Auf König Ludwigs Spuren: Tour rund um die Soiernspitze mit Übernachtung auf dem Soiernhaus
Wer will nicht mal übernachten, wie König Ludwig?
Wer will nicht den gleichen erhebenden Ausblick geniessen?
Oder in einem Bergsee schwimmen, auf dem sich der Kini zu seinen Zeiten im Mondschein hat herumpaddeln lassen?
All das, und noch einiges mehr bietet eine Bergtour auf die Soiernspitze. Im Aufstieg folgt man den Lakeien des Königs auf dem Lakeiensteig bis zur Hütte, die phänomenal direkt am Rande eines Hochplateaus liegt, dahinter die zwei Soiernseen - alles auf 1600 Meter höhe. Nach dem Aufstieg haben wir noch schnell zwei Gipfel erklommen, die nicht auf unserer Route des nächsten Tages lagen. Nach erfolgreichem Hüttenzauber und einer (nicht für alle) geruhsamen Nacht sind wir dann auf die Soiernspitze. Der Anstieg wurde dadurch erschwert, dass noch so viel Schnee lag, dass der letzte Kilometer über ein am Schluss sehr steil ansteigendes Schneefeld gemeister werden musste. Dann folgt eine grandiose Gratwanderung von der Soiernspitze zur Schöttelkarspitze. Der reinste Genuss. Zum Abschluss lud die Isar mit einer kühlen Erfrischung. Aber genug der Worte: lasst die Bilder sprechen!
Cool, das sieht nachahmenswert aus! Ich habe gehört, das sei eine Tour, die nur bei sicherer Wetterlage zu empfehlen sei, da man vom Grat aus keine Abstiegsmöglichkeit hat - stimmt das?
Das sieht wirklich toll aus!! Will auch mal!
Und mein Lieblingsbild - dein stolzer Gesichtsausdruck auf dem Gipfel! Mutet an, wie ein Kreuzritter nach der Eroberung Jerusalems - ich hoffe jedoch, es ist eher viel Bier als Blut geflossen? :-)
Danke für die tollen Bilder!
Hi Tine, es gibt vom Grad vor der Schöttelkarspitze eine Abstiegsmöglichkeit. Allerdings ist der Grat bis zu dieser Abstiegsmöglichkeit insgesamt relativ leicht. Natürlich sollte man beim Bergsteigen immer auf eine möglichst gute Wetterlage achten, der Grat weist aber meines erachtens keine besondere Schwierigkeit auf. Die schwierigste Passage in unserem Fall war der Aufstieg durch das Kar, da es noch komplett Schneebedeckt war. ich bin es letzten Herbst schonmal gegangen, da war es kein Problem.
Die tour würde ich insgesamt nicht als schwer einstufen. wir hatten auch einige nicht so bergerfahrene leute mit dabei. Kondition, schwindelfreiheit und trittsicherheit brauch man aber natürlich schon.
Hi Spohia, danke für das Kompliment ;) ich kann es dir nur empfehlen öfters mal einen gipfel zu erklimmen. wozu leben wir denn im schönen Bayern? und nach 2 tagen auf dem berg hat man sich wieder mal auf Null runtergefahren und kann mental entspannt in die nächste Arbeitswoche gehen. Davon, dass eher mehr Bier geflossen ist, kannst du ausgehen. Denn kein Bier schmeckt so gut, wie wenn man nach ca. 1500 zurückgelegten Höhenmetern auf der Hütte sein erstes Radler zischt...
Ja, ich kann dir nur recht geben – ich bin auch der Meinung, dass ich in letzter Zeit zu wenige Gipfel erklommen habe ;-) Sollte es möglich schnell nachholen, denn der Erholungswert und der Geschmack des guten bayrischen Bieres nach einer schön-anstrengenden Tour ist ganz und gar unvergleichlich!
Dann Prost, würde ich sagen und "ich bin dann mal ne Weile weg, ne…"
ich hoffe, dass ich hier auch bald den nächsten artikel veröffentlichen kann über die nächste bergtour... ich vermute allerdings, dass es erstmal was kleineres sein wird, da diese wochenende im juli immer von so unangenehmen events wie hochzeiten oder dergleichen belegt sind ;) man sollte vielleicht am gipfel heiraten? das wäre doch ein schönes thema für deine nächste kolumne?
Hi Mulle, danke! Wie schaut's aus: Wenn man nur einen Tag "frei" hat, weil alle Leute heiraten, Geburstag haben, Abschiede aus Bayern feiern ...: Kann man aus der Tour auch eine Eintagestour basteln? z.B. nur Schöttelkarspitze? (Ich denke an SAMSTAG! Das Wetter wird top!)
War der Hinweis mit der Kolumne etwa an mich gerichtet? Ich schmeiße mich mal jetzt in die Bresche und sage – das mit dem Heiraten am Gipfel hatte ich schon mal ausführlich in einer meiner Kolumnen – siehe "Glauben Sie an die Ehe?"-Beitrag vom 24.04.2006 – diskutieren wollen, was jedoch keinen so rechten Andrang verursacht hatte, was ich doch einwenig schade fand. Die potenziellen Ortschaften sind durchaus diskutabel, nur – bevor man über Butter spricht, sollte man nicht zunächst die Milch dafür haben? Oder anders formuliert: sollte man nicht zunächst einen Mann finden, den man heiraten möchte, bevor man sich über Ort, Ringe etc. Sorgen macht?
Wo sind sie nur? Das wäre doch mal ein Thema für meine nächste Kolumne, oder etwa nicht?
Hi Tine,
ja, man kann daraus eine 1-Tagestour machen. Die Schöttelkarspitze kann man in einem tag machen, sind ca. 7 h. http://www.hoehenrausch.de/berge/schoettelkarspitz... auch die soiernspitze geht an einem Tag: http://www.tourentipp.de/inhalte/touren/detail.asp...
Wenn Dir das etwas zuviel ist für einen tag, kann ich dir aber sicher auch noch andere schöne touren empfehlen!
Hi Sophia, ja der kommentar war an dich gerichtet!
ich kann dir aber nur zustimmen, dass man erst mal die dame/ den mann haben muss, bevor man sich mit solchen gedanken beschäftigt. mich würde für die nächste kolumne eher interessiere: wo sind denn die frauen? das scheint mir noch eine schwierige frage der menschheit, äh der jungen knappen dieser welt.





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