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Wolfgang Kreiner
Doch beinahe nichts
für das Glück des Menschen...
ein Essay
über die Entwicklung der Industriegesellschaft
des 19. und 20. Jahrhunderts
von Wolfgang Kreiner (2002) - neue Fassung 2013
(alle Rechte vorbehalten)
Erschienen in: „Menschlichkeit/Humanity“
der jährlichen Anthologie – Reihe „Menschen Schreiben“
des Gryphon – Verlags
Ausgabe 2002/2003 gewidmet Amnesty International
ISBN 3-935192-62-2
...
Du, Papa...
...Warum kippen wir eigentlich Gift
in die Flüsse? - Wirtschaftswachstum, Produktion, Arbeitsplätze!
Weshalb werden Getränke eigentlich
in Dosen gefüllt? - Exportindustrie, Rohstoffe, Arbeitsplätze!
Weshalb stirbt eigentlich der Wald
im saueren Regen? - Fabriken, Aufschwung, Arbeitsplätze!
Weshalb bohren wir in
Naturschutzgebieten nach Öl? - Energieversorgung,...
Da haben sie doch nach dem Krieg und in den 50er Jahren den Kindern den Hintern mit zurechgeschittenen Blättchen von Zeitungen anbgewischt.
Die in den ärmeren Haushalten mit Blättchen der Bildzeitung oder Wochenblätter - und jene der beseren Haushalte auch schon mal mit Blättchen der Süddeutschen Zeitung oder der Frankfurter Allgemeinen.
Und sie hatten dabei auch schon mal im Hinterkof, dass dadurch möglicher Weise der...
Der Postbote klingelt im Pfarrhaus, um ein Päckchen abzugeben, aber es wird auch nach mehrmaligem Klingeln nicht geöffnet.
Da geht der Postbote ums Pfarrhaus herum und sieht in die Fenster der Pfarrwohnung, um sich bemerkbar zu machen, als er sieht, wie der Herr Hochwürden mit der Köchin zugange ist.
Er geht erneut an die Haustür und klingelt erneut mehrmals.
Dann hört er Geräusche und der Herr Hochwürden öffnet die...
Der Pfarrer kommt am Samstag Abend zum Stammtisch und beschwert sich in der Runde, dass ihm vor einigen Tagen sein Fahrrad gestohlen wurde.
Dameinte einer aus der Runde:
"Ganz einfach Hochwürden, wenn Sie morgen am Sonntag in der Kirche die zehn Gebote von der Kanzel predigen und zum 7. Gebot kommen, dann schau Sie in die Runde der Gemeinde - und wer dann den Kopf einzieht und unsicher schaut, der hat vermutlich Ihr...
Ein Junger, arbeitsloser Mann bewirbt sich eines Tages telefonisch auf eine Stellenanzeige bei McDonald's. Eine Toilettenreinigungskraft wird gesucht.
Er wird nach seiner Mailadresse gefragt, wohin ihm die Unterlagen und Stellebeschreibung etc. zugesadt würden.
Er sagte am Telefon, dass er weder Internet noch Mailadresse habe, worauf ihm deutlich gemacht wird, dass die Bewerbung nur online möglich ist ("wir sind schließlich...
Im Altenheim meint die Frau Schröder zu ihrem Nachbarn, Herrn Wildmoser:
"Herr Woldmoser, darf ich bitte heute Abend beim Fernsehen wieder heimlich Ihr Glied in der Hand halten? Hat mir letztes Mal so große Freude bereitet!"
"Tut mir Leid, Frau Schröder, das hab ich für heute Abend schon der Frau Lechner versprochen!"
"Aber, was hat denn Frau Lechner, was ich nicht habe?"
"Parkinson!"
Treffen sich zwei Tschechen vor der Apotheke....
„No, Janosch, wie geht’s Dir?? Was brauchst in da Apothek’n., wos fehlt da denn..?“
„No…, weißt Jaromir…, ich her nimmer so gut mit de Ohr’n. Und wenn ich mei Kopf dann mit’m Ohr näher an de Schallquelle richten mecht, dann tut ma mei Genick auch weh!“
Und weißt…, Jaromir, mei Gedärm is auch nimmer in Ordnung -, ständig diese Schmerzen in Bauch.
Und Hämorrhoiden hab i...
München: Wein - Feldmann | der Künstler-Frühschoppen bei Wein Feldmann in der Elviratrasse 11 findet wieder am 14.04.2013 ab 10:oo Uhr statt - jeder kann kommen, ob mit oder ohne Instrument, auch Gäste sind willkommen - nach dem Motto:
"Wenn Ihr schon wollen tätet, könnt Ihr Euch schon auch trauen dürfen!"
(frei nach Karl Valentin)
ab sofort findet der Künstler-Satammtisch-Frühschoppen bei Wein-Feldmann immer am 2.Sonntag im Monat statt!
München: Wein - Feldmann | der erste Künstler-Frühschoppen bei Wein Feldmann in der Elviratrasse 11 findet am 27.01.2013 ab 10:oo Uhr statt - jeder kann kommen, ob mit oder ohne Instrument, auch Gäste sind willkommen - nach dem Motto:
"Wenn Ihr schon wollen tätet, könnt Ihr Euch schon auch trauen dürfen!"
(frei nach Karl Valentin)
der Eine (vermutlich ein Preiß?): "das Schönste im Leben ist doch nach wie vor der Sex und die Liebe!"
der Andere (ein Bayer!): "dann warst aber noch nie nach fünf Halbe beim Bieseln!"
Ein Asiate, ein bhinderter Rollstuhlfahrer, eine Ossi-Tussi und ein Schwuler wollen in die Disco.
Der Türsteher meint: "na, ihr seid ja 'ne lustige Truppe!"
Die vier: "Wieso? - wir sind die Bundesregierung!"
Hebe die übrig gebliebenen Plätzchen gut auf!
Bastle Dir ein oder mehrere Schirmchen
aus einigen kleinen Holzstäbchen, Streichhölzern etc.)
und etwas buntem Papier. (siehe Bild!)
Stelle diese im Garten, der Terrasse oder auf dem Balkon auf
und lege die übrig gebliebenen Plätzchen von Weihnachten darunter...
...und schon hast Du im Sommer jederzeit mehrere schöne
Schattenplätzchen!
Er unterhielt ein unwiderstehliches Liebesverhältnis
zur deutschen Sprache.
Er tat ihr Gewalt an und nannte es
Sprachgewalt.
Der Dreckfleck im Buch
war dann aber doch erregender,
als der gesamte Inhalt.
Ein Poet ist ein Mensch,
der mit beiden Spielbeinen in der Luft steht.
Der Normalo ist ein Mensch,
der mit beiden Standbeinen fest auf dem Boden steht.
Wenn der Normalo zum Poeten hoch schaut,
schlenkert er plötzlich in Gedanken
sein halbes Spielbein.