Es ist kaum zu glauben, aber es gibt auch Ortschaften, die wünschen sich Ihre Umgehungsstraße sehnsuchtsvoll herbei. Wenn man die B169 von Riesa kommend in Richtung Autobahn fährt, hängen, stehen und kleben aber auch überall Schilder wie das hier veröffentlichte. Dort kämpfen Bürgerinitiativen mit Nachdruck für Ihre Umgehungsstraße.
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Das ist aber wieder mal nur die halbe Wahrheit, dort kämpfen Menschen mit Hilfe des NABU für den Erhalt ihrer Natur und es ist Baustopp, weil erfolgreich geklagt wurde.
Hatte wenig mit Anspielung und halber Wahrheit zu tun, meine Herren. Ich fand es nur gut, das es Regionen gibt, die vom Verkehr massiv belastet für Ihre Umgehungsstraße kämpfen. Übrigens richtig mit Nachdruck, da hängt an jedem Gartenzaun ein Schild, dort steht eine ganze Region dahinter. Etwas, was ich mit Velaub gesagt im hiesigen Fall nicht sehe. Hier steht ein einzelner Hänger in der Landschaft, ein paar einsame Plakate, die Region steht nicht so sehr hinter der Umgehungsstraßenverhinderungs-Idee, oder sehe ich das etwa falsch?
Außerdem stellt sich für mich immer wieder die Frage, warum man nicht im Zeitraum der ganzen Planungen etc. gegen die Umgehungsstraße vorgegangen ist. Übrigens eine Situation, die man auch bei Stuttgart21 findet. Auch da ist 20 Jahre geplant worden und jetzt mit Baubeginn stürzen sich die, wohl zum größten Teil Pseudogegner, auf das Projekt. Wo waren die ganzen Gegner in den gesamten Planungsphasen?
Ein paar einsame Plakate, da muß ich ihnen leider recht geben, das liegt aber auch ein bischen an der Zeitung. Ich habe ihnen doch letztens berichtet, das erst jetzt Leute aus dem Ortschaftsrat aufwachen. Aber sie können sich sicher sein das viel viel mehr Leute der gleichen Meinung sind wie wir B87n Gegner. Wie lange haben wir darum kämpfen müssen, die richtigen Zahlen vom Ministerium zu bekommen, die auch bis heute nicht in der Zeitung veröffentlicht wurden sind. Da steht zum Beispiel drin, das Bad Kösen und Naumburg nur wenig mit der neuen Umgehungsstraße entlastet wird. Im Gegenteil, es wird vorrausgesagt das ca. 1000 Fahrzeuge pro Tag in unsere Region gezogen werden. Was die Pseudogegner betrifft ist es von ihnen eine Verunglimpfung, es gibt nämlich Menschen die möchten das ihre Steuergelder sinnvoll ausgegeben werden.
Ich bin schon über den Bericht von Helga Heilig gespannt von dem SPD Treffen heute auf der Rudelsburg im Naumburger Tageblatt.
Ach Herr zeidler das liegt doch nicht an der Zeitung, wir berichten doch nur darüber. Mein persönliches Gefühl ist sehr wohl, dass sich sehr wenige an ihrer Idee begeistern lassen, dass müssen sie sich schon mal sagen lassen. Es sind einsame Plakate und ein einsamer Wagen an der Bundessstraße, das sieht nicht gerade nach der großen Initiative aus. In der Region Riesa, betreffs der 169, ist die Unterstützung wohl doch ganz anders, zumindestens wenn man sich die Masse an Plaketen anschaut. Das war die Botschaft, die ich rüber bringen wollte. Ich hätte mindestens 100 Fotos machen können. Aber sie suchen ja sofort mal wieder nach einem Schuldigen.
Und die Frage muss ich doch noch mal stellen dürfen: Warum entstehen Gegnerideen erst kurz vor dem Baubeginn? Warum hat man sich nicht viel eher in die Planungen als Gegner des Projektes eingebracht? Übrigens voll vergleichbar mit Stuttgart 21. Auch dort waren Jahre Zeit und was man so hört formiert sich erst jetzt dieser große mediale Widerstand. Und um es noch mal zu sagen, meine private Meinung ist es, dass sich dort massiv Leute in die Proteste einmischen, denen das Projekt doch letztendlich vollkommen egal ist und die sich mit der Sache wahrscheinlich in der Tiefe gar nicht befasst haben. Finde es übrigens total klasse, dass, wie heute morgen die öffentlich rechtlichen Medien, ganz bewusst auch mal Befürworter zu Wort kommen und dass diese sich den "Gegnern" des Projektes stellen.
Gestern fand eine Fraktionssitzung und Bürgerfragestunde der SPD auf der Rudelsburg statt. Leider oder war es mit Absicht ,wurde diese Information erst viel zu spät den Bürgern durch die Zeitung mitgeteilt. Es wurde den Bürgern nicht die Möglichkeit gegeben daran teil zu nehmen. War das so gewollt? Es gibt auch noch Bürger die einer Arbeit nach gehen und erst am Abend die Zeitung lesen, wenn man sie hat, und dann war es zu spät diese Veranstaltung noch wahrzunehmen.
