Frauen, die Wachstum schaffen

Bild von links nach rechts: Dr. Anne Dohle (ZDH), Jürgen Schmid (HWK-Präsident), Susanne Holl (UFH Region Augsburg), Klaus Karcher (OTTI), Margit Niedermaier (Landesverband UFH Bayern)
In ihrer launigen Rede begrüßte die 1. Vorsitzende der Unternehmerinnen im Handwerk (UFH) Region Augsburg, Susanne Holl, den Handwerkspräsidenten Herrn Jürgen Schmid, Frau Dr. Anne Dohle vom ZDH und die 1. Vorsitzende vom Landesverband der UFH Bayern, Frau Margit Niedermaier. Ebenso folgten der Einladung Vertreterinnen von Business Women, Women together und vom Unternehmerinnenverband.
Der Handwerkspräsident Herr Jürgen Schmid strich die herausragende Rolle der Unternehmerfrauen in den Handwerksbetrieben heraus. Gerade in der Finanzkrise leisteten die Handwerksbetriebe einen enormen Beitrag zum gesamtwirtschaftlichen Erfolg. Leider sind gerade in wirtschaftlichen guten Zeiten die Unternehmens-gründungen rückläufig, auch verspüren immer mehr Betriebe den Fachkräftemangel.
Frau Dr. Anne Dohle vom ZDH und der Bundesgeschäftsstelle bezeichnet das Handwerk mit seinen 1. Mio. Betrieben, den 5 Mio. Mitarbeitern und den 417.000 Auszubildenden als die „Wirtschaftsmacht von nebenan“. Und es sind vor allem folgende Merkmale, die die Handwerksbetriebe, die mittelständischen Betriebe zu einer tragenden Säule der Wirtschaft machen: inhabergeführte Betriebe, mit persönlich haftenden Unternehmern, mit engen persönlichen Bindungen an Mitarbeiter und Auszubildende und der tiefen Verwurzelung in der Region.
Auf die Frage hin, wie attraktiv ist für Frauen, für Mit-Unternehmerinnen im Handwerk, die Selbstständigkeit, zitierte Frau Margit Niedermaier, 1. Vorsitzende des Landesverbandes UFH Bayern, die diesjährige Preisträgerin der „Unternehmerfrau des Jahres 2013“ Frau Nikoleit: „In meinem bisherigen Beruf konnte ich nie so frei gestalten wie im eigenen Betrieb.“ Frau Nikoleit gab ihren hoch dotierten Beruf und ihr Großstadtleben auf, zog aufs Land, um mit ihrem Lebenspartner die Schreinerei seiner Eltern „aufzumöbeln“. Mit dem Wissen, das sie mitbrachte, führte sie neue Abläufe und zukunftsfähige Strukturen ein, kreierte ein modernes Image und eine zeitgemäße Ausrichtung des Unternehmens.
Herr Klaus Karcher, Leiter des EU-Projekts: „Nehmen Sie Ihr Geschäftsmodell unter die Lupe“, referierte anschließend über Innovation Geschäftsmodell – Erfolgsstrategie oder Modeerscheinung? Erst in den 1980iger Jahren tauchte „Geschäftsmodell“ überhaupt häufiger in der Wissenschaft auf. Die neuesten Erkenntnisse, Studien aber auch die Erfahrungen aus dem dreijährigen EU-Projekt zeigen deutlich höhere Eigenkapitalrenditen für Unternehmen mit Innovationen auf Ebene des Geschäftsmodells.

So werden nicht nur Unternehmerinnen erfolgreich, so Susanne Holl bei ihren Abschlussworten. Natürlich konnten Strategien und Modelle nur ansatzweise an diesem Abend besprochen werden, sollte man allerdings an einem 5-tägigen Intensiv-Seminar Interesse haben, so kann man sich mit Susanne Holl in Verbindung setzen. Die UFH wird dieses Seminar im Frühjahr 2014 in Augsburg ausrichten. www.ufh-region-augsburg.de
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
1 Kommentar
136
. Holl Susanne aus Neusäß | 11.11.2013 | 23:21  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.