Naumburger Domgärten - Eine Diskussion über die Neugestaltung
Für mich wäre es sehr interessant, zu hören, was andere Leser über die Neu- bzw. Umgestaltung der Domgärten meinen. Der Blick auf den Dom von der Seite des Gartens war ja vollkommen zugewachsen. So begrüße ich es außerordentlich, dass "diese Wildnis" gelichtet wurde und man jetzt wieder den Dom sehen kann. Ich würde ja noch mehr Bäume fällen, denn im Sommer, wenn alles Grün ist, ist der wunderschöne Blick zwar noch da - aber eben extrem eingeschränkt, wenn auch schon erheblich besser als vor der Umgestaltung. Auf jeden Fall war es richtig und notwendig, diesen "Kahlschlag" vorzunehmen und auch die Fördermittel sind richtig und verantwortungsvoll eingesetzt.
Weiterveröffentlichungen:
Der Beitrag setzt eine interessante und aktuelle Diskussion in Gang. Viele Ansichten gibt es dazu. Was ist wichtiger: der Blick auf den Dom oder das Grün in der Innenstadt? Für mich schwierig zu sagen.
Zum Domplatz: Gebe Herrn Fischer recht - aber es sollte schon konsequenter zur Sache gegangen werden: den Dom im Umkreis von mind. 150m freistellen, dann hätte man wirklich freie Sicht - für die paar betroffenen Anwohner und Institutionen gibt es genügend leerstehende Wohnungen und Gebäude (Reichskrone, Schützenhaus ...) als Alternative. Der Dom dominiert schließlich in Naumburg. Und um nicht wieder Zwist zwischen Dom und Stadt zusäen, darf die ziemlich beengt stehende Wenzelskirche nicht vergessen werden.
Th Franke
Prima Idee. Wenn die Häuser und das ganze Zeugs im Umfeld des Doms dann endlich beräumt sind, ist auch endlich Platz für die langersehnte vierspurige Altstadt-Umgehungsstraße mit eigener Ausfahrt zu den Kurzzeit-Parkplätzen am Dom und freier Fahrt für freie Bürger. Vielleicht hätte links und rechts auch noch ein kleines Gewerbegebiet Platz (aber bitte nur Flachbauten, die sind so schön niedrig und fallen nicht so auf).
;-)
Man sollte das in Ruhe bereden und bedenken, es gibt wie immer im Leben zwei Seiten der Betrachtung. Sicherlich ist ein freier Blick auf den Dom gerade für Touristen, von denen unsere Stadt viele benötigt, wichtig und unabdingbar, aber man sollte auch die Interessen der Einwohner und Anwohner in Betracht ziehen. Wenn man mit einander redet, wird sich auch ein Kompromiss finden lassen. Ein grüne Wildnis um den Dom kann auch nicht die Lösung sein.
Die Neugestaltung des Domumfeldes, schon wieder ein heikles Thema.
Wer unsere Lokalpresse verfolgt, kennt die Diskussion um die Fällung der Linden. Ich denke, ein freier Blick von einer Seite reicht und finde daher die Pläne zur Umgestaltung des Domgartens in Ordnung. Man darf gespannt sein, wie sich das Ergebnis der Arbeiten demnächst präsentiert.





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