Was ich mich noch Frage, warum verließ Helga Heilig diese Sitzung noch bevor die Bürgerfragestunde begann? Es war doch klar das die" Ortsumgehung" angesprochen werden würde, da geht man vorher lieber, dann brauch man auch nicht darüber zu berichten.
Herr Döring, Sie stellen die Frage, warum wir erst jetzt gegen die geplante Ortsumgehung Naumburg – Bad Kösen aufbegehren. Die letzte große öffentliche Diskussion zu diesem Thema war in den Jahren 1993 bis 1995. Danach war großes Schweigen. 2002 wurde die OU in den Vordringlichen Bedarf aufgenommen. 2006 gab es die Linienbestimmung, die weder in Ihrer Zeitung einen größeren Rahmen bekam, noch im Kreistag, dem Gemeinderat von Naumburg und Bad Kösen einen Tagesordnungspunkt wert war.
Selbst als das Raumordnungsverfahren lief, gab es in diesen Gremien dazu keinen Tagesordnungspunkt. Erst als die Anhörung war, in der die Einwände der Gegner vom Tisch gewischt wurden, wurden wir aktiv. Wir waren leider zu blauäugig, das müssen wir uns eingestehen und haben auch die Linienbestimmung verschlafen. Sie werden sagen, deswegen hatten Sie nichts zu berichten. Toll!
Die Rückschau zeigt deutlich, die Verwaltungen und Politiker wollten es ohne Aufsehen durchziehen. Es ist das größte Bauprojekt in unserer Region und war keinen Tagesordnungspunkt wert. Alle Beschlüsse, die gefasst wurden, wurden nach der Anhörung gefasst, nachdem wir aufbegehrt haben und Herr Dr. Daehre Rückendeckung benötigte.
Die Fakten wurden zurückgehalten. Fragen Sie doch einen Kommunalpolitiker, ob er die von uns veröffentlichten Zahlen und Fakten bei der Beschlussfassung kannte oder Ihren Mitarbeiter Herrn Heise.
Wir haben in erster Linie versucht, mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen. Sie wissen, es gab kein Angebot. Allerdings gibt es seit 8 Tagen Bewegung. Stuttgart 21 hat einige aufgeweckt.
Sie haben recht, das Muster ist überall gleich, daher ist Stuttgart 21 auch hier.
Übrigens gab es in Stuttgart schon vorher Gegenstimmen, z. B. die Grünen, sie wurden - wie wir - überstimmt und überhört. Wo sind hier die Befürworter, die mit Fakten argumentieren? Sie verstecken sich hinter ihren Beschlüssen, die auf falschen Grundlagen gefasst sind. Zu Ihren Bemerkungen zu Stuttgart 21 kann ich Ihnen nur sagen, Sie haben die gesellschaftliche Tragweite nicht erkannt. Selbst die FAZ sieht, dass durch Stuttgart 21 die Merkel-Regierung gefährdet ist.
Was uns mit Stuttgart 21 verbindet, ist vor allem das Übergehen der Bürger durch Politik und Verwaltung. Außer uns bietet keiner Informationen und Gespräche zur geplanten Ortsumgehung an. Mit öffentlichen Protesten der anderen Form haben wir heute begonnen und wir werden es verstärken.
Wir sind gespannt, was Ihr Blatt darüber berichtet.
Irgend wie komme ich mir vor als wäre ich im falschen Film. Sorry aber ich kann nicht nachvollziehen, wie Anwohner von Bad Kösen sich gegen eine Umgehungsstraße sperren. Denkt mal Jemand an den Kurort Bad Kösen? Oder an die Anwohner der Bundesstraße? Ich bin selbst mit einem Lkw unterwegs, auch sehr oft durch Bad Kösen und Naumburg. Ist noch niemandem der Gegner dieser Straße aufgefallen, das diese Städte zu manchen Zeiten oder in manchen Situationen dem Verkehrskollaps nahe sind. Es ist nicht normal,das man zu manchen Zeiten 45 Minuten durch eine kleine Stadt wie Naumburg benötigt , mal abgesehen von der starken Belastung der Umwelt durch die Abgase und der Belästigung der Anwohner. Die Straßen und vor allem die Brücke in Bad Kösen werden sicher nicht ewig, der ständigen Zunahme, vor allem des Schwerverkehrs standhalten. Welche Alternative sollte es also geben?
Im Übrigen kann ich die Aussage Herrn Dörings nur bestätigen. Ich selbst könnte hier eine Vielzahl von Plakaten oder anderen Protestbekundungen für eine Ortsumgehung veröffentlichen, egal in welche Richtung ich täglich unterwegs bin.Vieleicht wird ja meine Kamera in den nächsten Tagen ihren Platz bei mir im Lkw haben, es wird eine lange Gallerie an pro- Umgehungsstraßen- Plakaten, versprochen.
Im übrigen finde ich , das es auch Journalisten gestattet sein sollte, eine persönliche Meinung zu haben ohne dafür angefeindet zu werden.
Hier geht es nicht um persönliche Meinung hier gehts um Verbreitung von Lügen und Ausnutzung von Macht aber manch einer merkt es wohl nie.Immer schön weiter schleimen.
