Pädagogin rät: Tipps zur Kindererziehung

Kindererziehung war noch nie sehr leicht, doch hat sich der Stil der Erziehung im Laufe der Jahre verändert. Was noch vor einigen Jahren als erziehungstechnisch richtig galt, ist heute unmodern und falsch. Das verunsichert die Eltern und oftmals wissen sie nicht mehr, wie sie reagieren sollen.

Die Erziehungsstile


Mit einem Erziehungsstil ist die Art und Weise gemeint, wie sich die Eltern gegenüber den Kindern verhalten. Somit ist der Erziehungsstil also ein Grundverhalten, das die Eltern ihren Kindern in verschiedenen Situationen zeigen. Der Erziehungsstil ist überall verschieden, denn jeder Mensch hat eine andere Erwartung vom Leben und verfügt über verschiedene Wertvorstellungen. Noch vor wenigen Jahren war es möglich, die Erziehungsstile in drei Kategorien zu unterteilen: Antiautoritär, Autoritär und Laissez-Faire. In der heutigen Zeit jedoch gibt es bereits eine ganze Reihe von Erziehungsstilen, womit auch ganz klar wird, dass sich im Laufe der Zeit viel verändert hat. Bei den verschiedenen Erziehungsstilen handelt es sich um

- Aniautoritären Erziehungsstil
- Autokratischer Erziehungsstil
- Autoritärer Erziehungsstil
- Demokratischer Erziehungsstil
- Egalitärer Erziehungsstil
- Laissez-Fairer Erziehungsstil
- Negierender Erziehungsstil
- Permissiver Erziehungsstil
- Richtige Kindererziehung


Der antiautoritäre Erziehungsstil


Die antiautoritäre Erziehung verläuft in der Regel ohne Zwänge für das Kind und fördert damit die Selbstentfaltung des Kindes. Dieser Erziehungsstil ermöglicht es den Kindern, Persönlichkeit und Selbstvertrauen, sowie Kreativität und Gemeinschaftsfähigkeit frei zu entfalten. Damit entscheidet das Kind nach dem eigenen Lustempfinden. Antiautoritär bedeutet jedoch nicht, dass dem Kind keine Grenzen aufgezeigt werden dürfen.


Die Bedeutung von "antiautoritär"

Die antiautoritär Erziehung soll dafür sorgen, dass den Kindern Spielraum und Entscheidungsfreiheit gelassen wird. Über 80 Prozent der Eltern sind in der heutigen Zeit davon überzeugt, dass Disziplin nicht die richtige Methode ist, um die Kinder zu erziehen. Noch in den 20er und 30er Jahren wurde von den Kindern ein extremer Gehorsam abverlangt. Gegner dieses Erziehungsstils behaupteten jedoch, dass es den Kindern aufgrund der Unterdrückung in der damaligen Zeit an Kontakfreudigkeit und Selbstvertrauen fehlte. Aus diesem Grund wurden die Sprösslinge schnell aggressiv und fühlten sich unterwürfig.

Antiautoritär in der heutigen Zeit


In Verbindung mit der Kindererziehung wird der Begriff antiautoritär heute nicht mehr verwendet, sondern wurde durch den Begriff demokratisch ersetzt. Selbst alle öffentlichen Einrichtungen wie Schule, Kindergarten oder Sportvereine setzen auf die liberale Kindererziehung. Aber es gibt auch Nachteile dieses Erziehungsstils, denn fehlen den Kindern jegliche Grenzen, können diese Kinder sehr egoistisch werden und haben Probleme damit, Grenzen zu akzeptieren. Diese Kinder lernen weder, wie man mit negativen Emotionen umgeht, noch wie man auf andere Menschen zugeht und entwickeln keinerlei Empathie.

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