CSU Westheim, Vortrag: Herr Dr. Michael Feller berichtete von seinen Erfahrungen und Eindrücken aus dem deutschen Militärstützpunkt aus Kundus, Afghanistan
Auf große Resonanz stieß der von der CSU Westheim initierte Vortrag des engagierten Bundeswehrarztes, Dr. Michael Feller über seine Einsätze in Kundus, Afghanistan. Mit vielen Lichtbildern brachte er den zahlreichen Zuhörern Land und Leute näher, und unterstrich damit seine sehr anschaulichen Schilderungen. Er spannte den Bogen von seinen medizinischen Einsätzen, bei denen er sowohl Militärangehörige, als auch Einheimische behandelte, bis hin zu Einblicken in die Zusammenarbeit und Kameradschaft mit den Soldaten anderer Nationen. Dass die bayerische Kultur einen Beitrag zur Völkerverständigung beitragen kann, zeigte ein Bild, auf dem eine Gruppe Soldaten unterschiedlicher Nationalitäten, an einem mit einem weiss- blauen Rautentischtuch bedeckten Tisch, fröhlich vor ihren Weißbiergläsern sitzt. Aber Herr Dr. Feller verhehlte in seinen sehr persönlichen Einblicken nicht seine Sorge von der sich verändernden Sicherheitslage in Kundus. Obwohl die deutschen Soldaten einen sehr guten Ruf bei der Einheimischen Bevölkerung hätten, und im Gegensatz zu manch anderen Nationen durchaus geschätzt und beliebt seien, ist es gefährlicher geworden. Der Verlauf der Bilder dokumentierte auch, wie die Militärlager mehr und mehr befestigt werden. Unbeschwerte Spazierfahrten, in offenen Jeeps zur Kontaktaufnahme und Verhandlungen in die Dörfer zu fahren, sei mittlerweile undenkbar geworden. Dennoch, so das Fazit des Westheimer Gefäßchirurgen, an der Richtigkeit und Wichtigkeit des Engagements der Vereinten Nationen in Afghanistan, besteht überhaupt kein Zweifel!



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