Zensur von Leserbriefen

Zensur von Leserbriefen?
Ich habe folgenden Leserbrief an das Naumburger Tageblatt geschrieben:
zu dem Artikel "Wut in Wittenberg" von Alexander Schierholz
Ich bin eine alte Frau, die in ihrer Kindheit die Endphase des 3. Weltkrieges, Internierungslager und Flüchtlingslager erlebt hat:
Im Internierungslager in einem fremden Land wären weder meine Großmutter noch meine Mutter auf die Idee gekommen, irgendwelche Forderungen zu stellen. Es gab weder Geld für uns, noch eine ärztliche Versorgung - von einer Sprachschulung ganz zu schweigen.
Selbstverständlich haben Großmutter und Mutter versucht, sich dem Leben in dem fremden Land anzupassen und die Sprache zu lernen. Das geht!
Nach Kriegsende kamen wir in ein Flüchtlingslager in Deutschland.
Wir wären nicht auf die Idee gekommen, uns über schlechte Betten - es waren Strohlager- oder dreckige Toiletten zu beschweren.
Ich habe absolut kein Verständnis für die Beschwerden dieser jungen Männer. Wer oder was hindert eigentlich die Flüchtlinge die Toiletten zu säubern? Sie haben sie ja wohl auch selbst benutzt und verdreckt. Offensichtlich sind diese Männer ja nicht einmal in der Lage , Mitleid mit den Mitflüchtlings-Familien zu empfinden, sonst würden sie denen nicht die Wohnungen neiden.
Ach übrigens: Mir hat bisher noch niemand erklären können, wieso die Flüchtlinge eine Bereicherung darstellen - das hindert mich aber nicht daran, Mitleid mit ihnen zu haben.
Der Ehrlichkeit halber sollten wir uns aber darüber klar sein: Die Flüchtlinge werden die Auswirkungen der demographischen Entwicklung noch verschlechtern. Im Wesentlichen kommen schlecht ausgebildete junge Männer (zu mehr als 40 % Analphabeten), deren Lebensunterhalt der Staat (also wir alle) auf Jahre hinaus bezahlen muss. Stellen wir uns doch schon mal auf eine kräftige Mehrwertsteuererhöhung - selbstverständlich erst nach der Bundestagswahl - ein.
Mit freundlichem Gruß
Lilo Blunck (ach übrigens - ich bin kein AfD oder NPD-Sympathisant und ich bin Pazifistin und war seit ewigen Zeiten für eine erhebliche Aufstockung der Entwicklungshilfe

Wie schon 2 x vorher ist auch dieser Brief nicht gedruckt worden. Ich habe auch sonst den Eindruck, dass kritische Äußerungen zur Flüchtlingspolitik (höflich formuliert) nur ungern gedruckt werden. Dabei lebt eine Demokratie nur von und durch eine offene und kontroverse Diskussion.
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15 Kommentare
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conrad hammer aus Abtlöbnitz | 27.01.2016 | 18:28  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 27.01.2016 | 21:14  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 27.01.2016 | 21:16  
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Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 27.01.2016 | 22:12  
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Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 28.01.2016 | 00:15  
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Helmut F. FRANK aus Bielefeld | 28.01.2016 | 09:36  
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Christine M aus Abtlöbnitz | 28.01.2016 | 20:04  
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Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 28.01.2016 | 20:30  
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conrad hammer aus Abtlöbnitz | 28.01.2016 | 20:43  
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Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 28.01.2016 | 21:10  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 29.01.2016 | 03:06  
8.036
Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 29.01.2016 | 14:52  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 30.01.2016 | 06:31  
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conrad hammer aus Abtlöbnitz | 30.01.2016 | 12:38  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 30.01.2016 | 20:03  
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