Männerchor Stadtbergen und St. Peters Quartett feiern Publikumserfolg im Bürgersaal
Seit rund 14 Jahren ist das St. Peters Quartett auf der ganzen Welt unterwegs, um mitunter russische Volkslieder vorzutragen, die nach eigenen Aussagen selbst im eigenen Land zunehmend in Vergessenheit geraten. Nun war das renommierte Ensemble aus St. Petersburg im Bürgersaal zu Gast, wo es gemeinsam mit dem Männerchor Stadtbergen einen überwältigenden Publikumserfolg feierte.
Den Auftakt bestritten die Mitglieder des Männerchors. Unter der Leitung von Sylvia Luther sangen sie hauptsächlich festliche Adventslieder, darunter „Maria durch ein' Dornwald ging“, „Es ist ein Ros' entsprungen und Johann Sebastian Bachs „Ich steh' an deiner Krippen hier“. Eindrucksvoll leicht und weich intonierten sie die frohe Botschaft, ohne dabei ein Übermaß an Sentimentalität verspüren zu lassen.
Weniger weihnachtliches, aber dennoch in weiten Teilen religiöses Liedgut präsentierte das St. Peters Quartett, das hierbei aus seinem umfangreichen Repertoire schöpfen konnte. So kamen unter anderem George Frideric Handels „Dignare“ ebenso wie Pjotr Iljitsch Tschaikowskis „Gebet für Großmutter“ und Franz Schuberts „Ave Maria“ zum Klingen. Mit allseits beliebten Spirituals wie „Nobody Knows“ setzten die Sänger zudem moderne Akzente.
Besonders zu Herzen ging die russische Folklore (unter anderem „Der lange Weg“, „Eintönig hell klingt das Glöckchen“, „Stenka Rasin“), die mit viel Seele zu Gehör gebracht wurde. Doch egal welche Lieder die vier Absolventen des Sankt Petersburger Rimsky-Korsakow-Konservatoriums mal mit, mal ohne Instrumentalbegleitung anstimmten: Stets füllten ihre Stimmen den ganzen Saal aus und hinterließen ein von der Klangschönheit restlos begeistertes Publikum.



Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .