28. Mai: Atomkraft Schluss!

München: Ludwig-Maximilians-Universität | Protest überall:
28. Mai: Atomkraft Schluss!

Großdemonstrationen in 21 Städten

Dresden - Erfurt - Magdeburg - Berlin - Güstrow - Kiel - Hamburg - Bremen - Hannover - Göttingen - Münster - Essen - Bonn - Mainz - Frankfurt am Main - Mannheim - Freiburg - Ulm - München - Landshut - Fürth

Organisiert von vielen Initiativen vor Ort gemeinsam mit einem großen Bündnis aus bundesweiten Anti-Atomkraft-Organisationen.

Aufruf:
Atomkraft: Schluss!

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat erneut gezeigt: Atomkraft ist unbeherrschbar und birgt ein tägliches, tödliches Risiko. Hunderttausende gehen deshalb in diesen Monaten bundesweit auf die Straße und fordern entschieden den Atomausstieg. Die Bundesregierung aber will erst im Juni beschließen, welche Konsequenzen sie aus Tschernobyl und Fukushima zieht – offiziell auf Basis eines Sicherheitschecks aller AKW. Doch in Wahrheit wird der öffentliche Druck bestimmen, ob jetzt endlich Schluss mit der gesamten Atomindustrie ist, die acht derzeit abgeschalteten Reaktoren endgültig stillgelegt werden und die restlichen ihnen folgen.

Die Chance, den Ausstieg durchzusetzen, war noch nie so groß. Am 28. Mai finden, erstmals am gleichen Tag, Großdemonstrationen in etwa 20 Städten bundesweit statt. Wir wollen mit zigtausenden Menschen ein kraftvolles Signal an die Regierung senden. Nach Fukushima gibt es nur noch eine Richtung und die heißt: Alle AKW abschalten – sofort und endgültig! Die Zukunft liegt bei den Erneuerbaren Energien, gemeinsam mit Energieeffizienz und Energiesparen.

Komm zu einer der Großdemonstrationen in deiner Nähe und protestiere mit!

Die Großdemos "Atomkraft: Schluss!" werden gemeinsam organisiert von: AG Schacht Konrad, attac, .ausgestrahlt, BUND - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Campact, contrAtom, Netzwerk Friedenskooperative, KettenReAktion Bayern, Naturfreunde Deutschlands sowie zahlreichen Initiativen und Organisationen in den Städten.

Mehr Infos: www.anti-atom-demo.de

Warum der Protest jetzt so wichtig ist

Die Atomlobby reorganisiert sich, die Bundesregierung ringt um einen Kurs in der Atompolitik: Die nächsten Wochen entscheiden über die Zukunft der Atomenergie in der Bundesrepublik. Und der Protest spielt dabei die zentrale Rolle.

Die öffentlichen Experten-Anhörung der von der Regierung eingesetzten Ethik-Kommission zur Atomenergie war vor allem ein Forum für die zahlreich vertretenen Gegner einer Energiewende. Die zündeten eine Nebelkerze nach der anderen, um von den ethisch unvertretbaren Risiken und Folgeschäden der Atomkraft abzulenken oder diese zu relativieren. Worum es tatsächlich geht, wurde am Ende deutlich: Den starken Anti-AKW-Protest so zu besänftigen, dass Atomkraftwerke unter dem Siegel „Atomausstieg“ noch viele Jahre unbehelligt weiterlaufen können.

Demonstrationsorte am 28. Mai

Hier findest Du einen Überblick über alle 21 Demonstrationsorte am 28. Mai.

Dresden
11 Uhr, Bahnhof Neustadt

Magdeburg
13 Uhr, Uniplatz

Güstrow
Ort und Zeit folgen

Hamburg
11 Uhr, Jungfernstieg / Ecke Ballindamm

Hannover
12 Uhr, Opernplatz

Münster
12 Uhr, Hauptbahnhof

Bonn
14 Uhr, Münsterplatz

Frankfurt am Main
12.30 Uhr, Hauptbahnhof

Freiburg
13 Uhr, Hauptbahnhof / Stühlinger Kirchplatz

München
12.30 Uhr, Ludwigs-Maximilian-Universität

Erfurt
14 Uhr, Bahnhofsvorplatz

Berlin
12 Uhr, Rotes Rathaus

Kiel
12 Uhr, Bahnhofsvorplatz

Bremen
13 Uhr, Goetheplatz

Göttingen
12 Uhr, Bahnhofsplatz

Essen
12 Uhr, Kennedyplatz

Mainz
13 Uhr, Bahnhofsvorplatz

Mannheim
12 Uhr, Hauptbahnhof Mannheim und Berliner Platz, Ludwigshafen

Ulm
14 Uhr, Bahnhöfe Ulm und Neu-Ulm

Landshut
14 Uhr, Altstadt

Fürth
13 Uhr, Fürther Große Freiheit

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