Zwirbeldirn

Wann? 23.06.2016 19:30 Uhr

Wo? SWW Werkstatt Kultur, Roßtalerweg 2, 81549 München DE
Evi Keglmaier, Maria Hafner und Anna Veit (von links) (Foto: Sonja Herpich)
 
(Foto: Trikont Verlag)
München: SWW Werkstatt Kultur |

Ob im Hof des Obergiesinger Verlagshauses Trikont, beim Dschanadrija-Kulturfestival in Saudi-Arabien oder unter Fototapete-Palmen: Spielend und singend, hirn- und herzverbrannt werfen sich die Zwirbeldirn in neue Abenteuer, ohne ihre musikalischen Wurzeln zu vergessen.

Auftritt in Riad

Gefreut hat sie in diesem Frühjahr die Einladung des Goethe-Instituts nach Riad, obwohl sie sich der Einschränkungen dort vor Ort durchaus bewusst waren. In einem Land, das Frauen öffentliche Auftritte und sogar das Autofahren verbietet, blieben ihnen, anders als erhofft, Gesangsstücke versagt. Ein Abschluss-Jodler musste genügen; dafür blieb dann aber auch der befürchtete culture-clash im Königreich aus!


Halsbrecherische Gesänge

Medien und Publikum haben immer wieder amüsiert festgestellt, dass zu den Zwirbeldirn auch ein leibhaftiger Mann (Simon Ackermann) gehört, der aber stets Wert darauf legte, dass er nicht mitsang, sondern lieber am Kontrabass aufspielt.

Aber die Zwirbeldirn präsentieren sich ja nun in neuer Besetzung. Geblieben sind Maria Hafner (Violine/Gesang) und Evi Keglmaier (Bratsche/Gesang), hinzugekommen ist Anna Veit (Kontrabass/Gesang). So werden auch hier in Zukunft Irritationen ausbleiben...

Obacht!

Gleichwohl warnt Trikont vor erheblichen Risiken, denen das Publikum ausgesetzt sein könnte: „Mit ihrem furiosen Gefiedel und halsbrecherischen Gesängen können Zwirbeldirn Sie sirenengleich in menschliche und musikalische Abgründe reißen, um Sie im nächsten Augenblick in schwindelerregende Höhen zu tragen. Selten war man trauriger zufrieden und gleichzeitig heiter melancholisch wie im Geigenhimmel von Zwirbeldirn.“

Altbewährtes trifft auf Unerhörtes

Mit der bairischen Sprache nicht so vertraute angelsächsische Fans sollen den für sie unaussprechlichen Namen Zwirbeldirn mit The Dizzy Dirndl übersetzt haben. Die Szenerie dürfte ihnen jedoch bekannt vorgekommen sein: Da steht Herr August mit Billie an der Bar, während Wolkenbruch und Tränenschauer übers Fensterbrett ziehen und als musikalische Perlen in der Sonne funkeln. Melancholiegetränkte Schönheit in verrauchter Wirtshausluft dreht sich im rauschigen Walzertakt, bis der letzte DJ verschlafen durch sein Bierglas ins Morgenrot blinzelt.

Presse

Für die Süddeutsche Zeitung geht die Band mit dem zweiten Album jabitte ihren Weg „konsequent weiter und beweist, dass man traditionelles Liedgut auch mal gegen den Strich bürstet, es aus dem üblichen Volksmusik- Kontext herausreißt und mit amerikanischem Blues, einem portugiesischen Schlaflied, orientalisch anmutenden Klängen oder einer gesungenen Pfanni-Knödel-Werbung konfrontiert… “

Sonderauftritt bei der SWW

Wir danken dem Trikont Verlag, der uns nach Kofelgschroa und Coconami wieder wunderbare Musikanten vermittelt hat für unser integratives SWW-Open-Air mit Bewirtung im lauschigen Sinnesgarten.

Einlass: 18.30 Uhr
Reservierung über die Website des Veranstalters www.sww-muenchen.de oder telefonisch 089/69346-212 (Anrufbeantworter)
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