Ein neuer Schulleiter – nicht das einzige Topereignis des Jahres 2014 am Justus

Der neue Schulleiter: OStD Stefan Düll, M. A.
 
Rebecca Gribl bei der Vorbereitung mit ihrem Berater-Team für den Bundeswettbewerb Jugend debattiert – auch Entspannung muss sein!
Das Justus-von-Liebig-Gymnasium wurde im Jahr 2014 ganz häufig mit der Frage verbunden, wann die vakante Schulleiterstelle von wem besetzt werden würde. Und natürlich gehörte auch in der Schulfamilie der Amtsantritt des neuen Schulleiters, Herrn Stefan Düll, am 01.07.2014 zu den Topereignissen des Jahres.

Aber auch in den Monaten zuvor herrschten keine Rat- und keine Führungslosigkeit. Mit Herrn Franz Weichselgärtner als stellvertretendem Schulleiter und seinen beiden Mitarbeiterinnen in der Schulleitung, Frau Birgit Schöffler und Frau Carlette Sandu, gab es ein Schulleitungsteam, das die Schule zusammen mit den sonstigen Funktionsträgern der Schule (wie z. B. Fachbetreuern), mit weiteren engagierten Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schülern und Eltern weitergetragen und weiterentwickelt hat.

Es ist also ganz normal, dass bewährte Konzepte wie die Förderung im Bereich der Debatte oder im Bereich der Mathematik fortgesetzt wurden. Und es ist schön, dass sie auch im Jahr 2014 belohnt wurden: Die Schulfamilie freute sich mit Rebecca Gribl, die sich für den Bundeswettbewerb Jugend debattiert in Berlin qualifiziert hat und sich dort achtbar geschlagen hat, und mit Ilja Velikan, der beim Pangea-Mathematikwettbewerb bayernweit den 1. Platz und bundesweit den 7. Platz belegt hat.

Das Schulfahrtenprogramm mit einem Schullandheimaufenthalt in Jgst. 5, einem Skikurs in Jgst. 7, einer Englandfahrt in Jgst. 8, Orientierungstagen in Jgst. 9, einer Berlinfahrt in Jgst. 11 und einer Studienfahrt in Jgst. 12 sowie die Fahrten im Rahmen des Schüleraustausches mit Spanien und Frankreich waren sicher auch 2014 wieder Höhepunkte für die jeweils betroffenen Schülerinnen und Schüler.

Mehrere Veranstaltungen zeigten auch, dass politische Bildung ein wichtiges Anliegen des Justus ist. So nahmen zwei 10. Klassen an einem Planspiel „Der Landtag sind wir!“ teil, Herr Hansjörg Durz stellte sich in einem persönlichen Gespräch den Fragen der Zehntklässler zu seiner Arbeit als Bundestagsabgeordnetem und der Europaparlamentarier Markus Ferber beantwortete Fragen zur Europa-Politik.
Dass die Schülerinnen und Schüler sich auch ohne Lehrerinitiative für politische Fragen interessieren und engagieren zeigte eine großangelegte Spendenaktion der SMV (Schülermitverantwortung) mit Kuchen- und Losverkäufen für die Flüchtlinge in Syrien, die mit einem Vortrag kombiniert wurde, in dem die Schülerinnen und Schüler der 9., 10. und 11. Jahrgangsstufe über die politische und humanitäre Situation in Syrien informiert wurden.

Die Aktivitäten des Justus sind aber auch außerhalb des Schulgebäudes in der Öffentlichkeit zu spüren:
• Das Titania verfügt seit 4. Juni 2014 über ein neues Wandbild, das Schülerinnen und Schüler des Justus unter Leitung von Herrn Rainer Braun erstellt haben.
• Die Oberstufentheatergruppe unter Leitung von Frau Heike Mössinger wurde mit ihrem Stück „Tschänder“ zu den Theatertagen der bayerischen Gymnasien nach Münsterschwarzach eingeladen – eine hohe Auszeichnung für eine Schultheatergruppe.
• Der AK Film veranstaltete einen Film-Abend im Kino Thalia.
• Unsere Klasse 7d durfte beim 30. Augsburger Kinderfilmfest als Filmjury fungieren – eine ganz andere Art, sich mit Filmen auseinanderzusetzen.

Ein neuer Web-Auftritt der Schule (www.jvlgym.de) zeigt nach außen, was nach innen hin schon lange klar ist: das Justus ist eine moderne Schule, die offen ist für Neues. Das trifft insbesondere auch auf Unterrichtsmethoden zu. Als Seminarschule, in der Lehrkräfte ausgebildet werden, ist das Justus sowieso immer am Puls der Entwicklungen im didaktisch-pädagogischen Bereich. Deshalb ist für die Schule auch klar: „Die Mischung macht’s!“. Keine Unterrichtsmethode ist einer anderen überlegen. Wichtige Voraussetzung für Motivation und Aktivierung ist der Wechsel zwischen den Methoden. Neueste Forschung stützt diese Sichtweise. Darauf basierend war das Schuljahr 2013/14 am Justus ein Pilotjahr für „Wochenplanarbeit in Jgst. 5“ und auch im Schuljahr 2014/15 wird weiter ausgelotet, inwiefern die Wochenplanarbeit die Lernprozesse bereichern kann.

Auf der Basis von Erfahrung und gewachsenen Strukturen Entwicklung gestalten – dafür stand das Justus auch im Jahr 2014.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin neusässer | Erschienen am 23.12.2014
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