Die vielen Gesichter des Betreuten Wohnens

Gehörte zu den Porträtierten von Wilhelm Eger (rechts): Gerda Wunder.

Mit der Ausstellung „Bildnisse – Menschen im Betreuten Wohnen“ bildete der Neusässer Künstler Wilhelm Eger den Auftakt zu den Rathausausstellungen im neuen Jahr. In vielen Stunden hat Wilhelm Eger die verschiedenen Menschen, die in Verbindung mit den Betreuten Wohnanlagen des Roten Kreuzes in Neusäß (Franzensbader Straße, Marienbader Straße sowie Steppach) und Königsbrunn stehen, porträtiert. Bewohner – Mitarbeiter – Schüler, die eine Patenschaft mit dem Betreuten Wohnen pflegen – Künstler, die in den Einrichtungen aufgetreten sind - sie alle hat Wilhelm Eger porträtiert und in den unterschiedlichsten Situationen eingefangen. So ist ein eindrucksvoller Einblick in das Leben im Betreuten Wohnen entstanden, das die Vielseitigkeit und das Miteinander der Generationen widerspiegelt.
Fasziniert von der Arbeit des Künstlers zeigte sich unter anderem Günther Geiger, BRK-Kreisgeschäftsführer, der es als Ehre ansah, die Vernissagerede zu halten. „Dem Künstler ist es in seiner Arbeit auf besondere Weise gelungen, die Vielfalt von Lebensbildern darzustellen“, sagte er und bezeichnete die Bilder als „große künstlerische Leistung“. Dr. Wolfgang Paletta, Leiter des Kulturkreises Neusäß, war „tief beeindruckt“ wie Eger Menschen aus dem Betreuten Wohnen in den unterschiedlichen Situationen wahrgenommen und wiedergegeben hat.
Die besten Wünsche für den Erfolg der Ausstellung überbrachte der Neusässer Bürgermeister Hansjörg Durz im Namen der Städte Neusäß und Königsbrunn. „Wir sind sehr glücklich darüber, mit Wilhelm Eger einen Künstler vor Ort zu haben, der die Menschen im Betreuten Wohnen auf eine so spannende Art zeigt.“
Die Idee zur Ausstellung ist vor zwei Jahren mit dem Betreuten Wohnen in der Marienbader Straße entstanden, das dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert. Die Ausstellung gehört somit zu einer Reihe von Veranstaltungen, um den zehnten Geburtstag zu feiern.
„Bildnisse – Menschen im Betreuten Wohnen“ ist noch bis zum 4. März im Rathaus zu den regulären Öffnungszeiten zu sehen. Danach geht es ins Landratsamt und schließlich weiter nach Königsbrunn. Außerdem gibt es einen Katalog zur Ausstellung, der käuflich erworben werden kann.

Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin neusässer | Erschienen am 26.02.2010
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