Die Umverteilung der Arbeit in Zahlen

Abermals wird der hohe Beschäftigungsgrad Deutschlands zelebriert.

Doch ein einfacher Vergleich der tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden pro Jahr (bzw. des jährlichen Arbeitsvolumen) zeigt, dass diese unter der Höchstmarke von 1992 (ab 1991) liegen.

Wie ist das zu erklären? Durch den Ersatz von sogenannten Normalarbeitsverhältnissen durch atypische Beschäftigung (Teilzeit, Mini- Leih, und Zeitarbeitjobs, etc.).
Existenzsichernde Arbeit, wurde also durch nicht-existenzsichernde Arbeit ersetzt. Das erklärt auch den hohen Anteil der sogenannten Working Poor (Arm trotz - bzw. wegen - Arbeit).

Hauptursache der Entwicklung? Die hat Kanzler Schröder anlässlich des Weltwirtschaftsgipfels, 2005 in Davos, selbst verlautbart:

"Wir haben einen funktionierenden Niedriglohnsektor aufgebaut, und wir haben bei der Unterstüt­zungszahlung die Anreize dafür, Arbeit aufzunehmen, sehr stark in den Vorder­grund gestellt ..."

Presseinformation des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Die Daten sind in der untersten Datei zu finden: http://doku.iab.de/arbeitsmarktdaten/AZ_Komponente...

Noch Fragen? Arm dank Arbeit

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5 Kommentare
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Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 02.01.2014 | 23:04  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 02.01.2014 | 23:46  
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Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 03.01.2014 | 22:17  
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Ingeborg Steen aus Moormerland | 04.01.2014 | 00:18  
54.260
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 04.01.2014 | 00:40  
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