Der Winter hat Spuren hinterlassen, schon während der kalten Jahreszeit waren sie nicht zu übersehen: teils tiefe Schlaglöcher auf den Straßen, Ergebnis des Wechsels aus strengem Frost und Tauwetter. Auf manchen Wegen ist selbst Slalom-Fahren zwecklos, durchziehen teils tiefe Schäden ganze Abschnitte auf Bundes, Landes- und Kreisstraßen. Dass für die Ausbesserung nach dem Winter 2010 erneut Bund, Land und Kommunen tief in die Tasche greifen müssen, ist sicher.
Wir bitten nun um euren Einsatz: Nennt uns Straßen zwischen Freyburg und Naumburg, zwischen Nebra und Laucha mit den schwersten Schäden, macht vielleicht auch ein Beweisfoto vom Zustand des Weges und stellt eure Informationen und das Bild hier bei myheimat ein. Als Vorwarnung für andere Autofahrer. Möglicherweise ist euch auch eine Straße bekannt, die noch von den Schäden aus dem vorangegangenen Winter gezeichnet ist, die bis heute noch nicht erneuert worden ist. Zudem soll mit eurer Hilfe eine Karte entstehen, die jene gefürchteten Schlagloch-Pisten im Landkreis zeigt. Die Karte soll im Rahmen einer weiterführenden Recherche im Naumburger Tageblatt/MZ veröffentlicht werden.
Interessant wäre bei der Recherche auch mal der Anteil an Schäden bei Strassen mit noch darunterliegender Pflasterung, Strassen mit längsseitigen Nahtstellen zwischen Alt und Neu-Asphaltierung besonders der Fahrbahnränder und bei incl. Unterbau neu asphaltierten Strassen.
Das sind die drei Hauptklassen, die ich so gesehen habe und ich denke es gibt eine signifikante nichtlineare Häufigkeitsverteilung.
Das Schild könnte eigentlich z.Zt. am Beginn fast jeder Ortschaft stehen. Auch bei uns in Weißenfels steigt die Zahl der Löcher in den Straßen Tag für Tag. Leider zieren auch schon im letzten Jahr instandgesetzte Straßen schon wieder Löcher.
Da bleibt nur die Zeile aus einem alten Lied: "Wer soll das bezahlen....!"
Fotos aus Weißenfels folgen!!
Da ich jeden Tag zur Arbeit 25 km fahre, kommen mir auf dem Weg dahin sehr viele Straßenabschnitte mit Löchern oder so manche Hugelpiste unter die Räder. Ganz schlimm finde ich es Ortsausgang Bad Bibra Richtung Golzen.
Na ich will mal die gelehrte Distanz weglassen. Diesen Drei-Zentimeter über altes Pflaster Schmierern und den Randstreifenteilausbesserern müsste mal das Handwerk gelegt werden, das ist die Wahrheit, und dann bräuchten wir auch die ganze Recherche nicht.
Als die Strasse von Laucha nach Tröbsdorf in den 50-iger Jahren zum letzten mal neu gepflastert wurde gab es LKW mit max. 15 t. Heute sind es weit über dreissig, der ganze Unterbau stimmt also nicht mehr. Aber Asphalt ist wie Schminke...wehe wenn sie ab ist.
Bald kommt das gejaule, wir haben doch kein Geld,obwohl man weiß das gerade mal 30 % der Kfz- Steuern in den Topf kommen, wofür sie eingenommen wurden.
Zwischen Naumburg und Bad Kösen muss ein Erdbeben passiert sein,anders kann ich mir dir die Krater auf der Strasse nicht erklären!
Diese Regierung gehört abgeschafft. Die können nix !
Interessant ist neuerdings das Vorbeifahren an Niederholzhausen, besonders, wenn man aus Eckartsberga kommt. Von Eckartsberga nach Lißdorf ist mal ein wenig Asphalt draufgeschminkt (der Vergleich mit der Schminke gefällt mir!), das hat aber erwartungsgemäß nicht lange gehalten.
Den Wettbewerb für die schlechteste Straße Sachsen-Anhalts gewinnt schon seit Jahren die Direktverbindung von Eckartsberga nach Laucha. Inzwischen bin ich sogar dankbar für die ordentlich gepflasterten Streckenabschnitte hinter Burkersroda. Die sind nur manchmal glatt oder zugeweht, haben aber wenigstens kaum Löcher im Gegensatz zum Rest.
Eine Straße, in der auch hartgesottene Radfahrer absteigen und schieben, um ihre Felgen und ihr Gebiss zu schonen, ist die Ortsdurchfahrt Boblas. (Siehe Foto im Beitrag "Kein Weg nach Boblas"
Die Vebindungsstraße zwischen Boblas und Neidschütz ist für geübtere Radfahrer durchaus fahrbar - sie können im Slalom um die diversen Löcher herumfahren. Autofahrer dagegen haben keine Chance.
ZitatJörg Krämer: >Als die Strasse von Laucha nach Tröbsdorf in den 50-iger Jahren zum letzten mal neu gepflastert wurde gab es LKW mit max. 15 t. Heute sind es weit über dreissig.<
Dabei gilt im Straßenbau als ungefähre Richtgröße die "vierte-Potenz-Regel". Die besagt, dass bei gleicher Frequentierung und Verdoppelung der Achslast der Verschleiß der Straße um das sechzehnfache ansteigt.
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