Herr Stoßmeister, wenn Sie sich im falschen Film befinden, liegt das wohl daran, dass Sie die Beiträge zur Ortsumgehung nicht gelesen haben. Unsere Meinung resultiert im Gegensatz zu Ihrem Unwissen darin, dass die geplant OU Naumburg und Bad Kösen nicht entlastet. Die Fakten dazu haben wir aus dem vom Bauträger veranlassten Verkehrsuntersuchungsbericht.
Gern treten wir mit Ihnen in einen Dialog, wenn Sie sich informiert haben.
Wir stellen an anderen Orten Umgehungsstraßen nicht in Frage, im Gegenteil, wir haben die Verkehrsminister aufgefordert, das Geld dort einzusetzen, wo die Menschen dringend Entlastung benötigen.
Der Verkehr in Naumburg wird kaum durch Durchgangsverkehr verursacht, sondern durch die eigene Bevölkerung. Der Durchgangsverkehr kommt hauptsächlich aus Richtung Freyburg und Naumburg/Henne, da nützt die jetzt geplante OU nichts.
Gern stellen wir Ihnen die Verkehrsströme von Naumburg zur Verfügung, damit Sie sich selbst ein Bild machen können. Sie werden daran erkennen, dass den Menschen von den Verantwortlichen eine Entlastung vorgegaukelt wird. Das Gutachten sagt klar aus, dass keine oder nur eine geringe Entlastung gibt, weil zurzeit kein Verkehr vorhanden ist, der auf die OU zu verlagern geht.
Zu unseren Informationsabenden alle Einwohner der B87 eingeladen, leider waren Sie nicht da. Wir hätten auch Sie herzlich begrüßt.
Natürlich dürfen Journalisten eine eigene Meinung haben. Aber gerade von Journalisten muss man erwarten können, dass sie ihre Meinung auf der Grundlage von seriösen Recherchen ableiten.
Ihre Meinung zeigt deutlich, dass Sie bisher nicht ausreichend informiert wurden, da sind Sie leider nicht allein.
Hallo Herr Stoßmeister, freue mich auf Ihre Bilder, schöne Idee. Werde mich auch mal umschauen und die Kamera immer dabei haben. Wird bestimmt eine gute Fotogalerie, :-)
Das denke ich auch.
Lieber Verein - Rettet das Saaletal-, Es stimmt,ich war noch bei keiner Veranstaltung in der es um die Umgehungsstraße geht. Das lag aber nicht an Desinteresse oder ähnlichem sondern daran, das ich als Lkw- Fahrer im Schichtsysthem auf Achse bin. Unter Anderem passiere ich in jeder Schicht mindestens zwei mal Bad Kösen und bin mit Sicherheit nur einer von Vielen,die dort die Luft verpesten und für ordentlich Lärm sorgen. Allein diese Tatsache, denke ich, macht es für die Kurstadt erforderlich, eine Verkehrsentlastung zu schaffen und das Bad Kösen durch eine OU entlastet wird, steht ja wohl außer Frage.
Ja das denke ich auch Herr Stoßmeister und sie als LKW Fahrer müssen es ja noch besser wissen als ich. Auch in Naumburg ist doch die Belastung durch den Durchgangsverkehr mittlerweile unerträglich. Der Dreck, die Abgasbelastung, man darf gar nicht darüber nachdenken welche nachhaltigen Schäden so etwas hinterlässt!
Und ganz speziell für Bad Kösen als Kurstadt muss doch unbedingt eine Entlastung her. Man sieht doch auch als Autofahrer was sich an Verkehr durch die Stadt quält und welche Luft hinterlassen wird. Wenn ich recht gehe, ist doch der Badstatus der Stadt Bad Kösen sowieso in Frage gestellt, oder irre ich da?
Aber am meisten ärgert mich doch persönlich, das man von Seiten der Umgehungsstraßen-Gegner keine andere Meinung stehen lässt, sondern im sprichwörtlichen Sinne sofort die "Keule" herausholt und alles platt macht. Alle die anderer Meinung sind werden sofort als nichtinformiert oder als Lügner, Machtausnutzer, Schleimer etc. bezeichnet. Das ist für mich keine Diskussionskultur. Ich denke deswegen halten sich auch so viele, die sich nicht auf dieses Niveau begeben wollen, zurück mit Ihrer Meinung.
Dann halten sie sich doch einfach raus als Lügner,Machtausnutzer,Schleimer das ist nämlich alles beweisbar welchen Beitrag sie und ihre Zeitung zu diesen Thema geleistet haben.Vieleicht schieben sie auch uns noch in die Schuhe das in Saaleck von über 90 haushalten nicht einmal die hälfte ihre schöne Zeitung lesen.Vieleicht sollten sie mal mit ihren Mitarbeitern über ihre Schreibkultur nachdenken das Niveau kann bestimmt noch gesteigert werten.Wer mir mit seinem Anwalt droht ist für mich einfach nur ein lächerlicher kleiner Zeitungsfritze.
Herr Döring, bisher haben wir Sie nicht beschimpft, Sie aber auf unsere Fakten nicht reagiert, dabei haben wir sie extra zu Ihrem Verständnis eingestellt. Das ist keine Keule, sondern eine seriöse Recherche, die wir von den Befürwortern vermissen. Welche Argumente haben die Befürworter, die sie belegen können? Wir kennen sie nicht.
Sie ignorieren doch einfach unsere Fakten und schreiben wieder von der Entlastung von Naumburg und Bad Kösen, die die OU nicht leistet. Lesen Sie doch den Verkehrsuntersuchungsbericht, den der Bauherr in Auftrag gegeben hat! Es reicht eben nicht, in einem Ort zu wohnen oder durchzufahren, um den Verkehr zu verstehen.
Hier nochmals zu Ihrem und dem Verständnis von Herrn Stoßmeister die zusammengefassten Fakten:
Grundlage für den Antrag der OU 1994
- 10.053 Fahrzeuge pro Tag, davon 606 LKW’s in Bad Kösen, B87 zwischen Naumburg und Bad Kösen (Quelle SVZ 1993), die Ziel- und Quellverkehrs-untersuchungen im Auftrag der Stadt Naumburg und Bad Kösen 1994 ergaben 12.000 Fahrzeuge pro Tag (war keine ganzjährige Zählung)
- daraus wurde die Prognose für 2010 18.000 Fahrzeuge pro Tag, davon 11.000 für die Umgehung, abgeleitet
- 7.227 Fahrzeuge pro Tag, davon 585 LKW’s zwischen Bad Kösen und Eckartsberga (Quelle SVZ 1993); daraus ergab sich der Antrag, eine OU zu bauen, die Tunnellösung in Bad Kösen wurde zu diesem Zeitpunkt als nicht durchführbar bewertet
Ziele der OU:
- Entlastung von Naumburg und Bad Kösen vom prognostizierten Durchgangs-verkehr
- Erhalt des Kurortstatus durch Verringerung der Feinstaub- und Grobstaub-belastung durch Fahrzeuge
Bei der Trassenführung hatten sich Wethau, Naumburg und Bad Kösen für die Variante Nord 5 entschieden (Quelle: Anhörung 1994 und 1995).
Stand 2010:
- 7.670 Fahrzeuge pro Tag, davon 235 LKW’s B87, Eingang Bad Kösen von Naumburg aus
- 7.151 Fahrzeuge pro Tag, davon 649 LKW’s B87 zwischen Naumburg und Bad Kösen
- 3.630 Fahrzeuge pro Tag, davon 169 LKW’s B87 zwischen Bad Kösen und Eckartsberga
Aussage aus den Verkehrsuntersuchungen 2005/2007 der PTV AG, Dresden:
- allen Planfällen der OU ist gemeinsam, dass die verkehrsentlastende Wertung auf die innerstädtischen Bereich Naumburgs und Bad Kösens gering ist (PTV AG 2005, Seite 36)
- trotzdem besitzt die Baumaßnahme B87 Ortsumgehung Bad Kösen – Naumburg eine verkehrsanziehende und verkehrsbündelnde Funktion gegenüber den nachgeordneten Netz und parallel verlaufenden Bundesfernstraßen (PTV AG 2005, Seite 36)
- am Knotenpunkt KP1 – KP2 (Auffahrt von der Umgehung auf die alte B87 zwischen Hassenhausen und Taugwitz) fahren 6.000 zusätzliche Fahrzeuge auf die B87 Richtung Eckartsberga. Auf der Umgehung fahren zwischen 6.000 und 11.000 Fahrzeuge. (PTV AG 2005, S. 36)
- wird die Umgehung nicht gebaut, steht in dem Untersuchungsbericht: Gleichzeitig nimmt die Verkehrsbelastung der B87 zwischen Eckartsberga und Weißenfels ab (PTV AG 2005, Seite 27).
Statt der Variante Nord 5 wird die Südvariante gebaut, dazu kommt wohl unumstritten eine dauerhafte Schädigung der Kulturlandschaft, insbesondere der Burgen und des Schlachtfeldes 1806, der Flora und Fauna sowie der Gefährdung der Welterbeanerkennung (Schreiben von ICOMOS München vom 10.03.2010)
Zusammengefasst:
- die Ziele der OU, Bad Kösen und Naumburg zu entlasten, werden nicht erreicht
- die Feinstaubentlastung durch die Verlagerung des Verkehrs auf die OU wird nicht erreicht
- Wethau, Eckartsberga, Taugwitz und Gernstedt werden vom zusätzlich hereingezogenen Verkehr unerträglich belastet
- unsere Kulturlandschaft wird dauerhaft geschädigt
- die Bewohner werden durch die OU nicht entlastet, aber viele zusätzlich belastet
- die Einstufung in den vordringlichen Bedarf erfolgte 2002 auf der Grundlage der Prognosen von 1994; die Verkehrsuntersuchungen wurden erst 2005/2007 durchgeführt; mit diesen Zahlen wäre die OU nie in den vordringlichen Bedarf eingestuft worden
- Bad Kösen hat eine gute Tunnellösung für den innerstädtischen Verkehr bekommen
- Naumburg braucht innerstädtische Lösungen für Almrich und den Norden aus Richtung Freyburg und Henne; die alte Osttangende ist eine Variante
Es gibt noch viele Details in den Verkehrsuntersuchungen, die das vorstehend Dargelegte weiter untermauern.
Wo sehen Sie die Keule darin?
Diese Fakten waren die Grundlage unserer Informationsabende. Auf unser Gesprächsangebot haben Sie nie reagiert. Wir lassen uns nicht von Ihnen über mangelnde Diskussionskultur oder Niveau belehren. Der Verein hat bewiesen, dass er Niveau hat und seriös arbeitet.
Das kann Ihr Mitarbeiter bestimmt bestätigen, der im Mutigen Ritter dabei war und erlebt hat, wie sich ein Befürworter extra für die sachliche Diskussion bedankt hat.
Alles ganz gut, allerdings handelt es sich mal wieder nur um Prognosen und wie oft man in diesem Staat mit Prognosen weit daneben liegt, zeigen uns alljährlich die Herren Steuerschätzer und Wirtschaftsweisen. Ich bin ein praktisch denkender Mensch und all diese Zahlen beindrucken mich nicht wirklich denn ich sehe jeden Tag was auf der B87 los ist. Da kann mir keiner erzählen, eine Umgehung würde keine Entlastung bringen. Ebenso halte ich eine Mehrbelastung von Gernstedt oder Eckartsberga für nicht zu befürchten, die Fahrzeuge, welche jetzt diese strecke fahren , werden genau so über eine OU in diese Orte kommen. Warum sollten es mehr werden,ich kann mir nicht vorstellen,das durch die OU ein größeres Verkerhrsaufkommen entsteht.
Und noch ein kleiner Zusatz für den Herrn Zeidler, ich vertrete hier meine ganz persönlichen Ansichten und rede niemandem nach dem Mund. Also brauche ich auch nicht bei irgend jemand schleimen. Wenn nicht so viel Benehmen vorhanden ist eine gepflegte Diskusion zu führen, sollte man sich besser zurückhalten .
Hallo H. Stoßmeister
Sie sind nicht im falschen Film, sie haben nur das Drehbuch nicht gelesen, wie viele andere auch. Einfach erklärt; die Bevölkerung hier wird abwandern oder aussterben. Es wird weniger Industrie und Märkte geben, für Sie gibt’s weniger zu fahren und die Autos werden auch weniger. Wird die Umgehung gebaut, passiert das selbe wie mit der Umgehung von Zeitz. Wer nach Gera will fährt nicht mehr die Autobahn von Weißenfels Hermsdorfer Kreuz sondern gleichdie B91 nach Zeitz und B2 nach Gera. Umgehungsstraßen sprechen sich eben schnell rum. Weil die Naumburger Umgehung dann überlastet ist, werden viele Einheimische und Mautpreller dann doch wieder die alten Strecken fahren und der regionale LKW-Verkehr wird sich nicht bemühen auf der Jenaer oder Kukulauer Straße den Weg zur Umgehung zu suchen. Die Prognosen sagen da Tausende voraus. Dass man durch Naumburg 45 Minuten braucht ist sehr wohl übertrieben, obwohl auch mir rätselhaft ist, warum auf der Hauptstraße die grüne Welle ausbleibt. Eine Frage habe ich dann noch: Warum müssen Lastzüge die Milch vom Milchhof Erfurt nach Osterfeld bringen, durch Naumburg und Kösen fahren, wenn es über A4 und A9 genauso schnell geht?
Lieber Verein Rettet das Saaletal! - Alternativen zur B87n, ihr seht die "Keule nicht? Haben Sie den letzten Beitrag ihres Mitgliedes Zeidler nicht lesen?
Herr Döring, Sie sind hier ein schlechter Spielleiter. Auch Sie provozieren mit sichtlicher Genugtuung. Die Häme, die Sie hier verbreiten, ist nicht zu verstehen. Sie haben von Anfang an Position gegen den Verein „Rettet das Saaletal“ bezogen, an der Verunglimpfung als Bauernfänger haben Sie großen Anteil. Das trifft nicht nur mich sondern auch alle die, die gegen diesen Transitstraßenwahnsinn und deren Naturzerstörung kämpfen. Sie ignorieren Politiker, Vereine, Naturschützer, Touristen und viele andere, die eine ehrliche Meinung zu der auch beträchtlichen Geldverschwendung haben. Und alle die sich hier nicht mehr äußern zu der Umgehungsstraße haben die veröffentlichten Zahlen begriffen nur Sie nicht.
Herr Z. Ich kann sagen warum Lkw von Erfurt nach Osterfeld über Bad Kösen fahren, weil es einfach die schnellste Strecke ist. Ich selbst bin sehr oft in Richtung Sömmerda, Langensalza und Mühlhausen unterwegs. Wenn ich diese Strecke über das Autobahnnetz fahre, brauche ich gut eine halbe Stunde länger und nicht zu vergessen, ich spare dabei noch die Maut. Außerdem ist durch Bauarbeiten zwischen Jena und Apolda ständig mit Stau durch Bauarbeiten zu rechnen. Ich denke,das erklärt einiges, allerdings bin ich mir sicher, das dieses ein Ende hat, wenn die A 71 durchgängig bis Sangerhausen befahrbar und die Bauarbeiten auf der A 4 beendet sind.
