Nicht nur hygienisch einwandfrei - Viele Besucher in der Neusässer Titania-Therme seit der Wiedereröffnung

Sabine Jaek (Betriebsleiterin), Thomas Meier (Geschäftsführer), Dietmar Krenz (Geschäftsführer) und Ulrich Zillner (Stadt Neusäß) (v.l.)
 
Neue Liegestühle inmitten der Felsenlandschaft (Foto: Titania Neusäß)
Noch vor wenigen Wochen fiel bei Berichten rund um die Neusässer Titania-Therme zwangsläufig das Wort Legionellen. Damit soll Schluss sein: Seit dem 31. Oktober 2013 betreibt die GMF das Freizeitbad und soll es zu seiner alten Beliebtheit führen. Dafür legen sich die neuen Betreiber auch mächtig ins Zeug.

„Wir haben optimale Werte“, verkündet Geschäftsführer Thomas Meier und meint damit die einwandfreie Wasserqualität. Sauberkeit und Hygiene seien die Basis für einen gelungenen Thermenaufenthalt. Doch im Titania wurde nicht nur ordentlich sauber gemacht, auch weitere Maßnahmen zur Steigerung des Wohlfühlfaktors wurden ergriffen. Geschäftsführer Dietmar Krenz verweist auf die neuen Möbel in der gesamten Therme: neue Liegen im Bad- und Saunabereich, neue Stühle und Tische in der Gastronomie. Auch der Speiseplan wurde an die Wünsche der Gäste angepasst, die künftig noch komfortabler bewirtet werden sollen. Dafür sorgen zum Beispiel mehr Stühle und Tische im Saunabereich, wo es früher an besucherstarken Tagen schon mal eng werden konnte. Auch im Außenbereich können künftig Essen und Getränke geordert werden. Für den neuen Service ist mehr Personal erforderlich. Bisher bestand die Belegschaft aus rund 50 Mitarbeitern, die allesamt von der alten Betreibergesellschaft übernommen worden. Um 20 zusätzliche Mitarbeiter soll das Personal aufgestockt werden. Auch das Bewerbungsverfahren für einen neuen Betriebsleiter ist demnächst abgeschlossen, verkündete Meier. Bisher erfüllt Sabine Jaek vorübergehend diese Funktion.

Veränderungen und Neuigkeiten

Weitere Kleinigkeiten, die sichtbar und unsichtbar für die Besucher sind, wurden geändert. Eine Uhr zeigt im Saunabereich an, wann der nächste Aufguss erfolgt. Hier dürfen sich die Besucher über neue Düfte freuen. Neue Saunaöfen sollen künftig für einen stabilen Betrieb sorgen genauso wie die rundum überholte Sicherheitstechnik, die mit Unter- und Überwasserkameras den Gästen einen unfallfreien Badetag bescheren soll. Auch die Internetseite ist neu, genauso wie die Telefonnummer. Letzteres sorgte bei Badegästen für Verwirrung, wofür Meier um Verständnis bittet. Für einen schnelleren Einlass der Gäste sorgt ein neues Kassensystem.

Das Titania schließt 2014 nochmals

Größere Sanierungsmaßnahmen stehen im Sommer 2014 an. Derzeit wird geprüft, wo die Schwachstellen sind, so dass nach dem Winter ein Aufgabenplan stehen soll. Eine Generalüberholung steht jedoch nicht an. Das gestalterische Gesamtkonzept soll beibehalten werden, wie die beiden Geschäftsführer Dietmar Krenz und Thomas Meier unisono betonen. Fest steht bereits jetzt, dass Verschleißerscheinungen, die bei dem 2001 eröffneten Bad sich nun zeigen, beseitigt werden sollen. Beispielsweise müssen die Gummidichtungen an den Fenstern erneuert werden und auch die Holzdächer bei den Saunen gehören ausgetauscht. Um störenden Baulärm für die Gäste zu vermeiden, wird das Titania für diese Zeit zwischen Pfingsten und Sommerferien für insgesamt sechs Wochen schließen.

Geschenke für die Besucher

Dass das Titania wieder zu seiner alten Blüte findet, davon zeugen die hohen Besucherzahlen seit der Wiedereröffnung. Gerade in den Schulferien, am Wochenende und an den Feiertagen fanden viele Badegäste den Weg nach Neusäß. Ein besonders Zuckerl hält das Titania in der Adventszeit bereit: Ab dem 1. Dezember darf ein ausgewählter Badegast, dessen Schlüsselnummer per Zufallsprinzip ausgerufen wird, ein Adventstürchen öffnen. Dahinter finden sich zum Beispiel Massagegutscheine. Für eine Auszeit aus der hektischen Vorweihnachtszeit einfach ideal.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin neusässer | Erschienen am 23.12.2013
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