Ein wunderschönes orientalisches Gedicht über die Liebe und die Schönheit einer Frau
O du Geliebte mit dem Munde wie Granat- und Mandelblüten! Meine Blume! Du gleichst der hundertblätterigen Rose, nie schenkte eine Mutter dieser Welt ein Menschenkind, das dir an Schönheit gleicht. Es ähneln deine Lippen der Rose, sie schaffen Durst und Hunger. Deine Stimme ist wie die Stimme einer Nachtigall, die ganz berauscht das Lob des Frühlings singt.
Und deinen roten Mund vergleiche ich mit einer kleinen, edlen Flasche, die gefüllt ist mit dem feinsten Rosenöl. Ich liebe dein entzückendes Gesicht,
Ich habe Sehnsucht deine Lippen zu küssen, neben deren süßem Zauber die Süße des Zuckers bitter scheint.
Du bist so schön wie eine Pfirsichblüte, so zart wie eine junge Rosenknospe, die eben zaghaft durch die Schale bricht. Du bist so frisch wie vom Hibiskusstrauche das erste Blatt. Wenn du mich nicht verschmähtest, - Du Schönste, wie glückselig wäre ich!
Das Gedicht gleicht der Blume,
der Rose, der Königin unter der Blume,
und die Liebe ist wie eine Rose,
sie kann wunderschön entfalten
und Menschen erfreuen und
glücklich machen......
Wärme und auch Nähe und die Geborgenheit,
all das brauchen Menschen alle Zeit,
die Freude zu dem andern, das man sich gerne sieht,
das jeden Tag aufs Neue ein Wunder auch geschieht.
Wie die Glut des Feuers soll’s auch im Herzen sein,
keiner mit den Sorgen ganz allein,
zusammen eng verschmolzen, aus zweien eins gemacht,
ein Paar für alle Zeiten, nicht nur im Bett bei Nacht.
Gerne alles spüren in einer Partnerschaft,
was man ganz alleine niemals schafft,
der Himmel und die Erde, der warme Sonnenschein,
sind gegen wahre Liebe nur winzig noch und klein.
Freue mich, dass dieses Gedicht Euch auch gefällt und bedanke mich für
die Kommentare. Als ich dieses Gedicht gelesen habe, da war es mir ein Anliegen, auch andere daran teilhaben zu lassen. Die einzelnen poetischen Wörter fand ich so zu Herzen gehend, dahinschmelzend, die Bewunderung für die Schönheit einer Frau so beeindruckend schön,
dass es mich überwältigt hat, wie man mit Worten so etwas zum Ausdruck bringen kann.
Liebe Grüße
@ Ulrike: Ganz bestimmt liebe Ulrike. Glaube das man diese Gedichte bestimmt auch in Buchform bekommt.
Lieber Wolfgang,
es freut mich, dass dir dieses Gedicht gefällt. Deine Beschreibung dieser
Dichtkunst hört sich bezaubernd schön an. Danke dir dafür.
Liebe Grüße
Angelika
Vielen Dank Wolfgang und ich freue mich sehr, dass Dir dieses
Gedicht gefällt. Deine Freundin wird bestimmt dahinschmelzen...lächel
Habe dieses Liebesgedicht entdeckt und fand es so einmalig in
der Ausdrucksweise. Einfach nur schön.
Liebe Grüße
Angelika
Habe das Gedicht erst heute entdeckt und war (zunächst) fasziniert, mit welchen treffsicheren Vergleichen hier die Schönheit einer unbekannten jungen Frau beschrieben wird. Doch merkwürdig ist für mich, dass das Gedicht im rein Äußerlichen stehenbleibt - mit keinem Wort werden die inneren Werte der Frau beschrieben. Das lässt mich vermuten, dass der Verehrer die Frau bisher nur gesehen hat, (noch) nicht näher kennt und über sie noch recht wenig bis nichts weiß.
Da hoffe ich für ihn von ganzem Herzen, dass die Angebetete auch innerlich hält, was sie verspricht! Sonst könnte es für ihn gefährlich werden - und er könnte sich an ihr die Finger (und die Seele!) verbrennen.
(Aber - man verzeihe dem Kritiker - ein bisschen weniger romantisch:
Die dauernd wiederkehrende Rose und die jungen, zarten Mandel- und Pfirsichblüten sind nicht sehr originell, sondern ein immer und immer wiederkehrendes Motiv in orientalischen Gedichten. [Man nennt das Stereotypen.] Hätt' ich mich gar nicht getraut, einer Frau mit solchen Bildern meine lyrische Aufwartung zu machen. Unser Minnesang aus dem 13. Jh. ist voll davon.)
Ein Thema, welches nicht oft angesprochen wird, was aber täglich Realität ist. Impulse zu diesem Thema bekam ich durch verschiedene Verhaltensweisen von Männern gegenüber Frauen, im gesellschaftlichen Leben, die ich aufmerksam beobachten konnte. Dies weckte mein Interesse und animierte mich, diesen kleinen Artikel zu verfassen.
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