Ein Abend für Zivilcourage in Steppach

Neusäß: St. Radegundis |

Nicht wegsehen – aber auch nicht Opfer werden


Die Zahl der gemeldeten Körperverletzungen im öffentlichen Raum ist im Vergleich zu den letzten Jahren wieder leicht angestiegen. Eine repräsentative Meinungsumfrage ergab außerdem, dass rund die Hälfte der Bürger befürchtet, Opfer einer Straftat werden zu können. Interessant ist, dass sich die Bürger an öffentlichen Orten besonders bedroht fühlen. Delikte wie Raub und Überfall wurden von den Befragten in diesem Zusammenhang immer wieder genannt.

Diese Sorgen der Bevölkerung nimmt die Polizei sehr ernst. Sie hat die Präsenz auf Straßen und Plätzen erhöht, außerdem werden Fahndungskontrollen und Razzien verstärkt an Kriminalitätsbrennpunkten durchgeführt. Die Polizei ist jedoch auch in einem hohen Maß auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Viele kleine, wie auch große Delikte der Straßenkriminalität, aber auch Belästigungen in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Pöbeleien ereignen sich nämlich häufig unter den Augen der Öffentlichkeit. Der Einzelne hat dann die Möglichkeit wegzusehen, oder einzuschreiten und engagiert Hilfe zu leisten – am Besten natürlich aufgeklärt und unter Wahrung der eigenen Sicherheit. Herr Klaus Kratzer von der Kriminalpolizei wird den Teilnehmern des Abends erklären, wie sie helfen können, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
In Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle der Kriminalpolizei Augsburg organisiert der Verein „Steppach in Aktion e.V.“ das Seminar am 23. September 2014 ab 17:00 Uhr im St. Radegundis-Haus der Malteser Stiftung in Steppach, dem Begegnungs- und Förderzentrum für Behinderte und Nicht-Behinderte Menschen.
Das Seminar ist für die Besucher kostenfrei, eingeladen sind alle interessierten, besonders herzlich natürlich die Steppacher Bürger. Da nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich ist, wird um baldmöglichste telefonische Anmeldung bei der Vorsitzenden des Vereins Anja Greiter unter Telefon 0821/484511 erbeten.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin neusässer | Erschienen am 06.09.2014
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