American Football: Spektakuläres Match zu erwarten - Stoppen die Spartans den X-Press?

Wann? 14.05.2016 16:00 Uhr

Wo? Dietrich-Lang-Stadion, Europastraße 15, 89231 Neu-Ulm DE
Spartans (rechts, helles Trikot) haben Angriffsrecht
  Neu-Ulm: Dietrich-Lang-Stadion |

Am Samstag (14. Mai) wird’s richtig spannend im Dietrich-Lang-Stadion in Neu-Ulm: Werden die Neu-Ulm Spartans mehr als 41 Punkte aufs Scoreboard bringen können? Das ist auf dem Papier jedenfalls anscheinend notwendig, wenn man im zweiten Spiel der jungen Regionalliga-Saison den nächsten Schritt machen will, um in die 2. Football-Bundesliga aufsteigen zu können. 41 Punkte? Wie das?

Die American Footballer im TSV 1880 Neu-Ulm haben in der Regionalliga Süd (3. Liga) den Landsberg X-Press zu Gast (Kickoff: 16 Uhr). Dieses ebenfalls mit dem Aufstieg liebäugelnde Team hat im Gegensatz zu den Spartans bereits zwei Spiele hinter sich und – hat in diesen beiden Spielen jeweils 41 Punkte erzielt. Einmal reichte das in letzter Sekunde zu einem 41:41-Unentschieden, nämlich beim Heimspiel gegen die Fürsty Razorbacks, , nachdem für Landsberg zeitweilig der Zug schon abgefahren schien, weil man im Laufe des Spiels irgendwann sogar mit 6:33 hinten lag. Zum anderen wurde, ebenfalls in einem nervenaufreibenden Endspurt, in Burghausen ein (allerdings nicht ganz so krasser) Rückstand gegen die Crusaders aufgeholt und letztlich ein denkbar knapper 40:41-Erfolg eingefahren.

Die Offense des Landsberg X-Press scheint also reichlich potent zu sein. Ob sie auch gegen die traditionell starke Defense der Spartans 41 Punkte erzielen kann? Die Neu-Ulmer hatten ja beim Auftaktspiel am vorletzten Wochenende den Aufsteiger Königsbrunn Ants mit 31:6 abgefertigt und eben gerade in der Defense absolute Dominanz gezeigt. Noch nicht ganz ausgemacht war unter den Besuchern, ob die Offense der Ants so schwach oder die Defense der Spartans so stark war.

Gegen Landsberg wird es also zum ersten echten Härtetest kommen. Die Ergebnisse der Spiele anderer Teams gegeneinander irgendwie zu vergleichen, das sind immer eher Milchmädchenrechnungen. Landsberg hat sich gegenüber dem Vorjahr verstärkt, setzt in dieser Saison auf einen neuen Headcoach, Dale Hefron, einen Amerikaner mit Erfahrung auch in höheren Ligen, und auf US-Importe. Die Spartans hatten nach dem ersten Spiel gegen die Ants zwei Wochen Pause, in denen sie regenerieren konnten, der X-Press muss das dritte Wochenende hintereinander ran. Das ist zwar zu Saisonbeginn noch nicht unbedingt gravierend, kann aber eine Rolle spielen: Vorteil Spartans.
Ein Sieg gegen den selbsternannten Aufstiegs-Anwärter Landsberg würde den Neu-Ulmern den zweiten Tabellenplatz bescheren. Hinter den Straubing Spiders, die schon in der vergangenen Spielzeit Ligameister wurden, weil die Spartans im Saisonendspurt die Tabellenführung gegen den beinahe Absteiger Burghausen verspielten.

Die Spiders haben nach den ersten beiden Spielen gegen die vermeintlich schwächsten Teams der Liga (Ants und Crusaders) nun parallel zum Spartansspiel auch eine ganz hübsche Hürde zu bewältigen, weil sie mit den Fürsty Razorbacks einen beachtenswerten Konkurrenten in Straubing erwarten, den vor allem das Unentschieden gegen Landsberg sicher wurmt und anspornt, das dritte Spiel der Saison erfolgreich(er) zu gestalten.

Neu-Ulms Headcoach Daniel Koch rechnet sich gegen Landsberg Chancen aus, den X-Press zu stoppen und in der Tabelle zu überholen. Er sagt: „Landsberg hat eine sehr gefährliche Offense. Gerade Wide Receiver Triston McCathern ist sehr schwer zu verteidigen. Ich denke aber, dass wir für ihn und den Quarterback Trent Cummings ein gutes Rezept gefunden haben um sie in ihren Möglichkeiten einzuschränken. Und da unsere eigene Offense im ersten Spiel gezeigt hat, wie gut wir den Ball über verschiedene Spieler bewegen können, sollten wir selbst ordentlich Punkte aufs Brett bringen. Für die Zuschauer sollte das Match auf jeden Fall spektakulär werden.“

Insgesamt wird man nach der Runde an diesem Wochenende schon Tendenzen erkennen können, für welches Team es eher nach oben und für welches es eher nach unten gehen wird.



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