für Zähne schlicht verboten ( z.B. Schweden, Norwegen, Russland, Schweiz…). Bereits wenige Jahre nach der Erfindung des Amalgams (1826) wurde es in den USA aufgrund einer auffälligen Häufung schwerer Nervenerkrankungen wieder verboten (1840). 1855 wurde es aufgrund der einfachen Handhabung (Quecksilber ist bei Raumtemperatur flüssig und macht Amalgam somit leicht formbar) und des günstigen Preises auf Druck der Industrie wieder zugelassen, wird jedoch heute in den USA kaum noch verwendet. In Deutschland ist Amalgam trotz aller Gefahren noch immer der Kassenstandart für Zahnfüllungen.
Freilich leidet nicht jeder Mensch mit Amalgam-Plomben unter den Symptomen einer Quecksilbervergiftung. Wer ansonsten gesund ist und nur wenige Zahnplomben besitzt, hat gute Chancen, für einige Zeit ohne Symptome zu bleiben. Jedoch wird die Quecksilbermenge, die sich im Körper einlagert (bevorzugt im Nervensystem) von Tag zu Tag größer. Deshalb treten Quecksilber bedingte Symptome häufig erst nach vielen Jahren auf, so dass ein Zusammenhang zwischen den Beschwerden und den Zahnfüllungen nur schwer erkannt wird. Auch Amalgamplomben welche vor Jahren durch andere Materialien ersetzt wurden, können durchaus noch Probleme bereiten. Zum einen kann durch eine unvorsichtige zahnärztliche Amalgamentfernung die akute Quecksilberbelastung massiv erhöht werden, zum anderen verbleibt das Quecksilber extrem lange im Körpergewebe. Die biologische Halbwertszeit für die Quecksilberausscheidung im menschlichen Körper beträgt 28 Jahre. Die bedeutet, dass etwa alle 28 Jahre der Quecksilberspiegel um die Hälfte absinken würde - vorausgesetzt, dass kein neues hinzukäme.
Die Symptome einer chronischen Quecksilberbelastung können sehr vielfältig sein. Die Bandbreite reicht von psychischen Symptomen (z.B. Schlaflosigkeit, Angst u. Depressionen, chron. Müdigkeit…), neurologischen Symptomen (Zittern der Hände, Taubheitsgefühle, Lähmungserscheinungen, Schwindel…) bis zu körperlichen Symptomen wie Blutarmut, Immunschwäche, allergische Ekzeme, Kopfschmerzen… - um nur einige, wenige zu nennen. Quecksilber wird leider auch während der Schwangerschaft und später durch die Muttermilch in hohen Dosen an das Baby weitergegeben. Diese „Mitgift“ sollte den Kindern durch eine sorgfältige Amalgam- und Quecksilbersanierung vor der Schwangerschaft erspart bleiben.
Ob eine Quecksilberbelastung besteht, kann vom kundigen Arzt festgestellt werden. Hierzu wird üblicherweise nach der Einnahme eines speziellen Medikamentes der Urin auf Quecksilber untersucht. Im Falle einer starken Belastung sollte eine fachgerecht durchgeführte Sanierung erfolgen. Denn das bloße Entfernen von Amalgam-Plomben ohne besondere Schutzvorkehrungen kann Ihre Quecksilberbelastung sogar vergrößern und akute Probleme verursachen. Am sinnvollsten ist deswegen eine koordinierte Therapie durch einen sachkundigen Arzt und Zahnarzt, um die Quecksilbersanierung so gut wie möglich vorzubereiten und die notwendige Entgiftung so schonend und wirkungsvoll wie möglich durchzuführen.

Wenn Sie sich genauer informieren möchten, laden wir Sie gerne zu unserem öffentlichen Vortrag zu diesem Thema ein:

"Das Gift in aller Munde - Amalgam,- und Quecksilbersanierung sinnvoll und richtig durchgeführt"

Referenten: Ralph H. Bogenrieder (Facharzt für Allgemeinmedizin, Neusäß) und Dr. med. dent. Jürgen Schön (Zahnarzt, Stadtbergen)

Zeit: Mittwoch, 18.06.2008 um 19.30 Uhr

Ort: Rotkreuzhaus Neusäß, Daimlerstr. 5, 86356 Neusäß

Der Eintritt ist frei !

Mehr Infos: www.praxisdrteuber-bogenrieder.de

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3 Kommentare zum Beitrag
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Christine Rist aus Pfaffenhofen am 17.05.2008 um 00:00 Uhr  
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Oliver Frühschütz aus Augsburg am 18.05.2008 um 21:49 Uhr  
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Oliver Frühschütz aus Augsburg am 18.05.2008 um 21:50 Uhr  
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