Ausstellung "Mitt Eksjö" (Mein Eksjö) im Neusässer Rathaus

Ausstellungswand mit Fotografien von Fredrik Larsson.
Es sind das Licht- und Schattenspiel sowie die Herausarbeitung von Konturen und Kontrasten, die den schwedischen Fotografen Fredrik Larsson bei Schwarz/Weiß-Fotografien besonders reizen. Einen Einblick in seine Arbeit gab es im Mai und Juni im Rathausfoyer der Stadt Neusäß mit seiner Ausstellung „Mitt Eksjö“ (Mein Eksjö). Dabei stellte Larsson in 24 Bildern, die sowohl Schwarz/Weiß- als auch Farbfotografien umfassten, seine Heimatstadt Eksjö vor. Eksjö ist seit 1995 die Partnerstadt von Neusäß und verfügt über eine wunderschöne denkmalgeschützte Altstadt, die mit ihren historischen Holzhäusern eine bekannte Sehenswürdigkeit bildet.

Im vergangenen Jahr feierte die Ausstellung in Eksjö Premiere und wurde genau zu der Zeit gezeigt, als eine Neusässer Delegation die Partnerstadt besuchte, um das 20jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zu feiern. Dabei waren die Mitglieder der Delegation von den Bildern so angetan, dass die Idee entstand, die Ausstellung auch in Neusäß zu zeigen. Nachdem der Fotograf Fredrik Larsson ebenfalls schnell für dieses Vorhaben begeistert werden konnte und die Stadtverwaltung von Eksjö ihre Mithilfe für die Reiseplanung zugesagt hatte, konnte die Ausstellung nach Neusäß geholt werden.

„Eine Städtepartnerschaft lebt vom Austausch der Menschen, gegenseitigen Besuchen und Projekten, weshalb diese Ausstellung nicht nur unter künstlerischen Aspekten, sondern auch im Sinne unserer Städtepartnerschaft sehr wertvoll ist“, sagte 1. Bürgermeister Richard Greiner bei der Ausstellungseröffnung. Auch Hildegard Langenecker, Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Eksjö-Neusäß e. V., freute sich, dass die Bilder im Rathausfoyer gezeigt werden konnten und dadurch die Menschen in Neusäß einen Eindruck von der Partnerstadt bekamen.

Der Fotograf Fredrik Larsson entdeckte durch die Vorbereitungen auf die Ausstellung seine Heimatstadt noch einmal neu. So fielen ihm beim Fotografieren plötzlich Dinge und Kleinigkeiten auf, die er früher beim täglichen Durchlaufen durch die Stadt so nicht wahrgenommen hatte. „Überall um uns gibt es schöne Dinge“, erläuterte Larsson. „Nur sind wir oftmals so an unsere Umgebung gewöhnt, in der wir aufgewachsen sind und leben, dass wir im Alltag dafür blind werden.“
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