Ich denke auch, man sollte nicht nur nach den Zahlen gehen, die hier ständig im Gespräch sind. Es geht doch auch darum,der Meinung bin ich , fließenden Verkehr zu erreichen,dadurch auch Kosten im Transportgewerbe zu senken und nicht zuletzt durch den eingesparten Kraftstoff auch Mensch und Natur zu entlasten.
Ich weiss ehrlich gesagt nicht, woher irgendwer jetzt schon wissen will, das die Naumburger Umgehung überlastet sein wird und wie Autofahrer in der Zukunft handeln werden. Der Vergleich mit der Umgehung Zeitz hinkt für meine Begriffe
ziemlich, denn diese Querverbindung ist um ein vielfaches kürzer als der Weg über das Hermsdorfer Kreuz. Diese Strecke fahre ich im übrigen auch gelegentlich und ich hatte noch zu keiner Zeit den Eindruck , das dort übermäßig viel Verkehr herrscht.
Danke Herr Stoßmeister für die ehrliche Antwort. Für was soll dann so viel Geld ausgegeben werden, wenn dann aus der halben Stunde Zeitgewinn vielleicht 35 oder 40 Minuten werden und nicht zu vergessen die schöne Natur die unwiederbringlich zerstört ist und Sie schauen doch auch nicht nur bis zur Motorhaube. Mit der Mautprellerei habe ich eine eigene Meinung, die Geldgier des Staates zwingt Fahrer wie Sie auf Drängen Ihres Chefs rigoros den Lkw-Verkehr durch Naumburg, Kösen, Eckartsberga, Wethau, usw. zu bringen. Der Verkehrsfluss in Naumburg lässt zu wünschen übrig, weil es z. B. an der Knastkreuzung in Naumburg mehr Ampeln gibt als an irgendeiner Kreuzung in Berlin. Wahrscheinlich hat ein Stadtrat eine Ampelfirma. Genauso am Friedhof immer Rot wenn einer von der Kreisverwaltung kommend auf die Hauptstraße will. Am Verkehrsfluss könnte man arbeiten, das sieht man am besten wenn die Ampeln aus sind, da sind alle Kreuzungen leer. Die Umgehung Zeitz war nur ein Beispiel der Abkürzung, um Naumburg würden zwei Bundesstraßen aus Weißenfels und Zeitz die Abkürzungen nach Mellingen nutzen. Verstopfung vorprogrammiert, aber es gibt ja für Sie immer noch den Weg über Kösen.
Den Begriff "Mautprellerei" Sollten wir mal ganz schnell vergessen, prellen kann ich nur etwas, wozu man verpflichtet ist, zum Beispiel eine fällige Rechnung. Es gibt in Deutschland zum Glück noch keine Autobahnpflicht für LKW und so kann ich mir selbst aussuchen welche Strecke ich fahre. Was die Ampelregelung in Naumburg angeht, gebe ich Ihnen Recht, durch eine sinnvollere Regelung könnte einiges an Verkehrsstau von Naumburg fern gehalten werden aber dennoch halte ich eine OU nicht für unsinnig oder für Geldverschwendung. Ich sehe das alles aus der Sicht eines Verkehrsteilnehmers, der zum Beispiel im Winter am Wethauer Berg, in der Eckartsbergaer Straße oder an der Windlücke in Schulpforte steht, weil Nachts kein Winterdienst arbeitet, Ich bin außerdem bestrebt meine Touren in einer möglichst kurzen Zeit zu bewältigen, weil ich auch Interesse daran habe ein Privatleben zu führen. Derzeit bin ich täglich etwa 12 - 14 Stunden auf Arbeit und durch die Fahrzeitverkürzung, welche mir die OU bringt komme ich etwa auf 10 - 12 Stunden tägliche Arbeitszeit. Für sie vieleicht kein Grund der OU zuzustimmen, für mich aber schon, weil sie mir ein gutes Stück mehr Freizeit beschehrt.
Ich will hier bestimmt kein Öl ins Feuer gießen aber ich denke es ist kein Fortschritt möglich ohne anderweitig Einschnitte hinzunehmen.
Herr Stoßmeister, wenn das was hier passieren soll für Sie Fortschritt ist, dann sind Sie genau der richtige Partner für Herrn Döring. Erst mal alles zubetonieren und dann mal schauen wie es sich entwickelt, das Ergebnis ist erst mal egal. Worüber wir reden sind auf meiner Autokarte ca. 4 cm. Das heißt aber: Es sind ca. 700 ha Ackerland und Natur betroffen, die neu vermessen, geordnet und enteignet werden müssen. Davon werden ca. 100 ha unwiederbringlich zubetoniert. Vorige Woche war zu lesen - im Tageblatt habe ich es nicht gefunden-, dass allein im vorigen Jahr Ackerland von der Größe Italiens zubetoniert wurde. Aber egal, sagen die Politiker und mit Ihnen auch der Lkw-Fahrer, nach mir die Sintflut und die 100 Mill. sind auch egal. Bis jetzt reden wir aber über den 1. Bauabschnitt, und der geht von Hassenhausen bis Janisroda, also bleibt der Wethauer Berg noch jahrelang eine Hürde oder die Jenaer Straße, um auf das kleine Stückchen Umgehung zu kommen. Der Winterdienst kann dann gar nicht helfen, denn die haben noch eine 1200 m lange und 80 m hohe freistehende Brücke zu versorgen. Ich hoffe, die Natur wird sich rächen, denn Größenwahn sollte immer bestraft werden. Der 2. Bauabschnitt bis zum hohen Stein wird noch viele Jahre warten müssen und das heißt dann, Kösen hat eine Umgehung, das Saalecker Tal ist für immer versaut und den Wethauer Berg wird es immer noch als Hindernis geben. 100 Mill in das vorhandene Straßennetz einsetzen, Straßen haben wir genug.
