Gestern Nacht ist schon wieder ein Junikäfer im Labor aufgetaucht. Zum Glück konnte ich ihn sofort einfangen und heute im Garten aussetzen. Natürlich nicht, ohne ihn vorher gründlich zu fotografieren und zu vermessen.
Es ist ca. 11 Millimeter lang, sehr hektisch, und nicht besonders schlau. Als ich seine Petrischale im Garten auf eine Mülltonne stellte, den Deckel abnahm und noch ein paar Fotos schoss, krabbelte er munter in der Schale herum, kam aber nicht auch die Idee, einfach loszufliegen. Daher musste ich ihn von Hand auf eine Pflanze kippen, damit er endlich richtig frei war.
Wenn man das Foto so anschaut, kann man verstehen, weshalb viele Leute die Junikäfer als “kleine Maikäfer” bezeichnen. Eine gewisse Ähnlichkeit ist schon vorhanden...
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Die Ähnlichkeit sehe ich auch. Vielleicht ist der Käfer doch schlau und wollte einfach wieder ins wohltemperierte Labor zurück, um da versorgt zu werden? Oder die Freiheit hat ihn einfach vorrübergehend überwältigt und handlungsunfähig gemacht ;-)
VG Birgit
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