Boarischer Hoagascht mit Sepp Eibl und Freunden

Wann? 09.11.2016 19:30 Uhr

Wo? SWW Werkstatt Kultur, Roßtalerweg 2, 81549 München DE
Sepp Eibl
München: SWW Werkstatt Kultur |

Sepp Eibl und seine Musikanten haben unser Kulturprogramm von Beginn an immer wieder bereichert. Ob Hoagascht, Dreißig-Jahr-Feier der Fraunhofer Saitenmusik oder unsere Jubiläumsgala vor neun Jahren: Stets war er für uns bereit, sein profundes Wissen über Landler und Volksmusikstücke für Gitarre, Schwerpunkt Bayern und Österreich, durch Wort und Tat dem Publikum nahezubringen.

Eibls umfangreiches Schaffen umfasst Tätigkeiten als Gitarrist, Musikpädagoge, Musikredakteur, Musikdokumentar, Musikverleger, Herausgeber sowie als Regisseur und Maler.

1934 in München geboren, machte er nach der Volksschule zunächst eine Lehrzeit mit Abschluss als Lithograph. Später begann er ein Malereistudium an der Münchner Akademie der Bildenden Künste. Zum Gelderwerb spielte er jahrelang Tanzmusik in Schwabinger Lokalen und war beim Münchner Merkur als Zeichner tätig. Während seiner Studienzeit am Mozarteum in Salzburg sammelte er Volksmusikerfahrungen im Kreis von Wastl Fanderl und Tobi Reiser.

1969 wurde Eibl freier Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks und hat dann dreißig Jahre für die Sendereihe „Unter unserem Himmel“ die Volksmusik unterschiedlicher Landschaften dokumentiert. Zum 80. Geburtstag zeigte der BR einen Tiroler Hoagascht, der in Rückblenden seine jahrzehntelange Beschäftigung mit der Tiroler Volksmusik beschreibt, von den Alpbacher Bläsern bis zu den Zillertaler Tanzgeigern, dazu seine lange Verbundenheit mit einigen Tiroler Musikanten wie Peter Moser.

Verein zur Pflege der
Bayerischen Volksmusik

Diesen Verein gründete Eibl 1979 mit weiteren Musikfreunden. Er ist als gemeinnützig anerkannt und wird gefördert durch die Landeshauptstadt München, den Freistaat Bayern und den Bezirk Oberbayern. Ziel des Vereins ist es, in öffentlichen Veranstaltungen für anspruchsvolle Volksmusik zu werben und Musikunterricht anzubieten, ohne Musikschule im herkömmlichen Sinne zu sein.

Eibl schreibt: „Wir, die wir uns vorrangig der Pflege der Bayerischen Volksmusik widmen, bearbeiten Lied- und Musikstücke für den Gebrauch, z. B. auf Gitarre, Zither, Harfe usw.. Es existiert ja nur wenig brauchbare, gedruckte Literatur, die für unser Musizieren geeignet ist. Unsere musikalischen Quellen, nach denen wir die Stücke bearbeiten, finden wir in den umfangreich vorhandenen alten Handschriften einstiger Tanzmusiker. Die meisten Melodien sind ein-/zweistimmige Notierungen für Klarinetten, Trompeten und Geigen. Dreistimmige Sätze sind die Ausnahme.“

Die Mitwirkenden

Sepp Eibl, Gitarre und Moderation
Elisabeth Maurer, Gitarre
Johanna Jonas und drei Schüler/innen, Geigen
Katharina Gutdeutsch, Geige
Gerd Pöllitsch, Flöte
Florian Pedarnig, Harfe
Robert Eibl, Bassgeige

Eintritt: 15 Euro
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