Drei neue Bürgermeister in Neusäß
Genau zwei Monate und vier Tage nach der Kommunalwahl hatte die Stadt Neusäß offiziell drei neue Bürgermeister.
In der konstituierenden Sitzung am 6. Mai 2008 wurde zunächst der gewählte CSU-Bürgermeister Hansjörg Durz vom Ratsältesten Ulrich Engländer vereidigt. Im Anschluss daran wurden alle 11 neuen Stadtratsmitglieder zusammen vereidigt. Hansjörg Durz überreichte jeder neuen Stadträtin einen Blumenstrauß. Nun begannen Abstimmungen über künftige Satzungen und die Geschäftsordnung der Stadt Neusäß. Damit konnte Durz seines Amtes walten und begann seine erste Stadtratssitzung als Bürgermeister mit der Abstimmung, ob Neusäß zwei weitere ehrenamtliche Bürgermeister benennen soll. Das wurde einstimmig beschlossen. Für das Amt des Zweiten Bürgermeisters schickte die CSU ohne Gegenkandidaten Richard Greiner ins Rennen. In einer geheimen, schriftlichen Wahl war sein Wahlergebnis mit 26 von 31 Stimmen deutlich. Zwei Stimmen erhielt Inge Steinmetz-Maaz (FDP), eine Hildegard Langenecker (SPD) und zwei Stimmen waren ungültig. Als Dritten Bürgermeister schlug CSU-Fraktionsvorsitzender Axel Salzmann Wilhelm Kugelmann vor. Die SPD stellte als Gegenkandidatin Hildegard Langenecker. Für die Freien Wähler trat Inge Steinmetz-Maaz an. Die Grünen boten keinen eigenen Kandidaten, sondern unterstützten Hildegard Langenecker. Nach der Wahl entfielen auf Wilhelm Kugelmann 16 Stimmen, auf Hildegard Langenecker 9 und Inge Steinmetz-Maaz erhielt 5 Stimmen. Eine Stimme war ungültig.




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