Musikkabarett „30 Jahre Wellküren“ am 29. April in Perlach

Wann? 29.04.2016 19:30 Uhr

Wo? Konzerthalle an der Quiddestraße 4, Quiddestraße 4, 81735 München DE
München: Konzerthalle an der Quiddestraße 4 |

Der Kulturkreis Ramersdorf-Perlach präsentiert am Freitag, 29. April 2016, Beginn 19:30 Uhr in der Konzerthalle an der Quiddestraße 4 das nagelneue Programm „30 Jahre Wellküren“. Dies ist kein „Best off-Programm“, sondern ein gelungenes Musikkabarettspektakel nach bester „Wellküren-Biermösl-Tradition“.
Eintrittskarten zum Preis von 18.- / 20.- und 22.- EURO können Sie online über die WEB-Seite www.kulturkreis-rp.de oder telefonisch unter der Nr. 089 / 688 20 35 (Anrufbeantworter) bestellen.


Programm:

Sie haben ihn gewonnen. Den 30-jährigen Krieg! Gegen Franz Josef Strauß und Streibls Amigos. Gegen den Paragraph 218 und den Musikantenstadl. Gegen Pershing II und den Nato Doppelbeschluss. Gegen Wackersdorf und verseuchtes Milchpulver. Gegen Sauren Regen und das Waldsterben. Gegen die Berliner Mauer und den Millenium Bug. Gegen Aids, Rinderwahn und Vogelgrippe. Gegen Frauen-Diskriminierung und Silikon. Gegen Laktose, Gluten und überhaupt gegen alle Intoleranten. Alles vorbei und fast vergessen. Nur sie stehen noch da, die drei siegreichen Wellküren, Moni, Burgi und Bärbi, und spielen für alle Überlebenden und Hinterbliebenen. Bei ihnen gibt es Hoffnung und Musik für alle Liebenden!
30 Jahre Wellküren In ihrem Jubiläumsprogramm spannen die Wellküren ihren Nonnengeigen-Bogen weit. Musikalisch geht’s dabei wellküren-typisch handgemacht von Mozart bis Nina Simone und vom Landler bis La Paloma. Sie zeigen Flüchtlingen, woher der Wind in Bayern weht und erklären nicht mehr ganz so jungen Männern und Frauen, wie man in Würde altert. Sie zielen mit ihrem Spott und ihren Gstanzln ganz aktuell auf politischen un- und zeitgeistigen Blödsinn zwischen Lifestyle-Mammies und Transit-Zonen. Und natürlich haben die drei für ihr neues Programm auch einige Lieblingsstücke aus den letzten 30 Jahren ausgewählt und neu arrangiert.

Georg Ringsgwandl meint:
„Für mich sind sie die Madonnas, ja die Madonnen der süddeutschen Volksklassik; die Bangles aus Günzlhofen
verleihen den Gefilden westlich von Fürstenfeldbruck mehr Glanz. Wo der Futtermais wachst und die Landschaft arg her genommen wird, zeigen die Andrew Sisters des schwäbisch-bayerischen Sprachraums der Land und Stadtbevölkerung, wie man selbst dem Leben im Doppelhaus ein Lächeln abringen kann. Was sage ich: die Spice-Girls, die Gwürz-Madln des Alpen-Donau-Raums. Schlanke Königinnen der gehobenen Brettlwelt, gewaschen mit allen Wassern des Bühnenwesens vom Bierzelt bis zum Staatstheater. Zerbrechlich wie Figurinen aus der königlich-bayerischen Porzellanmanufaktur und zäh wie ein Trupp amerikanischer Marinesoldaten. Auf die Knie, Männer! Ein jeder zolle ihnen den allerhöchsten Respekt!“
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