Musik zur Adventszeit aus Tschechien und Deutschland in St. Michael, Berg am Laim

Wann? 10.12.2016 19:00 Uhr

Wo? St. Michael, Berg am Laim, München DE
München: St. Michael | Ein besonderes Konzert bietet eine musikalische Kooperative von tschechischen und deutschen Mu­sikern und Sängern am Vorabend des dritten Adventssonntags, Samstag, den 10. Dezember 2016 um 19 Uhr in der Berg am Laimer St.-Michaels-Kirche. Die Gesamtleitung hat der deutsch-tschechische Dirigen­t und Kompo­nist Roman Z. Novák.
Novák, gleichzeitig Leiter des Prager Hlahol-Chors, der zu den ältesten tschechischen Chören zählt, und des Gemischten Chors Petershausen, führt in diesem vorweihnachtlichen Konzert beide Chöre mit dem Peters­hausener Kammerorchester und Musikern des Orchesters Artn aus Prag zu einem mächtigen Chor- und Orchesterklang zusammen. Die Soloparts übernehmen die Dachauer Sopra­nistin An­na-Maria Bogner, Trägerin des Kulturförderpreises der Stadt Dachau und seit langem in nationalen und internationalen Konzertsälen zu Hause, und Gesangssolisten aus Prag. Auf dem Pro­gramm stehen die Böhmische Hirten­messe von Jakub Jan Ryba, Auszüge aus dem Weihnachtsorato­rium von Camille Saint-Saëns, sowie weihnachtli­che Lieder aus Tschechien und Deutschland.
Die Böhmische Hirtenmesse des Mozart-Zeitgenossen Jan Jakub Ryba (1765 – 1815) ist ein charak­teristisches Beispiel tschechischer Musik aus der Zeit vor Smetana. Der Reiz von Rybas Hirtenmes­se liegt in der poetischen Schlichtheit und der wirksamen Art, wie er das Geschehen von Bethle­hem in die böhmische Hei­mat versetzt. Solisten und Chöre, Streicher, Klarinetten, Hörner, Posau­nen, Pauken, Orgel und Flöte verlei­hen der spontanen Freude der Hirten über die Geburt des Christus­kindes ihren jubelnden Ausdruck.
Mit dem „Oratoire de Noël“, seinem Weihnachtsoratori­um, begann Camille Saint-Saëns (1835 – 1921) eine Reihe liturgisch ungebundener sakraler Werke. Die Bibeltexte stellte Saint-Saëns selbst zusammen. Dabei wird die Weihnachtsgeschichte des Neuen Testaments aus der Sicht der alttesta­mentarischen Weissagun­gen erzählt. Überwiegend gehen die Texte von Psalmworten der vorweih­nachtlichen Liturgie aus. Die Musik ist voller romantischer Harmonik und vielfarbiger Klangschön­heit.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
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