Wie sieht Lernen im Jahr 2040 aus - braucht es noch Lehrer?

Kinder der Emile Montessorischule im Gespräch mit Bildungsexperten
Wenn solche Fragen im Raum stehen sollten auf alle Fälle auch Kinder dabei sein. Die 10 Kinder der Emile Montessorischule in Neubiberg ließen sich nicht lange bitten und waren auf Einladung der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG mit dabei, als am 26.10.2015 Experten aus den Bereichen Bildung und Nachhaltigkeit erörterten, was heute in der Bildung getan werden muss, um bis 2040 in einer nachhaltigen Gesellschaft leben zu können.

Die Kinder der Emile Montessorischule führten Interviews und dokumentierten die Veranstaltung aus ihrer Sicht in einem selbst produzierten Film.

Die Diskussion der Teilnehmer, darunter die Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands, die Leiterin der Abteilung Familie und Familienpolitik des Deutschen Jugendinstitutes sowie die Leiterin der Personalpolitik und Strategie der BMW AG überraschte in der Übereinstimmung:

Ergebnisse der Experten:

Persönliche Kompetenzen werden 2040 essentiell sein und nicht das Fachwissen oder die Schullaufbahn. Verantwortungsbewusstsein haben, Selbstwirksamkeit erfahren, Ambiguitäten aushalten und Beziehungsfähigkeit entwickeln.

Als roter Faden verband alle Lösungsideen das Ziel, physische und virtuelle Strukturen aufzubrechen: Beispielsweise alle Bildungsakteure (Kindergarten, Schule, Hochschule und Unternehmen) einer Stadt als Lernorte zu verstehen und durch tatsächliche authentische Begegnungen miteinander in Kontakt zu bringen. Lernen auf Augenhöhe wechselseitig zwischen Erwachsenen und Kindern/Jugendlichen. Lernen in und mit der Natur als integraler Bestandteil in jedem Alter und jeder Bildungsstufe; aber auch die selbstverständliche kreative Nutzung der digitalen Medien.

Vieles davon macht Montessori bereits:

Teilnehmerin und Schulleiterin der Emile Montessorischule Angelika Bachmann: „Die Ergebnisse der hochrangigen Bildungsexperten freuen mich und zeigen, dass wir mit dem Lernweg auf unserer Schule auf einem sehr guten Weg sind. Gerade in der Montessori-Pädagogik kommt es doch darauf an, selbständig zu werden und Verantwortung für sich und die Gesellschaft zu übernehmen. Nicht zusammenhangloses Detailwissen ist wichtig, sondern fachübergreifendes Lernen.“

Die Lehrer? – die braucht es aller Voraussicht nach auch 2040 noch!

Der Film:
Der von den Schülerinnen und Schülern gedrehte Film zur Veranstaltung ist zu sehen unter:
Einblicke in das Arbeiten an der Emile Montessorischule gibt es auch am Tag der offenen Tür am 27.11.2015 von 16.00 – 19.00 Uhr in der Arastr. 2, Neubiberg.
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