Sicher haben wir genug Straßen Herr Z. aber leider sind Diese nicht mehr in der Lage den heutigen Verkehr aufzunehmen. Das hat nichts mit meiner Denkweise zu tun und mit Sicherheit bin ich kein Mensch, der mit der Einstellung, nach mir die Sintflut, durchs Leben geht. Sicher wird eine riesige Menge zubetoniert und natürlich geht das nicht von Heute auf Morgen aber ein Anfang ist gemacht.
Ich halte es sehr wohl für Fortschritt,wenn Verkehrswege modernisiert oder neu gebaut werden. Es gibt tausende solcher Umgehungen und auch jede Menge Brücken wurden in die Natur gestellt. Ich finde nicht, das dies unbedingt ein Nachteil für die Natur sein muß , schließlich verlagert eine solche Brücke den Verkehr aus dem Saaletal in die luftige Höhe von 80 Metern.
Was den Anblick dieser Brücke angeht, darüber werden sich sicher die Geister scheiden, dem Einen wird sie gefallen dem anderen nicht.
Na dann, Herr Stoßmeister, hier treffen mit uns zwei verschiedene Welten aufeinander, Sie der Lkw- Fahrer, der nur nach vorne will ohne nach rechts und links zu schauen. Natur muss weg für neue Straßen und um ein paar Euro Maut zu sparen, fahren Sie lieber Landstraße, durch Städte und Dörfer und ziehen immer eine Schlange Pkw hinter sich her. Ihr Chef wird’s Ihnen danken. Die Strecke Erfurt Osterfeld sollte jeder selber testen, aber immer schön die Geschwindigkeit einhalten. Auf der Autobahn gibt es keine Ampeln und schneller fahren kann man auch. Wo ist man dann schneller bei fast gleicher Strecke? In Naumburg ist man in 10 Minuten durch, mit dem Lkw dauert es natürlich länger. Nur die Politik könnte da was ändern, aber die Speditionslobby sitzt schon in den Rathäusern. Der Beton in deren Köpfen heißt dann eben Fortschritt. Ich will diese Umgehung nicht, weil die Politiker diesen Weg hinter dem Rücken der Bevölkerung gewählt haben. 100 Mio. sind für eine Straße, die eigentlich gar nicht gebraucht wird, nicht gerechtfertigt. Und ich wünsche mir, dass unsere schöne Gegend als Weltkulturerbe erhalten wird.
Wenn ich hier Bilder und Berichte von den Befürwortern der Strecke lesen, erinnere ich mich sogleich an die Urlaubsfotos und Asuflüge dieser Herren. Am liebsten weit weg, wo man sagen kann, ach ist das schön hier. Sie haben ja das monströse Ding nicht vor der Nase. Naumburg bekommt nun noch den Aldi in die Ecke, die schon zu ist. Einkäufer sowie Belieferer werden noch mehr in diesem Teil von NMB.Wie verbohrt muss man denn sein, um die Realität des Zielverkehrs nicht zu sehen?
Wenn eine Umgehungsstraße, dann sollter diese auch Sinn machen. Sie sollten mal mit Urlaubern aus den alten Bundesländern sprechen, die meist sagen, was erst bei uns verschandelt wurde, geht nun hier so weiter. Was passiert mit den frisch sanierten Brücken nach dem Monsterbau? Die werden wieder hin sein. Wir fahren hier schon über 15 Jahre ständig Umleitungen und Buckelpisten. Ständig wird abgesperrt und umgeleitet, Autos ruiniert, nur weil für den alltäglichen Straßenverkehr und -bau kein Geld da ist. Übrigens frage ich mich, was ist wenn so richtig Schnee kommt. In luftiger Höhe weht der Wind kräftiger und eisiger, dann gute Fahrt oder Nacht!
Das ist nun aber doch e bissel zu drastisch, Frau Reichardt. Wenn wir nicht einmal in die große weite Welt reisen würden, müssten wir von den Erfahrungen leben, die man uns in den Medien vorsetzt. Nur so kann man doch Vorurteile abbauen.
Das ist schon richtig Frau Stock. Doch genauso sollen die Touristen weiter hier her kommen und sich an unserer Gegend erfreuen. Mit dem geld kann man so viel defekte Straßenbeläge sanieren und ausbauen. Im Umfeld von Naumburg gibt es viele Schleichwege und LPG- Straßen. Hier könnte bestimmt eine bessere Lösung für NMB gefunden werden. Da kann NMB schön umfahren werden. Ich selbst nutze fast immer diese Strecken zur Autobahn.
