Standing Ovations im Bürgersaal Stadtbergen - Gospelchor begeistert Publikum
Im ausverkauften Bürgersaal Stadtbergen bot der Augsburger Gospelchor „Voices of Joy“ erneut die ganze Bandbreite seines Könnens dar. Nach dem großen Erfolg im Juni im Weldener Holzwinkelsaal wollten die rund 30 Sänger und Sängerinnen ihr Konzertmodell „Gospel meets Pop“ wiederholen und konnten knapp 300 Zuhörer nach Stadtbergen locken. Unter der Führung ihrer charismatischen Chorleiterin Andrea Deschler und der professionellen Begleitung von Herbert Deschler (Keyboard), Thommy Müller (Bass) und Thomas Dessau (Schlagzeug) begeisterten die Voices ihr Publikum mit Liedern aus den Bereichen Musicals, Oldies, Afrikanischer Musik, Pop und nicht zuletzt der Gospelmusik. „Wir wollten einmal andere Facetten zeigen und unserem Publikum ein abwechslungsreiches Programm bieten, deshalb haben wir uns zu „Gospel meets Pop“ entschieden. Und damit sich die umfangreiche Probenarbeit auch rentiert und weil es in Welden soviel Spaß gemacht hat, wollten wir das unbedingt wiederholen“ so Stefan Schuler, hauptverantwortlich für die Organisation des Konzertes.
Der Chor startete sein Konzert mit drei Stücken aus dem Film „Sister Act“ der die Inspiration zur Gründung des Chores war, wie Andrea Deschler dem Publikum in ihrer Eröffnungsansprache mitteilte. Auch optisch hatten sich die Protagonisten etwas zu diesem Programmteil einfallen lassen. Die Sängerinnen traten mit Nonnenhauben und sehr andächtigen Mienen vor die überraschten Zuhörer. Ohne Hauben, dafür aber mit viel Rhythmus ging es dann zum Afrikanischen Teil des Konzerts. Mit zwei religiösen Liedern und einem Kinderlied, in dem die Kinder vor dem bösen Habicht gewarnt werden bot der Chor seinem „Special Guest“ der Afropercussion-Gruppe von Latin Rhythm den passenden Einstieg. Nach diesem tempramentvollen Zwischenspiel wandte sich der Chor der guten alten Musikvergangenheit zu und brachte diese stimmungsvoll mit Klassikern wie „ What a wonderful World“, „Raindrops keep fallin’ on my head“ und Billy Joels Klassiker, „For the longest time“ zurück. Danach standen drei anspruchsvolle Arrangements aus den Musicals „Grease“ und „Hair“ auf dem Programm.
Die Pause dominierte Lob und Anerkennung für die Leistung der Gesangsgruppe. Betont wurde wie schon so oft die Freude und Begeisterung am Singen, die der Chor wie kaum eine andere Laientruppe vermittelt.
Im Zweiten Teil des Abends begeisterten die Voices mit Stücken aus der Popwelt, welche von diversen Solisten gekonnt interpretiert wurden. Herausragend hier Uli Hegele, der nicht nur gesanglich, sondern auch virtuos mit dem Saxophon den Chor in eine andere Liga hob, sowie die Chorleiterin mit einer chartverdächtigen Version von „I Say a little Prayer. Zum offiziellen Ende kehrte der Chor wieder zurück zu seinen Wurzeln, den Gospels. „Wade in the water“, „Soon and very soon“ und die Popversion von Händels „Halleluja“ bildeten den Abschluss eines rundum gelungenen Konzerts.
Laute Zugaberufe und tosender Applaus wurden dann mit einem aufrichtigen „Thank you for the music“, einem stimmungsvollen „We are the world“ und dem Gospelklassiker „Oh happy day“ belohnt.
Bereits während der letzten Zugabe erhoben sich die knapp 300 Zuhörer von ihren Plätzen, um den Sängern ihre Begeisterung zu zeigen. Der verdiente Lohn für eine tolle Leistung.


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