Neu-Ulm: Johanneshaus | In einem Brief an den Bayerischen Innenminister Herrmann, an Justizministerin Dr. Beate Merk und an den Landtagsabgeordneten Peter Schmid sprechen sich die Christen aus Neu-Ulm gegen eine Verkürzung der sog. stillen Tage. Vertreter für die drei katholischen Pfarreien St. Johann, St. Albert und St. Mammas, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), der Kolpingsfamilie, für den Katholischen deutschen Frauenbund (KDFB) und der Betriebsseelsorge Iller-Donau fordern die Bayerische Staatsregierung auf, von ihrem Vorhaben, am Beginn der stillen Tage (Aschermittwoch, Gründonnerstag, Allerheiligen, Volkstrauertag, Totensonntag und Buß- und Bettag) die Gaststättenöffnungszeiten bis 02:00 Uhr aufzuschieben, abzulassen.
In ihrem Brief schreiben die Vertreter der Pfarreiengemeinschaft und der katholischen Verbände: "Bei der geplanten Neuregelung geht es nicht nur um ein paar Stunden mehr Freizeitvergnügen für Wenige. Vielmehr geht es um die notwendige Ruhe für viele Menschen und die Chance, sich an den stillen Tagen an kulturelle und religiöse Wurzeln zu erinnern. Wenn eine Gesellschaft keine Ruhe mehr findet, verliert sie in menschlicher und sozialer Hinsicht. Die 'stillen Tage' beziehen sich auf menschliche Grunderfahrungen und verkörpern grundlegende Werte, ohne die unsere Gesellschaft an Substanz, Kraft und Zusammenhalt verliert... Eine zunehmend ruhelose Gesellschaft bedeutet eine ernst zunehmende Gefahr für den Menschen uns seine unantastbare Würde."
Die Unterzeichner des Briefes werten "die Initiative der Bayerischen Staatsregierung bezüglich der stillen Tage als allmähliche Demontage unserer Feiertagsordnung." Sie fahren fort: "Denn mit zwei Stunden längerer Nachtöffnung der Discos fängt es an - und wo ist das Ende?"
Den Brief haben die Initiatoren zur Kenntnis auch an Erzbischof Dr. Reinhard Kardinal Marx, an Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, an Bischof Dr. Konrad Zdarsa und an den Leiter des Katholischen Büros in Bayern Dr. Lorenz Wolf geschickt.
Man sollte froh sein, dass es überhaupt noch Feiertage gibt... ob die nun "still" sind oder nicht.
Btw, der oben erwähnte "Buß- und Bettag" wurde von den Kirchen doch an die Schwarzgelben unter Kohl verschenkt (soweit ich weiß, gibt es den nur noch in Sachsen - und dafür bezahlen die Arbeiter auch noch von ihrem Lohn)... warum sollte man sich also für Feiertage und ihre "Stille" einsetzen, wenn die Kirchen die Feiertage dann doch willkürlich abschaffen/verschenken...
Augsburg: Kolping Tours | Die sogenannten „Raunächten“ sind die Tage und Nächte von Weihnachten (25.12.) bis Heilig 3 König (06.01.). Der „Pfuhler Wetterprophet“ Peter Scheidl hat das Wissen über die erfolgreiche Wetterdeutung – aufgrund der Raunächte – von seinem Vater übernommen und geerbt und erstellt seit 20 Jahren einen jährlichen Wetterbericht. Dieser sprach mit ihm und seinen fünf Geschwistern über Wolkenbildung, Luftströmungen und...
Rom (Italien): Kolping Hotel Casa Domitilla | Das Tagungs- und Gästehaus der Barmherzigen Brüder in Rom wird ab 1. Januar 2011 eine neue Trägergesellschaft bekommen und zukünftig als „Kolping Hotel Casa Domitilla“ geführt werden. Heute startet mit einer Messfeier und einer gemeinsamen Feier die Kooperation zwischen Kolping und den Barmherzigen Brüdern von Maria Hilf in Trier. Der Augsburger Diözesanpräses Alois Zeller ist heute in Rom dabei. Über das Augsburger Reisebüro...
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Sein Können hat er mit dem mustergültigen Umgang von zwei Baudenkmälern in Augsburg gezeigt. Das sog. Stiermann-Haus in der Maximilianstraße und das Eligius-Haus in der Frauentorstraße hat er sensibel...
Augsburg: Pfarrzentrum Heilig Geist | Elternkurs Kess-erziehenDas wünschen sich alle Eltern in der Erziehung der Kinder: immer ruhig und gelassen zu bleiben, Konflikte zu entschärfen und zugleich sein Kind stärken. Das Konzept der Elternschule „KESS-erziehen“ wurde für den Familienalltag entwickelt. KESS steht für ein kooperatives Familienklima, ermutigen des Kindes, soziale Bedürfnisse wahrnehmen und situationsorientiert erziehen. Der Kurs richtet sich an Eltern...
Buchenberg: Pfarrheim | Zur Generalversammlung konnte 1. Vorstand Dietmar Marka ein vollbesetztes Kolpingheim begrüßen. Ein besonderer Gruß erging an Karl Schneider als 'Abgesandter' des Diözesanvorstandes Augsburg, der sich die weite Anreise dankenswerterweise nicht nehmen hat lassen.
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Augsburg: Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger | Mittelschüler spenden 1111 Euro für Kolping- Ausbildungsprojekt in Südafrika
Augsburg (res) – Mit dem Verkauf selbst gefertigter weihnachtlicher Artikel haben die Schüler der Mittelschule am Schlachtegg, Gundelfingen an der Donau, 1111 Euro erwirtschaftet. Einen individuell gestalteten Spendenscheck über diese Summe überreichten Vertreter der Schule kürzlich an Diözesanpräses Alois Zeller, Vorsitzender der...