Engagiert in Neusäß- Schüler der Eichenwaldschüler im Sozialpraktikum

Berufsorientierung ist für unsere Mittelschüler ein wichtiger Baustein des Schulprofils. Zusätzlich zu den in der 8. und 9.Jahrgangsstufe angebotenen Betriebspraktika, geben wir unseren Schülern aus den Ganztagsklassen 7 und 8 in diesem Schuljahr die Möglichkeit sich sozial zu engagieren. Wir Lehrkräfte machten sich auf die Suche nach geeigneten Einsatzstellen in Neusäß und Umgebung und wurden schnell fündig: Fast 40 Institutionen wie Kindertagesstätten, Horte und Seniorenwohnanlagen erklärten sich bereit, einen Praktikanten unter die Fittiche zu nehmen und bereits in der zweiten Schulwoche machten sich die „Auserwählten“ nach der Mittagspause auf den Weg . Seitdem sind viele Wochen voller neuer Erfahrungen und Eindrücke vergangen und die Bilanz fällt mehr als positiv aus: Die Berichte über die Einsätze werden bereitwillig geschrieben und jede Woche gibt es neue Erlebnisse zu berichten- unter Wahrung der Schweigepflicht natürlich: Die Namen der betreuten Kinder und Senioren werden sowohl in den schriftlichen Berichten als auch in den Erzählungen anonymisiert. Die Schüler begriffen trotz ihres „zarten Alters“ – die meisten sind erst 12 bis 14 Jahre alt- schnell, wie wichtig es für Kindergartenkinder oder auch die betreuten älteren Mitbürger ist, wenn sich junge Menschen für sie ehrenamtlich engagieren. In den Einrichtungen wird dabei besonders darauf geachtet, dass die Bezugspersonen möglichst konstant bleiben. So entstanden schon einige freundschaftliche Beziehungen. Doch auch mit unangenehmen Situationen heißt es umgehen lernen, nicht jeder war z.B. darauf vorbereitet, dass Babys in der Kinderkrippe auch gewickelt werden müssen (auch wenn es da beim Zuschauen bleibt) oder Hortkinder nicht immer auf Anhieb die Anweisungen des Praktikanten befolgen. Besonders belastend ist es für unsere Jugendlichen im Seniorenheim auch, wenn ein ihnen vertrauter Mensch in der nächsten Woche plötzlich fehlt, und so sieht man am Dienstag manchmal auch in bedrückte und bewegte Gesichter. Dennoch haben wir Lehrer bisher noch keinen Schüler vom Aufhören sprechen hören, im Gegenteil, einige Schüler absolvieren nun ihr erstes Betriebspraktikum sogar in der ihnen bekannten Einrichtung, um sich in einer ganzen Woche in den Alltag hineinzuversetzen. Und auch die Patenschaft zum Betreuten Wohnen wurde heuer wieder intensiviert: Bei der Weihnachtsfeier servierten traditionell Schüler aus dem Eichenwald und es war kein Problem, dafür Freiwillige zu rekrutieren.
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