"Was die Welt im Innersten zusammenhält" - Die incognitos spielen "FAUST"

Das Streben nach Erkenntnis, der Wunsch nach einem glücklichen und erfüllten Leben – all das sind zentrale Motive in Johann Wolfgang von Goethes Klassiker „Faust I“. Die Theatergruppe „incognito“ der FOS / BOS Neusäß hat sich zu ihrem 5-jährigen Jubiläum unter der Regie von Bettina Schlichter und Christian Hofrichter mit diesem ganz besonderen Stoff der Literaturgeschichte auseinandergesetzt und präsentiert ihr Ergebnis nun in der Woche vor den Weihnachtsferien auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“.
Über 20 theaterbegeisterte Jugendliche haben seit Monaten Text gelernt, Kostüme geschneidert und das Bühnenbild gebaut. Nun möchten Sie den Zuschauer entführen ist das Universum des Wissenschaftlers Heinrich Faust:

Heinrich Faust, ein gelehrter und angesehener Wissenschaftler und Akademiker, kann trotz seiner umfassenden Bildung den Sinn des Lebens und das Geheimnis des Glücks nicht herausfinden.
Aus einem Gefühl der Ohnmacht heraus will er sich das Leben nehmen, aber das Läuten der Glocken zum Ostertag hält ihn von seinem Selbstmordversuch ab.
Am Tag darauf bietet der Teufel Mephisto ihm übermenschliche Kräfte an, wenn er mit ihm einen Pakt eingeht und ihm seine Seele verspricht, für den Fall, dass Mephisto es schafft, ihm die Erfahrung von Glück zu verschaffen.
In der Hexenküche nimmt Faust einen Zaubertrank zu sich, der ihn verjüngt und begehrenswert macht.
In der Stadt lernt Faust das junge Gretchen kennen, in das er sich verliebt. Er bittet Mephisto, Gretchen zu seiner Geliebten zu machen – als Bedingung für die Einhaltung ihres Paktes.
Mephisto verspricht Faust, Gretchen mit einer List für ihn zu gewinnen.
Er versteckt Schmuck in Gretchens Schrank, den sie für Fausts Geschenk hält und gewinnt die Nachbarin Frau Marthe als Verbündete, indem er sich ihr unter falschen Vorgaben annähert.
Beide Paare treffen sich im Garten von Frau Marthe und im Gartenhäuschen kommt es zu einem Kuss von Faust und Gretchen.
Faust wird sich des Zwiespalts bewusst in dem er gefangen ist: Einerseits der Begierde nach Gretchen, aber andererseits auch der Abhängigkeit von Mephisto.
Die Lust gewinnt und Faust lässt sich von Mephisto zu immer skrupelloseren Mitteln überreden, um ungestört mit Gretchen eine Nacht zu verbringen.
Hier nimmt das Schicksal seinen Lauf und nach dem Tod von Gretchens Mutter und weiteren furchtbaren Entwicklungen wird dem Zuschauer klar, warum Goethe das Schauspiel „Faust“ zu Recht eine Tragödie genannt hat…

Eingebunden ist dieser klassische Teil in eine Rahmenhandlung, in der dem Zuschauer Henry und Greta – zwei junge Menschen von Heute – begegenen werden.
Wir versprechen einen Theaterabend, in dem das Vergnügen sowie das Grauen einen Platz hat und die Erkenntnis, dass der „Faust“ so aktuell ist wie eh und je.

Insgesamt gibt es drei Vorstellungstermine:
Mittwoch, 18. Dezember
Donnerstag, 19. Dezember und
Freitag, 20. Dezember 2013 (jeweils um 19.30 Uhr)
in der Aula des Beruflichen Schulzentrums Neusäß (neuer Aufführungsort!).

Karten gibt es für 5,-€ ab sofort telefonisch im Sekretariat des Beruflichen Schulzentrums Neusäß (0821/4544020) oder am Aufführungstag an der Abendkasse.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin neusässer | Erschienen am 07.12.2013
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