Einweihungsfeier der Grundschule Täfertingen

Das frisch sanierte Gebäude
 
Schulleiterin Renate Wipfler

Nach langem Warten wurde die Sanierung des Schulgebäudes endlich fertig gestellt

Mit dem Gedanken „Kurze Beine, kurze Wege“ wurde dieses Jahr das Gebäude der Grundschule Täfertingen kernsaniert. Pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahres konnten die Bauarbeiten beendet werden und die Schüler in ihre neuen Klassenräume einziehen. Am 17. November fand nun die offizielle Einweihungsfeier statt.

Zahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt. Sowohl am Bau beteiligte Firmen als auch zuständige Politiker wollten sich persönlich ein Bild verschaffen. Sie alle wurden vom Elternbeirat und den Lehrerinnen herzlich begrüßt. Auch die Kinder der Grundschule hatten sich etwas Besonderes einfallen lassen und zur Eröffnung der Feier allen Gästen mit einem eigens gedichteten Lied erzählt, dass ihre neue Schule „einfach spitze“ ist.

Im Anschluss ergriff Schulleiterin Renate Wipfler das Wort. In Ihrer Ansprache dankte sie zunächst den Ehrengästen, dem ehemaligen Bürgermeister und derzeitigen Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz, und dem amtierenden Bürgermeister von Neusäß Richard Greiner für ihren Einsatz, ging dann über zu den Pfarrern Markus Fischer und Wolfgang Kretschmer und endete schließlich mit einem Dank an alle Beteiligten, Architekt Gottfried Mair, Mitglied der Schulaufsicht Johannes Wirsing, Elternbeirat, Lehrerinnen, ehemalige Rektoren, Vertreter der Banken und Förderer und Baufirmen. Dabei wurden ihre Worte immer wieder von den Schülern mit einem „Vielen Dank“ dabei untermalt. „Einfach spitze, wie alles geklappt hat“, freute sie sich am Ende ihrer Rede noch einmal.

Sie übergab das Wort an die Geistlichen, die gemeinsam den Segen für das neue Schulgebäude sprachen. Mit den Worten „Das Wissen ist wie ein Licht“ leiteten sie über zur Fürbitte, bei der die Schüler selber das vortrugen, was ihnen am Herzen lag.

Grüße gab es danach vom Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz, der sich sichtlich freute, wieder in seiner alten Grundschule zu sein. Durz erzählte von der langen Anlaufphase bis es tatsächlich an die Sanierung der Grundschule ging. Nachdem die Bewerbung zur Sanierung 2009 keine Früchte trug, kam dann im Juli vergangenen Jahres doch das OK. Jetzt sei nicht nur die Lage der Schule etwas ganz Besonderes, sondern auch das ganze Schulgebäude.

Auf diese Ansprache folgte eine Einlage der ersten Klasse. Renate Wipfel ergänzte diese nur noch um die Aussage: „Hätten wir über jeden Betrieb eine Strophe gesungen, wären Sie noch lange hier.“ Damit hatte sie zweifelsohne Recht, bedenkt man, was alles in den wenigen Monaten umgebaut wurde.

Dann leitete sie weiter an Richard Greiner, der selbst einmal Lehrer war, bevor in die Politik in das Amt des Bürgermeisters brachte. Beim Anblick der sanierten Schule schien kurz der Wunsch, an eben dieser zu unterrichten, aufzukommen. „Wenn ich Lehrer wäre, dann an so einer Schule wie in Täfertingen“, sagte er mit einem Schmunzeln. Greiner berichtete von der energetischen Sanierung, die vorranging war, doch auch die Schüler standen stets im Mittelpunkt. Um optimale Bedingungen zum Lernen zu schaffen, wurde zum Beispiel ein spezieller Teppich in den Klassenzimmern verlegt. Trotz Unklarheiten in finanzieller Hinsicht war beschlossen worden, mit der dringlichsten Maßnahme schon einmal zu beginnen und im Herbst vergangenen Jahres wurden die Toiletten erneuert. Schließlich kam doch der Förderbescheid und die Sanierung ging richtig los. Dabei sprach Greiner seinen Dank an die Finanzverwaltung aus, die einen solch hohen Betrag freigestellt hatte. Insgesamt 2.343.000 Euro stehen nun zur Verfügung, von denen bereits 1,7 Millionen umgesetzt wurden. Was nun noch übrig ist, fließt in die Sanierung der Turnhalle.

Mit dem Täfertinger Grundschul-ABC und einer Beamer-Show gaben die Zweitklässler nun ihren ganz persönlichen Eindruck zum Besten. Als sie zu „R wie Rodelberg; da kommen wir sogar nachmittags zur Schule“, kamen, hatten sie die Lacher auf ihrer Seite.

Johannes Wirsing schloss sich der allgemeinen Stimmung mit einem Zitat Friedrich Fröbel an: „Erziehung ist Beispiel und Liebe, sonst nichts.“

Dass sie gerne in die neue Schule gehen, zeigten die Schüler der dritten Klasse. Mit dem Fußballplatz und sogar Internet-Zugang in drei Klassenzimmern war die Schule alles andere als blöd.

Zum Schluss berichtete Architekt Gottfried Mair vom Büro Frech&Mair, dass ihn vor allem das Motto „Unsere Schule ist bunt“ beeinflusst hatte. Die Farben des Schullogos lassen sich überall im und am Haus wiederfinden.

Auch die vierte Klasse wusste die schönen Seiten des neuen Gebäudes hervorzuheben. Ihr Schulhaus-Rap fasste noch einmal den Anlass der Feier zusammen. Zum Schluss wurde, wie es sich für eine richtige Einweihungsfeier gehört, ein rotes Band zerschnitten. Schließlich ging es nach draußen, wo die 77 Kinder der Täfertinger Grundschule ihre Luftballons gen Himmel steigen ließen.

Damit endete zumindest für die Grundschüler die Eröffnungsfeier. Wer von den Gästen nach einem solch umfangreichen Programm Hunger bekommen hatte, war herzlich zu einem Sekt-Empfang mit selbst zubereiteten Snacks eingeladen.
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