Coconami

Wann? 01.07.2015 19:30 Uhr

Wo? SWW Werkstatt Kultur, Roßtalerweg 2, 81549 München DE
Foto: Gerald von Foris
 
Fotos: Hans Lauer
München: SWW Werkstatt Kultur |

Coconami, das sind Miyaji und Nami. Nami singt und spielt Ukulele, Blockflöte und Kalimba. Sie komponiert und textet diese zauberhaften, federleichten japanischen Lieder. Miyaji arrangiert Altbekanntes neu und sein Ukulelespiel lässt diese scheinbar bestens bekannten Songs in überraschendem Licht glänzen. Und so fischen die beiden aus dem großen Teich der Populärmusiken Klassiker in Englisch, Baierisch, Deutsch und Italienisch, um sie dann auf wundersame Weise in das feine Coconami-Gewand zu weben.


Zauberhafte, federleichte japanische Lieder


Ein paar Informationen für Neueinsteiger in die Coconami-Welt: Miyaji und Nami gründeten Coconami 2006 und die beiden sind zwei schon lange in München lebende Japaner. Und nein: Coconami sind kein Paar.

Miyaji und Nami haben sich in der bayerisch-japanischen Wirtschaft Nomiya in München-Haidhausen kennengelernt, wo der Schuster Ferdl der Wirt ist und von Anfang an als Gastsänger und Glücksbringer bayerische Lieder beisteuerte.

Natürlich ist nicht nur die Ukulele wieder da (wie die New York Times erst kürzlich behauptete), sie wird begleitet von der Blockflöte, dem Kazoo, von der Bluesharp und der Nasenflöte. Und über all dem schwebt Namis zauberhafte Stimme und manchmal fliegen wir mit ihr dahin, wo es einfach nur leicht und schön ist und das Glück perfekt.


San – das dritte Album


Wunderlich und fremdvertraut klingen die neuen Coconami-Songs auch auf dieser CD; es ist ihre dritte. Deshalb auch san, das heißt im Japanischen drei, es könnte auch „gestatten, Coconami“, oder „das sind Coconami“ bedeuten – im Baierischen klingt es eher wie „des san Coconami“. Der Deutungen gibt es also viele, was wiederum ganz wunderbar zu diesen verdreht-verflochtenen Coconami-Liedern passt.

Das gilt natürlich nicht nur für die von Nami komponierten und getexteten japani­schen Songs, das gilt vor allem für die Klassiker in Englisch, Baierisch, Deutsch und Italienisch.

Man könnte jetzt natürlich fragen, warum sie sich für einen Song entscheiden, was muss der haben, um im Coconami-Kosmos auftauchen zu dürfen? Wieso z. B. Azzuro und dann auch noch gelesen? Da würde er staunen, der große Adriano Celentano: sein allseits bekanntes Lied – die erste Strophe gelesen und dann kommt auch noch die Ukulele dazu, wo gibt’s denn so was? Bei Coconami natürlich, da gibt’s das. Warum und wieso, das werden sie uns nicht verraten – ist geheim, sagen sie.

Bisher sind drei Alben von Coconami erschienen: Coconami, 2008, Ensoku, 2010, und eben im vergangenen Jahr San.

Presse


„Hier clashen die Kulturen nicht, sie genehmigen sich ein Tänzchen. Zuerst mal auf Japanisch. Und dann gräbt man eine Valentin-Karlstadt-Nummer aus... Wahnsinnig mutet einem diese Auswahl schon an. Aber Coconami haben für sich einen zierlichen Streichholzschachtelsound entwickelt, der das Unvereinbare selbstverständlich macht.“ Abendzeitung München

Sonderauftritt bei der SWW


Wir freuen uns sehr auf Miyaji und Nami, Ken und Ferdl als Gäste unseres integrativen SWW-Open-Air auf der Bühne im lauschigen Sinnesgarten. ようこそ, herzlich willkommen!

Eintritt: 14,-/10 Euro. Bewirtung vor Ort.
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