Ich habe da noch eine schöne Abkürzung. Es wird nicht mehr lange dauern dann ist die A143 als Verbindung zwischen A14 und A38 fertiggebaut, man kann dann schön über Querfurt , Freyburg in Richtung Naumburg jede Menge Lkw maut sparen und wenn es dann eine Umgehung geben sollte wird sich das schnell rumsprechen. Spätestens dann werden die Naumburger wissen dass diese auf der falschen Seite gebaut wurde. Für mich ein Zeichen das die Umgehung durch unsere einmalige Kulturlandschaft ohne Sinn und Verstand geplant wurde. Es geht nur um die 100 Mill. Steuergelder und da wird von der Politik alles in Bewegung gesetzt da ranzukommen . Was könnte man mit so viel Geld alles in Ordnung bringen in unserer Gegend. Herr Döring kann schon mal seine Kamera laden, denn von Freyburg kommend gibt’s dann vielleicht Schilder zu fotografieren wo die Naumburger dann um eine richtige Umgehung betteln.
Das ist aber weit her geholt, Herr Z. . Warum sollte man über Querfurt nach Naumburg fahren. Wer das tut, hat nicht wirklich Orientierungssinn. Da ist es doch von der A38 über Weißenfels viel einfacher und auch kürzer. Dort wird auch gerade eine Direktverbindung von der B 91 zur B176 fertig gestellt, so dass der Verkehr nicht einmal mehr durch Weißenfels muß. Außerdem verstehe ich nicht wirklich, warum Sie andauernd die Maut zum Argument machen. In aller Regel ist es so,dass diese vom Auftraggeber der Spediteure mitgetragen oder sogar komplett übernommen wird. Es hat also andere Gründe, warum viele LKW nicht auf der Autobahn unterwegs sind,sondern auf Bundesstraßen. Nämlich, dass sie ihren Zielort schneller oder besser erreichen. Mir persönlich ist es jedenfalls total egal, ob irgend ein Mensch, der in der betrieblichen Hirarchie über mir steht, Maut sparen will oder nicht. Ich als Fahrer bestimme allein, welche Strecke ich nehme, denn auch ich habe Interessen, einen möglichst kurzen Arbeitstag und möglichst viel Privatleben. Dies ist nämlich in meinem Job sehr eingeschränkt, ich bin täglich 12 - 14 Stunden unterwegs. Ich bin mir auch, was die falsche Seite angeht, die Sie erwähnten, ziemlich sicher, auch dort hätten sich Leute gefunden, die nicht mit dieser Variante einverstanden wären.
Noch kurz zu Frau Reichardt, es gibt in Deutschland hunderte solcher Bauwerke die man gar nicht mehr wahrnimmt, weil sie sich ins Bild eingefügt haben. Und dass mal ein Auto von so einer Brücke geweht wird, das kommt seltener vor, als ein Flugzeugabsturz. Dass ich in meinem Urlaub mal etwas weiter reise, liegt nicht daran, dass ich hier unbedingt mal weg muß, sondern daran, dass ich für Neues offen bin und interessiert daran, wie Menschen in anderen Regionen der Welt leben und denken.
Herr Stoßmeister ,es steht nicht die Frage nach Naumburg zu kommen, sondern Autobahn zu meiden. Und Naumburg bietet mit seiner Umgehung geradezu an, die Autobahn A4 bei Mellingen fast maut frei zu erreichen. Ich habe mir nichts davon ausgedacht, ich treffe täglich viele Lkw-Fahrer ,und deren ehrliche Meinung sieht da ein bisschen anders aus. Wegen 5 Euro Maut werden die Autobahnen gemieden, auch wenn der Fahrer nichts davon hat, und immer ist von Umwegen die Rede. Ich wünsche Ihnen persönlich mehr Freizeit, aber diese Umgehung wird nichts ändern, die ist an der falschen Stelle.
Ich lasse mich auf keinen Fall überraschen, wir wurden von unseren Politikern wissentlich genug verarscht, da ist kein Vertrauen mehr da. Und so lange noch ein Fünkchen Hoffnung besteht, werde ich für unser Tal alles tun, dass es so bleibt wie es ist. Noch ist es meine Heimat. Beton für die Politiker und Straßen für Sie gibt es genug.
Man kann bei Herrn Stoßmeister auf jeden Fall feststellen das der Egoismus sehr ausgebregt sein muß, nur weil er Zeit einsparen will, sollen 100 Mio an Steuergeldern vergeutet und was noch viel schlimmer ist das schöne Saaletal verunstaltet werden.
Spinne des Jahres 2012
Aufruf zur Spinne des Jahres 2012!
Die Große Höhlenspinne, Meta menardi:
In Bezug auf die Spinne des Jahres 2012 gab es gleich mehrere...
Dringender Aufruf... an alle Hundeliebhaber..
..heute erhielt ich von meiner Freundin dieses email und möchte ganz viele liebe Hundefreunde erreichen:
Hallo liebe Hundemenschen!
Manchmal...
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