Hubert Kinzel liest im Westchor des Naumburger Doms aus seinem Roman "Der Fluch ewiger Schönheit"

Wann? 23.05.2014 19:30 Uhr

Wo? Dom, Domplatz, 06618 Naumburg (Saale) DE
Naumburg (Saale): Dom | Während in Berlin der Umzug der Ägyptischen Sammlung in das Neue Museum vorbereitet wird, ereignet sich in der Domstadt Naumburg ein mysteriöser Mord. Eine französische Journalistin gerät ins Visier der Ermittlungen von Kommissar Rodig und seinen Kollegen vom BKA. Gibt es eine Verbindung zwischen ihr und den beiden Schönen aus Stein – der ägyptischen Königin Nofretete und der deutschen Markgräfin Uta? Ein Roman mit brisanter Thematik, mit Szenen aus Naumburg, dem Saale-Unstrut-Tal, Berlin und mit dramatischen Schilderungen aus Ägypten.

Hubert Kinzel,

Biografie
Geboren 1940 in Schlesien. Schüler der Internatsschule Pforta in Schulpforte bei Naumburg von 1955 bis 1959 und des Falk-Gymnasiums in Berlin-Tiergarten von 1959 bis 1960.
Studium der Wirtschaftswissenschaften, Germanistik und Politik an den Universitäten FU Berlin, Frankfurt am Main und Mannheim.
Mehr als dreißig Jahre tätig in leitender Position im Pressewesen in Hamburg.
Wohnhaft in Ahrensburg bei Hamburg.


Aus Stein ist sie – die nicht nur in Deutschland bewunderte Stifterfigur des Naumburger Doms – die Markgräfin Uta, Gemahlin des mächtigen Markgrafen Ekkehard von Meißen. Ihre Skulptur verkörpert die Vollendung der mittelalterlichen Bildhauerkunst. Ihre Haltung ist makellos, ihre Ausstrahlung majestätisch. Sie ist der Rubin in einem Reigen unvergleichlicher Kunstwerke. Und dennoch weiß man nur wenig über Sie. Urkundlich erwähnt wird Uta 1249 als eine der Stifterinnen des ersten Naumburger Doms. Historiker meinen, dass sie als Uta von Ballenstedt um das Jahr 1000 im Harz geboren wurde und 1040 gestorben ist. Sie hat, im Unterschied zu Nofretete, ihren Schöpfer nicht gekannt und ihn auch nicht Modell gestanden. Man nimmt an, dass der geniale „Naumburger Meister“, von dem man ebenfalls nichts weiß, und dem wir zahlreiche Bauwerke und einzigartige Skulpturen verdanken, sie zwischen 1243 und 1249 geschaffen hat.

Die Schicksale zweier Frauen aus Stein: Nofretete – Sinnbild des alten Ägyptens, die andere – Uta von Ballenstedt – Symbolfigur des deutschen Mittelalters, tausende Kilometer voneinander getrennt und durch mehr als zweitausend Jahre getrennt, werden im 21. Jahrhundert durch die Machtgier eines autokratischen Präsidenten miteinander verwoben.

Unter der Symbolfigur des deutschen Mittelalters – der Markgräfin Uta liest am 23. Mai 2014, 19:30 Uhr Hubert Kinzle im Westchor des Naumburger Doms aus seinem Roman „Der Fluch ewiger Schönheit“.


Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie an der Domkasse (03445 - 230 11 20) und an der Rezeption des ***S Hotels Zur Alten Schmiede.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.