Botschafter des Naturparkes "Saale-Unstrut-Triasland"

Herr Wendling

Im Rahmen der Kampagne "Mein Naturpark" laden wir Menschen ein, die Natur zu entdecken, egal ob sie in einem Naturpark wohnen oder einen Naturpark in ihrer Freizeit besuchen. Auf dieser Entdeckungsreise können sie die besondere Natur und Landschaft sowie die Erlebnisangebote der Naturparke oder auch ihre Leistungen für den Schutz der Natur und die Entwicklung ihrer Region kennen lernen. Zahlreiche Persönlichkeiten unterstützen diese Kampagne als "Naturpark-Botschafter" in Deutschland. Diese Naturpark-Botschafter bringen öffentlich zum Ausdruck, warum sie ihren Naturpark unterstützen. Sie stellen gleichzeitig ihren Lieblingsort in ihrem Naturpark vor.

Die Botschafter des Naturparks "Saale-Unstrut-Triasland" : Rudolf Wendling

"Ich verbinde mit dem Naturpark Saale-Unstrut-Triasland viele schöne Erinnerungen an Beobachtungen indieser so artenreichen Landschaft und Erfolge in der Naturschutzarbeit. Hier habe ich erlebt, wie bei der Erkundung der Heimat Naturschutz, Geologie, Biologie und Archäologie ineinander greifen."

Mein Lieblingsort im Naturpark:

Mein Lieblingsort im Naturpark ist die "Himmelsleiter" in den Hängen über Steinbach. Man erklimmt über die Stufen der "Himmelsleiter" einen steilen Hang im Muschelkalk, bewundert dabei die bunte Vegetation in den Trockenrasenflächen und staunt oben angekommen über die herrliche Aussicht. Von der Kante des Muschelkalkplateau schaut man zurück in die Buntsandstein - Hügellandschaft.
Man erlebt die Vielgestaltigkeit und die Kontraste in dieser Landschaft am besten, wenn man seine Wanderung im Steinbachtal beginnt. Im engen Tal fließt der Steinbach in großen Mäandern durch Wiesen und urigen Hochwald. An den Südhängen gibt es noch die ursprünglichen Obstplantagen. In den Nordhängen liegen im Wald versteckt alte Steinbrüche mit guten Banken im Mittleren Buntsandstein. Man erkennt gut die durch die Finnestörung geneigten Schichten. Talabwärts führt der Weg auf die Felder. Jetzt liegt das Muschelkalkplateau vor uns und man erkennt schon die Steilhänge dieser Schichtstufenlandschaft. Der Feldweg führt an frisch geackerten Feldern vorbei, in den durch große dunkle Flecken ehemalige steinzeitliche Siedlungen markiert sind. Bei der wunderschönen romanischen Dorfkirche - so weit entfernt vom Ort - erreichen wir die Straße nach Steinbach. In Steinbach finden wir den Schusterbergweg, laufen aufwärts und sehen schon bald in einem Hang mit spärlicher Vegetation die "Himmelsleiter". Am Anfang der Himmelsleiter erkennen wir kleine Dellen und Wälle vom ehemaligen Gipsabbau.

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6 Kommentare zum Beitrag
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Annett Stockmann aus Bad Bibra am 23.01.2012 um 19:01 Uhr  
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Andreas Brix aus Naumburg (Saale) am 24.01.2012 um 09:31 Uhr  
1.993
Annett Stockmann aus Bad Bibra am 24.01.2012 um 10:10 Uhr  
1.352
frank werner aus Naumburg (Saale) am 24.01.2012 um 17:47 Uhr  
7.784
Ronny Ullrich aus Laucha an der Unstrut am 24.01.2012 um 18:21 Uhr  
1.986
Erwin Zimmermann aus Bad Kösen am 26.01.2012 um 18:21 Uhr  
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