Gedicht: Verwandlung, Flüchtigkeit des Seins

Gedicht: Verwandlung, Flüchtigkeit des Seins Brushes / Malerei / Foto: 20148456-Vor-dem-Haus-Brushes(c)Zauberblume
München: Marienplatz |

Verwandlung, Flüchtigkeit des Seins

20140603 (c) Brigitte Obermaier

Mit Farbe getüncht das blaue Haus.
Mit Schmetterling verziert in Harmonie.
Davor die Blumen bunt und vertraut.
Am Balkon wartend die Euphorie.

Die Raupe Nimmersatt
Sie fraß auf so manch grünes Blatt.
Als sie endlich satt war
Wurde ihr das Verhängnis klar.

Eigentlich ist zu viel Essen ungesund.
Man wird dabei nur kugelrund.
Bis sie platzt die Raupe ungewiss
Gibts bestimmt Flecken-Geschiss.

Doch was sehen meine Augen
Ich konnte es fast nicht Glauben.
Die erdverhaftete Raupe einst dick.
Verwandelte sich extra schick.

Es verhalf die Natur voll Macht.
Der Raupe ihre Dynamik und ihre Kraft.
Wer das sieht das Wunder versteht.
Bis ein schwereloser Zweiflügler entsteht.

Das altgriechischen Wort Schmetterling ist psyche
Daraus entwickelt sich das Sinnbild für die menschliche Seele.
Es wurde eine fragile, ätherische Gestalt und rein.
Voller Verletzlichkeit und Flüchtigkeit des Seins.


Gedicht: Verwandlung, Flüchtigkeit des Seins
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3 Kommentare
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Fred Hampel aus Fronhausen | 15.06.2014 | 07:57  
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Gerda Landherr aus Neusäß | 15.06.2014 | 18:46  
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Brigitte Obermaier aus München | 15.06.2014 | 19:04  
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