„Virtuose Werke für Violine“ Franziska König (Geige) & Iwan König (Klavier) spielen Werke von Händel, Brahms, Beethoven & virtuose "Schmankerln"

Mühlheim: Evangelisches Gemeindehaus | Ein Kammermusikabend mit der bekannten Violinistin Franzsika König und ihrem Bruder Iwan König am Piano war am 19. November 2011 in unserem Gemeindesaal zu erleben.

Die beiden musikalischen Geschwister, die nach nun mehr 36 Jahren gemeinsamer Konzerterfahrung perfekt aufeinander eingespielt waren, gaben die Sonate A-Dur HWV 372 von Georg Friedrich Händel, die Sonate d-Moll op. 108 von Johannes Brahms sowie die bekannte beethovensche "Kreuzter-Sonate" zum Besten und überzeugten nicht nur durch ihre durchweg atemberaubende Virtuosität sondern ebenso auch durch ihr ernormes musikalisches Einfühlungsvermögen.

Die anwesenden Zuhörer durften an diesem Abend ein Konzert der Spitzenklasse erleben und waren schließlich so begeistert, dass die beiden "Königskinder" am Ende erst nach mehreren Zugaben die Bühne des Gemeindesaals wieder verlassen durften.

In der intim-familiären Atmosphäre des Gemeindesaals gelang es den beiden Ausnahmetalenten, ihr gebannt lauschendes Publikum ganz in ihren Bann zu ziehen, was eine selten zu erlebende musikalische Dichte erzeugte, die sowohl die Künstler aus auch die anwesenden Zuhörerinnen und Zuhörer besonders zu schätzen wussten.

Am Ende des Konzerts bedankte sich Pfarrer Ralf Grombacher noch einmal bei den Künstlern und brachte seine ganz besondere Freude darüber zum Ausdruck, dass zwei derart hochkarätige Konzertmusiker wie die Geschwister König, die bereits bei großen Klassik-Festivals wie dem Rheingau Musikfestival, Konzerttourneen in USA, Mexico, Japan, Taiwan sowie in verschiedenen Fernsehsendungen zu hören waren, sich bereit erklärt hatten, in unserer Kleinstadt Mühlheim im Rahmen der "Kultur- & Eventkirche" zu konzertieren.

Franzsika König stammt aus einer Musikerfamilie. Ihre Kindheit verlebte sie in Taiwan und Japan. Unter der Anleitung ihres Vaters Wolfram König begann sie im frühen Kindesalter mit dem Violinspiel. Nach Europa zurückgekehrt gab Franziska König ihr Debüt im Musikverein Wien. Nach kurzem Studium in Wien setzte sie dieses bei ihrem Vater Wolfram König an der Staatl. Musikhochschule Trossingen fort. Zusätzliche Anregungen zur Weiterentwicklung ihres Schaffens holte die Künstlerin sich in Meisterkursen bei Gideon Kremer, Yehudi Menuhin, Mischa Maisky, Daniel Schafran, Sigiswald Kuijken und anderen.

Auftritte im In- und Ausland als Solistin wie auch im Duo mit ihrem Bruder Iwan am Klavier wurden vom Publikum begeistert aufgenommen und mit Auszeichnungen gewürdigt. Franziska Königs Fähigkeit, sich in die Seele der Werke einzufühlen, ganz abgesehen von ihrer technischen Meisterschaft, ihrer offensichtlichen Mühelosigkeit im Akkordspiel, ihrer Leichtigkeit Bachs weitgesteckte melodische Bögen zu bewältigen und ihre Präsenz in der Plastizität polyphoner Spielweise erlaubt ihr eine überzeugende, sehr persönliche Darstellung.

Weitere Infos unter: www.franziska-koenig.de

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