Knotenpunkt für soziale Angebote: Familienstation offiziell eröffnet

Eröffnung der Familienstation in Neusäß (v. l.): Landrat Martin Sailer, Markus Meyer (Vorstandsvorsitzender der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e. V.), Rüdiger von Petersdorff (Leitung teilstationäre und ambulante Hilfen Frère-Roger-Kinderzentrum gGmbH), Andrea Baumann (Leiterin Familienstation Neusäß), Richard Greiner (Erster Bürgermeister Stadt Neusäß) und Monika Uhl (3. Bürgermeisterin Stadt Neusäß).
Beraten, vernetzen und ein attraktives Angebot für Familien vor Ort schaffen – die erste Familienstation in Neusäß hat ihre Aufgaben im Alten Rathaus aufgenommen. Leiterin der Familienstation ist Andrea Baumann von der Frére-Roger-Kinderzentrum gGmbH. Zur offiziellen Eröffnung gab es nun eine Feierstunde, bei welcher der Domkapitular im Bistum Augsburg, Armin Zürn, die Räumlichkeiten der Familienstation einweihte. Außerdem wünschten Landrat Martin Sailer sowie Erster Bürgermeister Richard Greiner Andrea Baumann alles Gute für ihre künftigen Aufgaben. Ebenfalls gute Wünsche gab es von Markus Meyer, dem Vorstandsvorsitzenden der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e. V. Die Frère-Roger-Kinderzentrum gGmbH ist eine Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe unter dem Dach der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V.

Nach Stadtbergen eröffnet in Neusäß nun die elfte Familienstation im Landkreis Augsburg. „Wir haben damit flächendeckend ein Netz aufgebaut, das seinesgleichen sucht“, freute sich Landrat Martin Sailer. „Die Anforderungen in der Familie ändern sich permanent“, meinte Sailer, deshalb sei es wichtig, dass es Einrichtungen gebe, welche bei den unterschiedlichsten Fragestellungen unterstützen und weiterhelfen können.

„Der Landkreis hat mit den Familienstationen ein niederschwelliges Angebot zur Beratung von Familien geschaffen“, nannte Erster Bürgermeister Richard Greiner einen entscheiden-den Vorteil der Familienstationen. „Man sollte nicht so lange warten bis das Kind in den Brunnen gefallen ist, sondern bereits vorher aktiv werden.“ Präventivarbeit, Beratungen und ein offenes Haus, an das sich jeder wenden kann, seien deshalb wichtige Voraussetzungen, um Familien frühzeitig gegebenenfalls zu unterstützen und ihnen Hilfe anzubieten.

Das Alte Rathaus in der Bgm.-Kaifer-Straße soll zu einem Begegnungszentrum und einem Haus für soziale Nutzungen werden. Mit den weiteren Nutzern des Alten Rathauses, dem Freiwilligen-Zentrum Neusäß e. V. und der Ökumenischen Sozialstation Neusäß-Diedorf-Dietkirch e. V. sowie der Volkshochschule Neusäß können wertvolle Synergieeffekte geschaffen werden. Ein Konzept, das sich laut Richard Greiner, beim Haus der Musik und Jugendkultur an der Daimlerstraße bereits bewährt hat. Hier befinden sich mehrere Vereine sowie das Jugendkulturhaus Stereoton unter einem Dach, wodurch sich gemeinsame Projekte, Erfahrungsaustausch und gegenseitige Hilfestellungen entwickelt haben. Die ersten Kontakte hat Andrea Baumann im Alten Rathaus bereits geknüpft und fühlt sich gut aufgenommen. „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben.“ Neben den Beratungen möchte Baumann das weitere Angebot entsprechend der Bedürfnisse und der Nachfrage der Neusässer ausbauen. So wären Themenabende, Elternkurse, Treffs, Vorträge oder ein Familienfrühstück zum Beispiel denkbar.

Kontaktdaten Familienstation Neusäß

Frére-Roger-Kinderzentrum
Bürgermeister-Kaifer Str. 10
86356 Neusäß
Telefonnummer.: 0821/65 07 09 55
Mobil: 0151/22 021 204
info@familienstation-neusaess.de
Ansprechpartnerin: Andrea Baumann (Dipl. Sozpäd. FH)
Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag 08.30 Uhr bis 12.30 Uhr
auch Termine nach Vereinbarung
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